Stromverbrauch von Spülmaschinen deutlich gesunken
Strom, Haustechnik
Stromverbrauch von Spülmaschinen deutlich gesunken

Stromverbrauch von Spülmaschinen deutlich gesunken (Foto: energie-experten.org)
Spülmaschinen sind in den letzten Jahren deutlich sparsamer geworden. Sowohl der Strom- als auch der Wasserverbrauch sind bei aktuellen Top-Geräten deutlicher niedriger als bei 15 bzw. 10 Jahre alten Spülmaschinen. Dennoch gibt es auch hier deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Spülmaschinen wie jetzt ein Test der Stiftung Warentest belegt. So verbraucht der Spülmaschinen-Testsieger in zehn Jahren Strom und Wasser für 710 Euro, andere Spülmaschinen über 1.000 Euro.
Spülmaschinen im Energietest
Die Stiftung Warentest hat bei ihrer aktuellen Untersuchung 30 voll- und teilintegrierte Spülmaschinen untersucht. Die Strom- und Wassersparprogramme der Spülmaschinen dauern zwar lange, erzielten im Test aber oft das beste Reinigungsergebnis, und das mit dem geringsten Strom- und Wasserverbrauch. Geduld zahlt sich hier aus. Die Kurzprogramme dagegen verbrauchen meist deutlich mehr. Im Sparprogramm benötigen die Spülmaschinen zwischen 6,5 und 14, 6 Liter Wasser pro Spülgang, im Kurzprogramm rund ein Drittel mehr. Ähnlich ist der Abstand zwischen dem besten und schlechtesten Gerät beim Stromverbrauch.
Stromverbrauch von Spülmaschinen
Fast alle aktuell verfügbaren Spülmaschinen sind in der Energieeffizienzklasse A. Seit Dezember 2010 müssen Spülmaschinen mit dem EU-Effizienzlabel ausgestatt sein, das den Klassen A+, und A++ bis hin zu A+++ reicht. Das Energieeffizienzlabel soll Auschluss über den Stromverbrauch von Spülmaschinen geben und Verbrauchern beim Kauf einer Spülmaschine als Hinweis zum zu erwartenden Spülmaschinen Stromverbrauch dienen. Bei der Spülmaschine informiert das Label zudem über wichtige Gebrauchseigenschaften wie die Trocknungswirkung der Spülmaschine, die mit den Klassen A (gut) bis G (schlecht) bewertet wird.
Stromsparen bei Spülmaschinen
Eine gute Spülmaschine arbeitet viel energieeffizienter als der Mensch beim Handabwasch. Dies hat Universität Bonn in einer Studie belegt. Durchschnittlich wird für die gleiche Geschirrmenge beim Handspülen rund ein Viertel mehr Strom und sogar fast 4mal soviel Wasser verbraucht als in der Spülmaschine. Hinzu kommt noch der Zeitaufwand für das Geschirrspülen von Hand. Dieses dauert etwa 80 Minuten während für das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine nur 15 Minuten einzurechnen sind.
Stromverbrauch für Warmwasser sparen
Die meisten Spülmaschinen können wahlweise an die Kalt- oder Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Oft ist ein Anschluss ohne besondere Maßnahmen bis zu einer maximalen Zulauftemperatur von 60 °C möglich. Bei einem Warmwasseranschluss werden alle Spülgänge mit Warmwasser betrieben, während beim Kaltwasseranschluss nur das Wasser für den Reinigungs- und Klarspülgang aufgeheizt wird. Beim Warmwasseranschluss wird der Stromverbrauch reduziert, ein Teil des Energiebedarfs wird dann jedoch auf die zentrale Warmwasserversorgung verlagert. Ein Warmwasseranschluss der Spülmaschine macht dann Sinn, wenn das warme Wasser mit niedrigen Betriebskosten bereitet wird und die Leitungswege kurz sind. Als Faustregel gilt: Einsparungen sind nur dann möglich, wenn nicht mehr als drei Liter Wasser gezapft werden müssen, bis die Temperatur mind. 45 °C beträgt.
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"Stromverbrauch von Spülmaschinen deutlich gesunken" wurde am 26.07.2012 verfasst

