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Fachartikel: DIMaGB Projekte Konzepte Beratung

Kategorien: Energieberatung, Einfamilienhaus | eingetragen am: 02.08.2010

Die Unschuld der Haushalte (30% wovon?)

„Vielen Hausbesitzern sind die enormen Einsparpotenziale in ihren Häusern nicht bewusst. Wer jedoch nicht an eine energieeffiziente Sanierung denkt, verschenkt Geld und Energie. Das macht sich auch am bundesweiten Energieverbrauch bemerkbar, denn die deutschen Haushalte verbrauchen insgesamt mehr Endenergie als die gesamte Industrie oder der Verkehrssektor. Mit knapp 30 Prozent liegen die privaten Haushalte an der Spitze der Energieverbraucher.“ gab in einer Pressemitteilung vom 11.06.2008 die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) an, die nach wie vor in nicht korrigierter Fassung online ist.

Das dazu gehörige Bildchen der dena (links: Bild 1) ist hinlänglich bekannt. Es finden sich auch genug Kolporteure, die diesen Spruch bereitwillig nachbeten und verbreiten. Worum es geht, liegt klar auf der Hand: dem deutschen Michel soll auch auf diesem Gebiet des Lebens eine Schuld eingeredet werden. Denn: wer sich schuldig fühlt, lässt sich bereitwilliger in die Tasche langen.

Dabei scheint die Behauptung zunächst einmal durch die Daten Bestätigung zu finden. Es lohnt sich aber auch hier, in Frage zu stellen, was durch die Propaganda unters Volk gebracht wird. Das nächste Bild ist von der AGEB (Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, www.ag-energiebilanzen.de, unten: Bild 2) und es beschreibt das vereinfachte Energieflussbild für 2008.

weitere Informationen:
die_unschuld_der_haushalte.pdf

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