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Kategorien: Bauen, Dämmung | eingetragen am: 02.08.2010

Dachgeschossausbau mit Einblasdämmung

Platz ist in der kleinsten Hütte? Eben nicht. Das sagte sich eine junge Familie aus Brandenburg Anfang 2009 angesichts des Nachwuchses. Die Wahl fiel auf den Spitzboden, wobei die Frage stand, ob und wie man hier ein Jugendzimmer hinein bauen kann. Hier konnte der Bauberater der Haus-Klinik® helfen und nach Besichtigung und Aufmaß erläutern, was geht.

Das Platzangebot war alles andere als üppig. Insbesondere die Treppe wurde auf den Zentimeter eingepasst. Zum einen durfte nicht der Gehweg verkleinert werden, aber an der Schräge musste man mit dem Kopf auch vorbei. Das Problem wurde mit einer gewendelten Raumspartreppe gelöst.

Neue Dachflächenfenster – fachkundig eingebaut von Fa. Jörg Eberle Dachdeckerei – brachten eine angenehme natürliche Beleuchtung. Die schöne Aussicht gab es bereits für umsonst.

Die Dachsparren wurden mit einer variabel diffusionsoffenen Dampfbremse (nicht Dampfsperre!) verkleidet und in den entstehenden Hohlraum bis zur Unterspannbahn eine Einblasdämmung auf der Materialbasis von Zellulose eingebracht. Das Material vereint Dämm- mit Speichereigenschaften und gewährleistet einen guten winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz. Stichworte: Temperaturamplitudendämpfung und Phasenverschiebung.

Die Herausforderungen des Trockenausbaus mit Gipskartonplatten meisterte mit gewohnter Zuverlässigkeit die Fa. HBS Trockenbau. Trotz der Enge wurden die konstruktiven Details handwerklich perfekt ausgeführt.

Pünktlich vor Weihnachten konnte der Filius sein schönes neues, helles, warmes Zimmer beziehen. Freude für den Bauherrn: das kalkulierte Budget wurde knapp unterboten.

weitere Informationen:
dachgeschossausbau_mit_einblasdaemmung.pdf

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