Kombination einer innovativen Zeolith-Adsorptionskältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW)
BHKW, Wärmepumpe, Klimaanlage
Kombination einer innovativen Zeolith-Adsorptionskältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW)
Kombination einer innovativen Zeolith-Adsorptionskältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) - hier: InvenSor LTC 10 (Foto: InvenSor GmbH)
Die Klimatechnik von Rechenzentren macht momentan etwa 50 Prozent des Gesamtenergiebedarfs von Rechenzentren aus, so das Fraunhofer Institut in einer aktuellen Studie. Gleichzeitig sorgen die in diesem Bereich zumeist eingesetzten stromintensiven Kompressionskältemaschinen für hohe Stromkosten. So genannte „Green IT Technologie“, die deutlich weniger Strom verbraucht, Kosten spart und die Umwelt schont, ist daher in aller Munde. Doch bisher gab es wenige Lösungen im Bereich der Serverkühlung, die den Stromverbrauch bedeutend reduzieren. Mit dem so genannten „Cooling & Power Pack“ (CPP) präsentiert die Berliner InvenSor GmbH nun eine neuartige Serverkühlung, die so wenig Strom verbraucht, dass damit bis zu 70 Prozent der Stromkosten und CO2- Emissionen eingespart werden können. Die erstaunliche Effizienzsteigerung des CPP resultiert aus der Kombination einer innovativen Zeolith-Adsorptionskältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW).
Das CPP von InvenSor kann sowohl zur offenen Raumkühlung, als auch zur Doppelboden-Kühlung oder direkten Schrankkühlung eingesetzt werden. „Mit dem CPP liefern wir Unternehmen alles, was sie für ihren Serverraum brauchen: Strom, Kälte und Sicherheit“, so Sören Paulußen, einer der Geschäftsführer der InvenSor GmbH. „Das BHKW erzeugt den Strom für die Server und liefert gleichzeitig Wärme, die wir als Antriebsenergie für unsere Adsorptionskältemaschine verwenden“. Durch die Kopplung des BHKWs mit der Kältemaschine steigt der Wirkungsgrad des BHKWs von 30 auf über 90 Prozent. Somit spart der Betreiber einer solchen Anlage gleich doppelt: Der gesamte erzeugte Strom des BHKWs wird 10 Jahre lang mit 5,11 Cent/kWh Zuschuss gefördert, für den selbst verbrauchten Strom entfallen die Kosten des Strombezugs sowie die Stromsteuer von 2,05 Cent /kWh. „Damit spart der Betreiber eines CPP bereits bei 50 kW Kälteleistung ca. 45.000 Euro an Stromkosten pro Jahr“, so Paulußen. Die Anschaffung eines CPP habe sich so spätestens nach drei Jahren amortisiert, erklärt der Ingenieur.
Neben dem hohen Stromeinsparpotenzial garantiert das CPP eine doppelte Ausfallsicherheit bei der Stromversorgung des Serverraums: Wenn die unabhängige Stromversorgung durch das BHKW ausfallen sollte, können die Server an das öffentliche Stromnetz gehen, bis der Ausfall behoben ist. Die Adsorptionskältemaschine kann währenddessen über einen Gasbrenner betrieben werden. Darüber hinaus empfiehlt die InvenSor den Aufbau einer n+1 Redundanz, was durch die angebotenen kleinen Leistungseinheiten leicht möglich ist. Bei noch vorhandenen Klimaanlagen oder Kompressionskältemaschinen können diese zur Redundanz erhalten bleiben. Sie können bei Ausfall dann die Serverkühlung übernehmen. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein in jedem CPP enthaltendes und mit dem Internet verbundenes Selbstanalyse-System, auf das die Mitarbeiter der InvenSor jederzeit Zugriff haben. Über die Online-Schnittstelle der CPP können auch kundenspezifische Wünsche und Anpassungen schnell vorgenommen werden, z.B. eine Änderung der Kaltwasser-Solltemperatur oder einer bestimmten Regelungsstrategie.
Quelle: Talk of Town. Wächter & Wächter
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"Kombination einer innovativen Zeolith-Adsorptionskältemaschine mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW)" wurde am 29.07.2010 verfasst

