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„Vielen Hausbesitzern sind die enormen Einsparpotenziale in ihren Häusern nicht bewusst. Wer jedoch nicht an eine energieeffiziente Sanierung denkt, verschenkt Geld und Energie. Das macht sich auch am bundesweiten Energieverbrauch bemerkbar, denn die deutschen Haushalte verbrauchen insgesamt mehr Endenergie als die gesamte Industrie oder der Verkehrssektor. Mit knapp 30 Prozent liegen die privaten Haushalte an der Spitze der Energieverbraucher.“ gab in einer Pressemitteilung vom 11.06.2008 die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) an, die nach wie vor in nicht korrigierter Fassung online ist.
Das dazu gehörige Bildchen der dena (links: Bild 1) ist hinlänglich bekannt. Es finden sich auch genug Kolporteure, die diesen Spruch bereitwillig nachbeten und verbreiten. Worum es geht, liegt klar auf der Hand: dem deutschen Michel soll auch auf diesem Gebiet des Lebens eine Schuld eingeredet werden. Denn: wer sich schuldig fühlt, lässt sich bereitwilliger in die Tasche langen.
Dabei scheint die Behauptung zunächst einmal durch die Daten Bestätigung zu finden. Es lohnt sich aber auch hier, in Frage zu stellen, was durch die Propaganda unters Volk gebracht wird. Das nächste Bild ist von der AGEB (Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen, www.ag-energiebilanzen.de, unten: Bild 2) und es beschreibt das vereinfachte Energieflussbild für 2008.
Auch um die Proportionen des Gebäudes so gut wie möglich beizubehalten, wurde mit einer als optimal anzusehenden Dämmstärke von 10 cm gearbeitet.
Am Nordgiebel wurde auf 16 cm verstärkt, was sich in den Fensternischen durch die Aufdoppelung auf 32 cm aufsummierte.
Aufgrund der beachtlichen Toleranzen waren Anpas-sungen insbesondere in den Fensterleibungen erforder-lich. Aufgrund der starken Gliederung des Baukörpers stellten sich Zuschnitt und Verschnitt stärker als erwartet dar.
Die Herstellung eines Holzfaserdämmplatten -WDVS erfolgt nach den einschlägigen technischen Regelwerken. Dennoch ge-hören eine gute Einar-beitung und handwerkliches Vermögen dazu. Sorgfalt ist aufzuwenden für die voll-flächige Verklebung, das Dübeln der Platten ist ein Muss.
Nach dem Spachteln und Armieren wurde ein Schei-benputz aufgetragen, den Abschluss bildete die Außenbeschichtung mit ThermoShield Exterieur. So entstand eine voll sorptionsfähige Wandkon-struktion mit verbessertem Schall- u. Wärmeschutz, sowohl winterlich als auch sommerlich
Die Bauherren entschieden sich im Rahmen der Bemusterung für die Kom- bination eines sonnigen Gelb-Tones mit weiß abge-setzten Gesimsstreifen. Das renovierte Gebäude mit sei-ner strahlenden Fassade ist ein Blickfang.
weitere Informationen:
energetische_sanierung_mit_holzfaser_wdvs_und_thermoshield.pdf
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