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		<title>energie-experten.org: Aktuelle Artikel</title>
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		<description>Die aktuellsten Artikel von den Energie Experten</description>
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			<title>energie-experten.org: Aktuelle Artikel</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 21:34:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ölheizungen regenerativ aufrüsten</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/oelheizungen-regenerativ-aufruesten-4177.html</link>
			<description>Vielen Ölheizungsbesitzern ist durchaus bewusst, dass ihre Ölheizung umweltunfreundlich und teuer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vielen Ölheizungsbesitzern ist durchaus bewusst, dass ihre Ölheizung umweltunfreundlich und teuer ist. Vielen ist ein kompletter Umstieg auf eine Holzpelletheizung oder Wärmepumpe jedoch aus verschiedenen Gründen nicht möglich oder schlichtweg zu teuer. Es gibt aber Möglichkeiten, die eigene Ölheizung schrittweise regenerativ aufzurüsten.
<b>Ölheizung und Solarthermie</b>
Eine weit verbreitete Variante ist die Kombination aus Ölheizung und einer <link 395 - internal-link "Nutzung einer Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung">Solarthermie-Anlage zur Heizungsunterstützung</link>. In den Sommer- und Übergangsmonaten kann die Solaranlage nahezu den kompletten Heizungsbetrieb übernehmen und im Winter wird wieder auf die Ölheizung umgeschaltet. Eine Aufrüstung der Ölheizung mit Solarthermie ist nahezu in jedem Fall möglich und bedarf lediglich eines Pufferspeichers, einer entsprechenden Regelung sowie natürlich der Solarthermie-Kollektoren.
<b>Ölheizung und Kaminofen</b>
Ölheizungen können auch mit einem wasserführenden Holzkaminofen kombiniert werden. Immer dann, wenn der Kaminofen befeuert wird, wird die so entstehende Wärme in den Wärmespeicher weitergeleitet. Über eine Temperaturregelung schaltet sich die Ölheizung dann aus, sodass im Umfang der Holzbefeuerung Heizöl eingespart wird. Eine Nachrüstung einer Ölheizung mit einem Kaminofen mit Holzscheiten oder Holzpellets ist jedoch etwas aufwändiger als eine Nachrüstung mit Solarthermie. Zudem muss bedacht werden, dass auch das Holz für die <link 324 - internal-link "Informationen zur Holzheizung">Holzheizung</link> auch gekauft bzw. selbst geschlagen werden muss.
<b>Ölheizung und Luftwärmepumpe</b>
Auch eine Luftwärmepumpe kann mit einer Ölheizung kombiniert werden. In diesem sogenannten bivalenten Heizungssystem kann die Luftwärmepumpe im Sommer und den Übergangsmonaten den Heizwärmebedarf komplett sicherstellen. Und aufgrund der in diesem Zeitraum relativ hohen Außentemperaturen arbeitet die <link 314 - internal-link "Übersicht zu Wärmepumpen">Wärmepumpe</link> an ihrem Effizienzmaximum. Im Winter kommt dann wieder die Ölheizung zum Einsatz. Eine Kombination mit einer Erdwärmeheizung lohnt sich aufgrund der hohen Anschaffungskosten eher nicht. Wer sich für eine Erdwärmeheizung interessiert, der sollte dann komplett auf Erdwärme umsteigen.
<b>Technische Voraussetzungen</b>
Zunächst sollte geprüft werden, ob eine Kombination der Ölheizung mit einem regenerativen System überhaupt möglich ist. Gerade bei sehr alten Ölheizungen kann der Austausch gegen einen <link 291 - internal-link "Technik von Brennwertkesseln">Brennwertkessel</link> notwendig werden. Ist ein vergleichsweise neuer Niedertemperaturkessel vorhanden, so kann dieser in der Regel weiter betrieben. Weitere wichtige Voraussetzung für die regenerative Aufrüstung einer Ölheizung ist ein Warmwasserspeicher, der über mehrere Anschlüsse verfügen sollte, um die unterschiedlichen Wärmequellen zu verbinden. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 21:34:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>5 einfache Dämmungstipps für Mieter</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/5-einfache-daemmungstipps-fuer-mieter-4176.html</link>
			<description>Nicht nur für Mieter stellen die Heizkosten den größten Posten in der Haushaltskasse dar. Anders...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht nur für Mieter stellen die Heizkosten den größten Posten in der Haushaltskasse dar. Anders als Besitzer eines eigenen Hauses können Mieter jedoch nicht selbst entscheiden, ob sie diese Kosten mit einer Verbesserung des Wärmeschutzes senken wollen. Trotzdem gibt es viele kleine Möglichkeiten wie Mieter ihre eigene Wohnung dämmen können, ohne von der Zustimmung des Vermieters abhängig zu sein. Die wichtigsten Dämmungstipps für Mieter haben wir im Folgenden zusammengefasst.
