In 30 Jahren werden aktuellen Prognosen zufolge fast acht Millionen Menschen in Deutschland über 80 Jahre alt sein, etwa doppelt so viele wie heute. Das Bundesbauministerium fördert deshalb den altersgerechten Umbau von Wohngebäuden sowie des Wohnumfeldes. Mit einer neuen Broschüre „Altersgerecht Umbauen“ informiert das Bundesbauministerium über die Fördermöglichkeiten.
Für den Abbau von Barrieren – zum Beispiel den Umbau von Bädern, Küchen, die Verbreiterung von Türen oder den Einbau von Aufzügen und Rampen - werden über die KfW-Bankengruppe zinsgünstige Darlehen bereitgestellt. Die Fördermöglichkeiten können unabhängig vom Alter beantragt werden. Dies gilt für Eigentümer, Mieter (mit Zustimmung des Vermieters), Private und Wohnungsunternehmen. Die Zinsen sind durch die Bundesmittel durchschnittlich zwei Prozent niedriger als der Marktzins. Dafür stellt das Bundesbauministerium jährlich 80 Millionen Euro bereit. Darüber hinaus gibt es auch Zuschüsse bis maximal 2.500 Euro. Dafür stellt der Bund weitere 20 Millionen Euro zur Verfügung.
„Angesichts der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft ist es eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, Häuser und Wohnungen den Bedürfnissen älterer Menschen anzupassen“, sagte Bundesbauminister Peter Ramsauer bei einem Besuch eines der 20 vom Ministerium geförderten „Modellvorhaben Altersgerecht Umbauen“ in Berlin. In diesem Modellvorhaben baut die Wohnungsgesellschaft GEWOBAG Seniorenwohnungen aus den 70er Jahren nach neuesten Standards um.
Die Broschüre „Altersgerecht Umbauen“ kann >> hier heruntergeladen werden.
Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)