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E.ON Wallbox & Lade-Flatrate: "Der Nutzer kauft das Auto, E.ON kümmert sich um den Rest"

E.ON bietet mit der Wallbox und der Lade-Flatrate eine Rundum-Sorglos-Lösung für Elektromobile. Wir haben bei E.ON nachgefragt, warum es sich für Privatleute, Unternehmen und Kommunen lohnt, auf E.ON als E-Mobilitätspartner zu setzen.

Franco Gola (links) und Christoph Somborn (rechts) (Foto: E.ON Energie Deutschland GmbH)

Franco Gola (links) und Christoph Somborn (rechts) (Foto: E.ON Energie Deutschland GmbH)

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen rollen. Dafür ist auch eine robuste und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur nötig, die etwa 33.000 öffentliche- und sogenannte halböffentliche (zum Beispiel beim Einkaufen) Ladestationen umfasst. Das berechneten das DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte und das KIT-Institut für Verkehrswesen.

Auch der Energieversorger E.ON engagiert sich in diesem Bereich und treibt zusammen mit seinen Regionalversorgungsunternehmen den Ausbau der Ladeinfrastruktur aktiv voran. Das Unternehmen bietet verschiedene Ladelösungen für Privatkunden, Unternehmen und Kommunen und demnächst auch eine Lade-Flatrate an.

Wir sprachen mit Christoph Somborn, der die Elektromobilitäts-Aktivitäten bei E.ON in Deutschland leitet, und Franco Gola, der die Bereiche PV&Battery und Energielösungen Photovoltaik verantwortet.

Herr Somborn, die ab Mai 2017 gültigen Rundum-Sorglos-Angebote umfassen Ladelösungen und Tarife für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen. Wo sehen Sie den größten Vorteil, auf eine E.ON-Lösung zu setzen?

Dass wir gemeinsam mit unseren Regionalunternehmen alles aus einer Hand anbieten können. Wir sind seit Februar mit unserem Angebot zur Ladeinfrastruktur mit umfassenden Services für Unternehmen und Kommunen auf dem Markt und haben bisher sehr positives Feedback seitens der Kunden bekommen. Sie schätzen vor allem die Transparenz und den Umfang unseres Angebots. Wir sind sicher, dass Privatkunden ebenso zufrieden sein werden.

Unsere Wallboxen, also Ladestationen für daheim, und passende Stromtarife gibt es schon jetzt. Ab Mai steht unseren Kunden zusätzlich die Lade-Flatrate zur Verfügung, so dass wir für rundum sorgloses Laden sorgen können – zu Hause und unterwegs. Der Nutzer kauft das Auto, E.ON kümmert sich um den Rest.

Eine Ladestation und eine -Flatrate könnten sicherlich vor allem vielen Privatleuten die Angst nehmen, auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen. Mit welchen Kosten muss ein Privatmann rechnen?

Die Wallbox kostet aktuell 829 Euro. Kunden, die sich jetzt schon dafür entscheiden, bekommen einen Rabatt auf unsere Stromprodukte. Den Preis für die Lade-Flatrate können wir erst bekannt geben, sobald die Lösung auf dem Markt ist. Abgesehen von der Flatrate wird es auch einen günstigen bundesweiten Ökostrom-Zeittarif geben. Wer die Wallbox dazukauft, wird von einem attraktiven Paketpreis profitieren. Weitere Ergänzungen dieses Angebots sind in Arbeit.

Besonders die unabhängige Nutzung von Ladestationen deutschlandweit klingt sehr attraktiv. Man kann dann an rund 2.500 öffentlichen Ladepunkten sein E-Auto aufladen. Gibt es regionale Schwerpunkte oder sind diese Ladestationen über ganz Deutschland verteilt?

Die Ladestationen, die wir bisher zusagen können, gehören E.ON und unseren Regionalunternehmen Avacon, Bayernwerk, E.DIS und Hansewerk bzw. zum Netz unseres Kooperationspartners Hubject. Sie sind flächendeckend über das gesamte Bundesgebiet verteilt und stehen vor allem an leicht erreichbaren Orten und Verkehrsknotenpunkten.

Das reicht uns aber noch nicht: Wir wollen vor allem dafür sorgen, dass auch in ländlichen Gebieten ausreichend Lademöglichkeiten zur Verfügung stehen, und das zugängliche Netzwerk sukzessive erweitern.