<b>Schwachstellen in Mietwohnungen</b>
Wenn Mieter eine Wohnung längerfristig anmieten wollen und der Vermieter keine umfassende <link 311 - internal-link "Möglichkeiten der Wärmedämmung">Wärmedämmung</link> des Hauses von außen plant, lohnt es sich, über eigene Dämmungsmaßnahmen von innen nachzudenken. Dabei stellen besonders ältere Fensterflächen eine der größten Schwachstellen im Wärmeschutz des Hauses dar: Durch einen Quadratmeter Fensterfläche können bis zu fünfmal mehr Wärme verloren gehen als durch die gleiche Wandfläche. Die Gründe für übermäßige Energieverluste an den Fenstern finden sich in einer schlechten Verglasungsqualität, Undichtigkeiten der Fensterrahmen, undichte Rollladenkästen, falsch eingestellte Beschläge und verschlissene Dichtungsprofile. Viele dieser Undichtigkeiten können jedoch durch einfache Maßnahmen selbst behoben werden.
<b>Neue Dichtungsbänder einkleben</b>
Sind Undichtigkeiten zwischen Fenster und Fensterrahmen vorhanden, so können diese mit selbstklebenden Dichtungsbändern aus z.B. Schaumstoff beseitigt werden. Die neuen Dichtungsbänder werden dann am inneren Falz des Fensterrahmens angebracht. Vor dem Gang in den Baumarkt sollten Mieter die Spalthöhe des Fensters ermitteln. Hierzu kann man ganz einfach etwas Knetmasse an verschiedenen Stellen zwischen Fensterflügel und Rahmen kleben. Dann wird das Fenster ganz geschlossen und nach dem Öffnen kann dann an der Dicke der Knetmasse die Spalthöhe abgelesen werden. Ebenso kann mit Türfugen verfahren werden. Für den Spalt zwischen Tür und Fußboden gibt es aber auch spezielle Dichtschienen wie z. B. Bürstendichtungen. Grundsätzlich sollten Dichtungsbänder alle 5 Jahre erneuert werden.
<b>Zugluftstopper behindern Luftzirkulation</b>
Zieht es durch die Spalte der Wohnungstüren und ist es hier nicht möglich, diese Ritzen mit einem Dichtungsband zu stopfen, so kann man einen Zugluftstopper (auch Wärmefänger genannt) vor die Tür legen. Dies bietet sich sowohl bei Wohnungs- als auch bei Haustüren an. Wärmefänger und Zugluftstopper verhindern dann die Luftzirkulation zwischen dem warmen und einem kalten Nebenraum. Diese einfachen Zugluftstopper gibt es häufig als Stofftiere und sind immer dann eine gute Lösung, wenn der Vermieter nicht bereit ist, die Türen der Wohnung zu renovieren. Wer Lust hat, kann sich auch einen Zugluftstopper selber häkeln. Wieviel Wolle man dafür braucht und wie man das macht, hat die <link http://www.brigitte.de/wohnen/selbermachen/zugluftstopper-1074360/ _blank external-link-new-window "So häkeln Sie einen Zugluftstopper">Brigitte in einer Bastelanleitung</link> beschrieben.
<b>Fenster mit Folien isolieren</b>
Bei Fenstern mit Einfachverglasung können Fensterfolien von innen über den Fensterrahmen gespannt werden und so eine isolierende Luftschicht zwischen der Folie und der Verglasung erzeugt werden. Fensterfolien sind mit rund 5 Euro pro Quadratmeter ebenso günstig wie Dichtungsbänder und lassen sich vom Mieter sehr einfach anbringen. Mit Fensterisolierfolien lässt sich im Idealfall eine Wärmedämmung wie bei <link 312 - internal-link "Informationen zu Energiespar-Fenstern">Isolierverglasungen</link> erreichen. So können die Wärmeverluste um 30 bis 50 Prozent reduziert werden. Nachteilig ist jedoch, dass die isolierenden Fensterfolien beim täglichen Gebrauch des Fensters leicht beschädigt werden können und daher selten länger als ein Jahr halten.
<b>Vorhänge und Rollläden zuziehen</b>
Alleine durch das Zuziehen eines Vorhangs vor einem Fenster kann man bereits eine Dämmwirkung erzielen und Heizwärme einsparen. So kann ein schwerer Vorhang die nächtlichen Wärmeverluste bei normalem Isolierglas bereits um 5 Prozent reduzieren. Wer mehr <link http://www.gruenspar.de/ _blank external-link-new-window "Produkte zum Energiesparen im Grünspar-Shop">Energie sparen</link> will, der kann Jalousien und Klapp- oder Rollläden installieren. Mit zugezogenen Rollläden lassen sich somit rund 20 Prozent der sonst nach außen abweichenden Wärme einsparen. Bei der Auswahl eine dieser Maßnahmen sollte jedoch beachtet werden, dass sich das Einsparpotenzial verringert, je besser die Dämmeigenschaften der Fenster sind. Treten trotzdem Zugerscheinungen an den Führungsgurtschlitzen der Rollladenkästen auf, so können nachträglich bürstenartige Dichtungen eingesetzt werden und der Kasten von innen oder außen mit vorgefertigten Systemen gedämmt werden.
<b>Heizkörpernischen dämmen</b>
Ein weiterer kritischer Punkt für Wärmeverluste sind neben Fenstern auch Heizkörpernischen. Mieter können hinter den Heizkörpern dann in Eigenleistung Heizkörperdämmplatten aus dem Baumarkt kleben. Diese gibt es in verschiedenen Stärken mit einer Reflexionsschicht z. B. aus Aluminium, damit die Wärmestrahlung in den Raum reflektiert wird. Pro Wohnung kostet das Dämmen der Heizkörpernischen rund 25 bis 50 Euro. So können rund 5 Prozent der Wärmeverluste einer Wohnung und nahezu 90 Prozent der Verluste der Heizkörpernischen eingespart werden. Stehen Heizkörper direkt vor den Fenstern können auch hier reflektierende Heizkörperdämmplatten vor dem Fenster befestigt werden. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 22:44:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erste WM-Solaranlage Brasiliens eingeweiht</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/erste-wm-solaranlage-brasiliens-eingeweiht-4175.html</link>
			<description>Wenn die Fußballspieler während der WM 2014 im brasilianischen Belo Horizonte nach oben blicken,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn die Fußballspieler während der WM 2014 im brasilianischen Belo Horizonte nach oben blicken, werden sie nicht nur jubelnde oder pfeifende Fans sehen. Auf den Dächern des Stadions erzeugen moderne Photovoltaik-Anlagen dann auch umweltfreundliche und nachhaltige Energie.
Die Stadiondächer des brasilianischen WM-Austragungsorts Belo Horizonte (&quot;Mineirão&quot; und &quot;Mineirinho&quot;) werden zukünftig mit Solargroßanlagen von insgesamt 2,5 Megawatt Leistung ausgestattet. Die erzeugte Energie wird ins Stromnetz eingespeist und nicht direkt im Stadion verbraucht. Die Solaranlage, die jetzt eingeweiht wurde, hat eine Leistung von 1,4 Megawatt und kann 900 Haushalte im Jahr mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Dadurch profitiert der brasilianische Energieverbraucher von dem umwelt- und klimaschonend erzeugten Strom.
Die Gesamtinvestitionskosten des Projekts belaufen sich auf 12,5 Millionen Euro, die aus einem zinsverbilligten KfW-Darlehen in Höhe von 10 Millionen Euro und einem Eigenbeitrag des brasilianische Energieunternehmens Companhia Energética de Minas Gerais (CEMIG) in Höhe von 2,5 Millionen Euro finanziert werden. Zudem berät die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMZ den Energieversorger CEMIG bei der Kommerzialisierung des Solarstroms und der Fortbildung von technischem Personal.
„Mittels dieser Projekte möchten wir das sonnenreiche Brasilien dabei unterstützen, den Durchbruch der <link 285 - internal-link "Nutzungsmöglichkeiten der Photovoltaik">Photovoltaik</link> zu schaffen. Die mittelfristige Diversifizierung des Energiemix wird den Ausstoß umwelt- und klimaschädigender Emissionen maßgeblich verringern“, sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. Gemeinsames Ziel ist es, dass das Projekt „Solar-WM 2014“ „der Anstoß“ zu einem zunehmenden Einsatz von Photovoltaik-Anlagen in Brasilien ist. Zukünftig soll sich die Photovoltaik in Brasilien etablieren und positive Wirkungen entfalten, die weit über die Fußball-WM 2014 hinausgehen.
Zwischen mangelhafter Energieversorgung und Armut besteht ein enger Zusammenhang. Mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen direkten Zugang zu moderner Energie zum Kochen und Heizen. Neben Feuerholz werden zur Energieversorgung auch Batterien, Kerzen, Petroleum und ähnliches genutzt, was mit erheblichen finanziellen Lasten verbunden ist. Ausreichende Energieversorgung ist daher ein zentraler Faktor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Besonders die arme Bevölkerung kann und muss vom Zugang zu modernen Energien profitieren. Dabei bieten <link 175 - internal-link "Erneuerbare Energiequellen">erneuerbare Energien</link> und Verbesserungen der Energieeffizienz besondere Vorzüge, gerade auch in Entwicklungsländern. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sun, 19 May 2013 19:05:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Wassersparendes Autowaschen mit Solarstrom</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/wassersparendes-autowaschen-mit-solarstrom-4174.html</link>
			<description>Eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen ist das Autowaschen. Autowaschanlagen sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen ist das Autowaschen. Autowaschanlagen sind dabei bequem und schnell. Aber aufgrund des Wasser- und Stromverbrauchs nicht gerade umweltfreundlich. Der Waschanlagenbetreiber Simon Heck aus dem schwäbischen Rangendingen hat sich dieses Problems angenommen und eine Filteranlage für das Waschwasser, eine Osmose- und eine Photovoltaik-Anlage installieren lassen. Autos werden nun wassersparend mit Solarstrom gewaschen.
<b>Pro Autowäsche nur noch 100 bis 125 Liter Frischwasser nötig</b>
Das Waschen eines Autos verbraucht bis zu drei Kilowattstunden Strom und 500 Liter Wasser. Simon Heck, der Betreiber des Autowaschparks „Wash Me“ in Rangendingen, konnte diese beiden Umweltbelastungen deutlich verringern: Seit Sommer vergangenen Jahres sorgt eine Filteranlage dafür, dass er pro Autowäsche nur etwa 100 bis 125 Liter Frischwasser zuführen muss. Und 60 bis 70 Prozent seines Energiebedarfs deckt er mit Solarstrom aus der eigenen <link 285 - internal-link "Informationen zur Nutzung von Photovoltaik-Anlagen">Photovoltaik-Anlage</link> ab. Die neue Osmose-Anlage entkalkt zudem das Wasser aus der Leitung und macht es so wesentlich weicher. Mit dem entkalkten Wasser lässt sich somit eine höhere Waschqualität ohne Kalkrückstände auf dem Lack erreichen. „Mit dieser Technologie haben wir meines Wissens die umweltfreundlichste, qualitativ hochwertigste und kostengünstigste Autowaschanlage, die nach heutigem Stand der Technik möglich ist“, so Heck.
