Das Auswärtige Amt hat mit fachlicher Beratung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) damit begonnen, die energetische Qualität seiner Gebäude noch weiter zu verbessern. Um die vorhandenen Einsparpotenziale zu erschließen hat sich der Bund für ein innovatives Energiesparmodell, das sogenannte Energiespar-Contracting entschieden. Nach Abschluss eines Ausschreibungsverfahrens wurde jetzt der Vertrag mit dem ausführenden Unternehmen, dem Contractor unterschrieben. Mit Hilfe des Contractings spart das Auswärtige Amt in Zukunft jährlich rund 2.000 Tonnen CO2.
Die Einsparungen im Auswärtigen Amt werden unter anderem durch die Installation einer neuen Kältetechnik und durch den Einsatz von innovativer LED-Beleuchtung erreicht. Zudem wird die Lüftungstechnik auf den neuesten Stand gebracht und eine Einzelraumregelung der Heizung für die Räume des Ministeriums integriert. Durch diese vom Contractor ausgeführten Maßnahmen werden die Energiekosten der Gebäude des Außenministeriums um jährlich 26 Prozent gesenkt.
An der Gesamtersparnis in Höhe von 600.000 Euro werden das Außenministerium mit 60 Prozent und das ausführende Unternehmen mit 40 Prozent beteiligt. Dafür sorgt ein Vertrag, in dem der Contractor eine Einspargarantie abgibt. Die Gesamtinvestitionen des Contractors betragen rund 3 Millionen Euro. Um die Konditionen des Angebots zu verbessern, beteiligt sich das Auswärtige Amt mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Eine Besonderheit ist, dass mit dem Auswärtigen Amt ein bereits energieeffizientes Gebäude weiter optimiert wird. Durch weiter entwickelte Technik lassen sich nun neue Einsparpotentiale ausschöpfen.
Quelle: Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena)