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Photovoltaik: Selbst Strom erzeugen mit Solarenergie

Photovoltaik steht für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Elektrizität und ist eine der wichtigsten Energiequellen der Erneuerbaren Energien.

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Photovoltaik erlebt eine dynamischen Entwicklung

Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus dem griechischen Wort für Licht "Phos" und dem Namen des Physikers Alessandro Volta (Volt) zusammen. Eine Photovoltaikanlage wandelt Lichtenergie direkt in elektrische Energie um durch Nutzung des "photovoltaischen Effekts". Unter dem photovoltaischen Effekt versteht man die Freisetzung von positiven und negativen Ladungsträgern in einem Festkörper durch Lichteinstrahlung.

Die Stromgewinnung durch eine Photovoltaikanlage erspart der Umwelt den Ausstoß von Kohlendioxid und bedeutet vor allem eine Reduzierung der Abhängigkeit von Rohstoff-Ländern. Ökonomische Anreize wie das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) sowie die Entwicklung der Preise für fossile Energieträger (Öl und Gas) haben zu einer großen Akzeptanz und einer dynamischen Entwicklung der Photovoltaik geführt.

In Deutschland ist die Stromproduktion aus Photovoltaik kontinuierlich angestiegen. Gerade der Eigenverbrauch wird immer lukrativer. (Grafik: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar))
In Deutschland ist die Stromproduktion aus Photovoltaik kontinuierlich angestiegen. Gerade der Eigenverbrauch wird immer lukrativer. (Grafik: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar))

So funktioniert eine Photovoltaikanlage

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage? (Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien)
So funktioniert eine Photovoltaikanlage (Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien)

Eine Photovoltaikanlage besteht aus Solarmodulen, die wiederum aus miteinander verschalteten Solarzellen bestehen. Der in der Photovoltaikanlage produzierte Strom wird über Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Photovoltaikanlage in Wechselstrom um.

Bei einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage wird der PV-Strom dann über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der ins Stromnetz eingespeiste Photovoltaik-Strom wird dann durch eine Einspeisevergütung entsprechend dem EEG vergütet. 

Mit abnehmender EEG-Einspeisevergütung und steigenden Haushaltsstrompreisen wird der Eigenverbrauch des Photovoltaik-Stroms immer lohnender. Während der eigene Stromverbrauch teilweise auf die Phasen der Solarstromproduktion abgestimmt werden kann, helfen Batteriespeicher, den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen.

Warum sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage lohnt?

1. Die Anlagenkosten sinken kontinuierlich: In 2016 sind die Photovoltaik-Kosten um rund zehn Prozent gesunken.

2. Jedes Jahr steigen die Haushaltsstrompreise. Steigende Strompreise machen den Eigenverbrauch von Solarstrom immer lukerativer.

3. Die Einspeisevergütung für den nicht genutzten Sonnenstrom ist nach wie vor eine lukrative Umsatzquelle für den Reststrom. In 2017 steigt sie sogar erstmals seit langem wieder an.

Fazit: Die Strompreise steigen und die Photovoltaik-Kosten sinken. Diese Scheren-Entwicklung ist der Grund, dass viele Experten annehmen, dass der Eigenverbrauch ein Renditemaß annimmt, dass sich mehr und mehr Hausbesitzer für eine Anlage vielfach mit Speicher entscheiden werden. Zudem wird die Investition in einen Photovoltaik-Stromspeicher von der Bundesregierung mit günstigen Krediten und einem Tilgungszuschuss gefördert.

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"Lohnt sich Photovoltaik-Strom?" wurde am 13.02.2017 das letzte Mal aktualisiert.