<b>Photovoltaik-Module liefern 30.000 bis 40.000 Kilowattstunden Strom</b>
Unter dem Waschpark befindet sich ein 30.000 Liter fassender Wassertank und eine riesige Filteranlage. Sie reinigt und filtert das gebrauchte Wasser und führt rund drei Viertel davon wieder in den Kreislauf zurück. Lediglich ein Viertel wird als unbrauchbar ausgesondert und muss als Frischwasser zugeführt werden. Seit wenigen Tagen ist nun auch die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Waschparks in Betrieb: 151 Photovoltaik-Module auf einer Fläche von insgesamt 250 Quadratmetern liefern übers Jahr zwischen 30.000 und 40.000 Kilowattstunden Strom. Zentrales Element der von der Techmaster GmbH aus Hechinge konzipierten und erbauten Solaranlage ist das Leistungsmanagement. Es misst den jeweils aktuellen Verbrauch und die auf dem Dach erzeugte Energie. Die Messwerte werden verglichen, visualisiert und zur Optimierung des Stromverbrauchs herangezogen, was die Gesamteffizienz der Anlage deutlich steigert. Damit der Betreiber die ausgewerteten Daten jederzeit im Blick hat, stellt sie das System per Internet oder Smartphone zur Verfügung.
<b>Strombedarf der Waschanlage kann bis zu 70 Prozent abgedeckt werden</b>
Simon Heck: „Der verfügbare Solarstrom entspricht fast unserem gesamten Strombedarf. Allerdings können wir trotzdem nicht den ganzen Betrieb auf selbst produzierten Solarstrom auslegen. Das liegt daran, dass die Zeiten, in denen die Solarmodule Strom liefern, und die Zeiten, in denen wir Strom brauchen, nicht immer zusammenfallen.“ Konkret rechnet Simon Heck daher damit, dass er künftig zwischen 60 und 70 Prozent seines Energiebedarfs der Waschanlagen direkt mit Strom aus der Photovoltaik-Anlage decken wird. Der Rest kommt aus dem öffentlichen Netz. Andererseits speist er Überschuss, zum Beispiel am Sonntag, wenn die Anlage steht, ins Netz ein. Und tut auch damit etwas für die Umweltbilanz. Autofahrer, die ihr Fahrzeug bei Simon Heck waschen lassen, können übrigens seit einigen Tagen sehen, wie viel die Sonne über Rangendingen dazu beiträgt. Ein Display an der Einfahrt zeigt, wie viel Prozent des aktuell verbrauchten Stroms direkt von den Solarmodulen auf dem Dach der Anlage kommen. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sat, 18 May 2013 14:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesregierung hebt Verbot von Nachtspeicherheizungen auf</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/bundesregierung-hebt-verbot-von-nachtspeicherheizungen-auf-4173.html</link>
			<description>Heute hat der Bundestag bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum von Bündnis 90/ Die Grünen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute hat der Bundestag bei Enthaltung der SPD und gegen das Votum von Bündnis 90/ Die Grünen und Linksfraktion den Regierungsentwurf einer vierten Änderung des Energieeinsparungsgesetzes angenommen. Dabei sieht das Gesetz vor, dass Bauherren, alle Neubauten nach 2020 als Niedrigstenergiegebäude zu errichten haben. Geregelt wird auch die Pflicht, bei Neuvermietung und Verkauf einen Energieausweis vorzulegen. Für große Kritik und Unverständnis sorgte allerdings die Entscheidung, dass das Verbot von Nachtspeicherheizungen ab 2019 wieder aufgehoben wird.
<b>Nachtspeicherheizungen sollen überschüssigen Strom aufnehmen</b>
Mit dem Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen werde unter anderem das schrittweise Verbot von Nachtspeicherheizungen wieder aufgehoben. Dies wird damit begründet, dass Nachtspeicherheizungen als Speichermedium für überschüssigen Strom in den Netzen dienen könnten. Laut Bundesregierung enthielten die Anträge der SPD-Fraktion zwar interessante Vorschläge, angesichts des aktuellen Zeitdrucks sollten diese „lieber später wieder aufgegriffen werden“. Wie der <link http://www.energie-experten.org/uploads/media/%C3%84nderungen_des_Energieeinsparungsgesetzes__1713527_.pdf _blank external-link-new-window "Download der Änderungen des Energieeinsparungsgesetzes (1713527)">Beschlussempfehlung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (17/13527)</link> weiter zu entnehmen ist, sei seitens der Bundesregierung für Fördermöglichkeiten bereits gesorgt, nun seien noch steuerliche Sonderabschreibungsmöglichkeiten wünschenswert.