Seit einiger Zeit bietet E.ON mit dem Aura Speicher die Möglichkeit, Solarstrom zu speichern. Herr Gola, Sie sind der Solar-Experte bei E.ON. Ist eine Kombination von gewonnenem Solarstrom, Stromspeicher und den neuen Wallbox-Lösungen für Elektrofahrzeuge möglich?

Eine Kombination wird möglich sein – dank der neuen SolarCloud, die wir gerade auf den Markt gebracht haben. Mit ihr ermöglichen wir es, den selbst erzeugten Solarstrom ganzjährig zu nutzen. An sonnigen Tagen können die Kunden mit ihrer Photovoltaik-Anlage deutlich mehr Solarstrom produzieren, als sie gleichzeitig selbst verbrauchen können und der Batteriespeicher fassen kann. Diesen überschüssigen Strom können sie als Stromguthaben in der E.ON SolarCloud virtuell speichern und dann nutzen, wenn sie ihn brauchen – künftig auch zum Laden ihrer E-Autos. Und zwar unabhängig davon, ob sie zuhause sind oder unterwegs.

Die größten Hemmnisse, auf ein Elektroauto umzusteigen, sind laut einer bundesweiten DEKRA Umfrage der hohe Preis der Fahrzeuge, die geringe Dichte der Ladeinfrastruktur, die geringe Reichweite der Batterien sowie die langen Ladezeiten. Insgesamt gibt es also noch zu viele praktische Nachteile. Herr Somborn, wo liegen die größten Herausforderungen, diese Menschen für den Umstieg auf ein Elektroauto zu begeistern?

Ihnen die Reichweitenangst zu nehmen und sie davon zu überzeugen, dass Elektromobilität bereits heute wirklich alltagstauglich ist. Die meisten Fahrten mit E-Autos finden aktuell im Nah- und Stadtverkehr der Ballungszentren statt. Dort gibt es bereits heute zahlreiche Ladestationen, so dass die Nutzer entweder zu Hause oder auch ganz einfach unterwegs laden können.

Jetzt geht es darum, längere Strecken zu erschließen und die Lade- und Schnell-Ladeinfrastruktur an den verkehrsreichen Punkten weiter zu verdichten. Daher arbeiten wir mit unseren Partnern – das sind sowohl unsere regionalen Unternehmen als auch Kommunen und Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten – daran, das Netz der Ladeinfrastruktur zu verbessern. Mit dem dänischen Unternehmen Clever arbeiten wir zum Beispiel gerade an einem ultraschnellen Charger, der ein Fahrzeug in nur 10 Minuten aufladen kann. Aber auch die Automobilhersteller tun das Ihre. Die neuen Generationen an Elektrofahrzeugen haben bereits Reichweiten in der Größenordnung von 400 km mit einer Batterieladung – Tendenz steigend.

Wovon ich zudem persönlich überzeugt bin: E-Auto fahren ist nicht nur leise und abgasfrei, es macht auch noch sehr viel Spaß, da die Fahrzeuge äußerst spritzig sind. Ich kann nur jedem raten, es einmal auszuprobieren.

Wie sieht in Ihren Augen der Wandel in den nächsten Jahren aus? Welche Aufgaben übernimmt E.ON, um diese Ziele zu erreichen?

Die gesamte Energiewirtschaft ist im Umbruch, erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch und lösen die konventionellen Formen der Erzeugung immer mehr ab. Als einer der größten und innovativen Energieversorger Deutschlands treibt E.ON die Energiewende maßgeblich voran und da liegt es für uns nur nahe, uns für die Elektromobilität zu engagieren. Wir wollen dazu beitragen, Elektromobilität mit einfachen und transparenten Angeboten alltagstauglich zu gestalten und unseren Kunden ein breites Angebot von Ladelösungen und begleitenden Dienstleistungen zu bieten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Für interessierte Leser: Auf www.eon-emobility.de finden sich alle weiteren Informationen zur E.ON Wallbox und Lade-Flatrate.

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"E.ON Wallbox & Lade-Flatrate: "Der Nutzer kauft das Auto, E.ON kümmert sich um den Rest"" wurde am 26.04.2017 verfasst