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KfW: Fördereffekte von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand und Erneuerbaren Energien 2009

09Sep 10
Altbau, Sanierung, Erneuerbare Energie

KfW: Fördereffekte von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand und Erneuerbaren Energien 2009

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KfW: Fördereffekte von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand und Erneuerbaren Energien 2009 (Foto: Jetti Kuhlemann - pixelio)

Die KfW Bankengruppe schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2009 im Bereich der Förderung von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand und Erneuerbarer Energien zurück. Dies geht aus zwei Studien zu den Fördereffekten der KfW-Programme hervor.

Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2009 Energieeffizienz und Klimaschutz im Wohnungsbau mit rund neun Mrd. EUR gefördert und dadurch Investitionen für rund 617.000 Wohnungen in Höhe von insgesamt 18,4 Mrd. EUR angestoßen. Die von der KfW geförderten energieeffizienten Neubauten und energetischen Sanierungen führten 2009 zu einer Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes um 1,2 Mio. Tonnen. Das sind rund 40 % mehr als im Vorjahr (837.000 Tonnen). Ein weiterer Fördereffekt ist die Sicherung von fast 300.000 Arbeitsplätzen für mindestens ein Jahr.

Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Bremer Energieinstituts (BEI), das die Studie in Kooperation mit dem Institut Wohnen und Umwelt und dem Institut für Statistik der Universität Bremen im Auftrag der KfW durchgeführt hat. Ziel war es, die Wirkung der aus Mitteln des Bauministeriums vergünstigten KfW-Förderung von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand zu evaluieren. Seit 2006 wird diese Untersuchung jährlich vom BEI durchgeführt.

Für den Bereich der Erneuerbaren Energien zeigen Ergebnisse einer Evaluierung der inländischen Förderaktivitäten der KfW Bankengruppe für den Förderjahrgang 2009 durch das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), dass die KfW-Programme einen elementaren Beitrag für den Ausbau regenerativer Energieträger in Deutschland leisten: Durch die KfW-Programme wurden im vergangenen Jahr Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien in Höhe von 7,0 Mrd. EUR angestoßen. Dies entspricht 34 % aller in Deutschland im Jahr 2009 getätigten Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien. Die große Bedeutung der KfW-Förderung zeigt sich vor allem im Strombereich sehr deutlich. Dort wurden insgesamt 43 % der in Deutschland im Jahr 2009 neu installierten elektrischen Leistung an Erneuerbaren Energien über die KfW gefördert. Ein besonders hoher Anteil entfällt mit 54 % auf Windkraftanlagen.

Die im Jahr 2009 von der KfW geförderten Anlagen bewirken eine dauerhafte Vermeidung von 3,5 Mio. Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr, was allein über 5 % der von der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen CO2-Einsparungen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich bis 2020 entspricht. Betrachtet man die Förderung in den Jahren 2007 bis 2009 insgesamt, so wurden durch die KfW-Programme für Erneuerbare Energien bislang Emissionsvermeidungen von jährlich rund 10,6 Mio. Tonnen CO2 angestoßen, d.h. rund ein Sechstel der von der Bundesregierung insgesamt angestrebten Einsparungen.

Durch Produktion und Bau der im Jahr 2009 geförderten Anlagen konnten rund 41.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert bzw. neu geschaffen werden. Hinzu kommen jährlich weitere 2.300 Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. 72 % der Arbeitsplätze sind in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten entstanden, 31 % der Arbeitsplätze entfallen auf Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten.

Die Studien des Bremer Energieinstitutes (BEI) als auch die Evaluierungsstudie des Stuttgarter Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) stehen auf der Webseite der KfW Bankengruppe im Bereich Research zum Download bereit.

Quelle: KfW Bankengruppe

 

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