<b>Ineffiziente Strom-Wärme-Tauscher keine Lösung</b>
Mit Unverständnis hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller auf die Entscheidung des Bundestags reagiert, das bestehende, ab dem Jahr 2020 geltende Verbot von Nachtspeicherheizungen rückgängig zu machen. „Was nützt es denn, überschüssigen Strom aus Photovoltaik-Anlagen im Sommer in Wärme-Energie zum Heizen der Wohnung umzuwandeln? Was wir brauchen sind echte Strom-zu-Strom-Speicher, aber doch keine ineffizienten Strom-Wärme-Tauscher“, erklärte Untersteller.
<b>Austausch von Elektrospeicherheizungen mit modernen Heizsystemen fördern</b>
Der Minister wies darauf hin, dass die Nachtspeicheröfen an kalten, wind- und sonnenarmen Tagen im Winter zum Heizen hochwertigen Strom aus den dann ohnehin schon angespannten Netzen ziehen müssten. Da solche Strom-Heizungen unter den energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ihre Besitzer auch wirtschaftlich unvernünftig seien, sei es sinnvoller, den Austausch von Elektrospeicherheizungen mit modernen <link 179 - internal-link "Überblick über moderne Heizungssysteme">Heizungen</link> zu begleiten und mit gezielten Beratungsmaßnahmen zu unterstützen.
<b>Wissenschaft gegen Stromverwertung über Nachtspeicherheizungen</b>
Unterdessen spricht auch die Wissenschaft gegen eine sinnvolle Stromverwertung über Nachtspeicherheizungen So wird im Strategie- und Diskussionspapier des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH den Nachtspeicherheizungen maximal zugebilligt, übergangsweise bis zu ihrer Stilllegung als Flexibilitätsoption bei lokalen Netzengpässen zu fungieren, da sie bereits über die technischen Voraussetzungen für eine Ansteuerung per Rundsteuersignal verfügen. Und in dieser Übergangszeit bis 2019 befinden wir uns ja nun gerade. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 21:03:00 +0200</pubDate>
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			<title>Baden-Württemberg erhöht Zuschuss zum EnergieSparCheck</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/baden-wuerttemberg-erhoeht-zuschuss-zum-energiesparcheck-4172.html</link>
			<description>Die Energieberatung des Landeshandwerks in Baden-Württemberg wird künftig mit 150 Euro bezuschusst....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Energieberatung des Landeshandwerks in Baden-Württemberg wird künftig mit 150 Euro bezuschusst. Damit erhöht sich der Förderanteil für Hausbesitzer für den EnergieSparCheck auf 50 Prozent.
<b>Seit April 2013 höherer Zuschuss zum EnergieSparCheck</b>
Für Hausbesitzer in Baden-Württemberg, die ihr Haus sanieren wollen und die <link 216 - internal-link "Leistungen einer Energieberatung">Energieberatung</link> des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), den EnergieSparCheck, nutzen wollen, gibt es seit April 2013 einen höheren staatlichen Zuschuss. Die Förderung des Landesumweltministeriums steigt von 100 auf 150 Euro für ein Einfamilienhaus. Auch der Eigenanteil der Immobilieneigentümer erhöht sich auf 150 Euro. Für jede weitere Wohneinheit werden von beiden Seiten jeweils 37,50 Euro mehr bezahlt. Die Regelung gilt für Häuser mit bis zu acht Wohneinheiten.
<b>Energieberater geben Überblick über Gebäudehülle und Heizung</b>
In vielen Häusern ist der Heizenergieverbrauch zu hoch. Eine Gebäudeenergieberatung ist die beste Grundlage für eine Hebung dieser Einsparpotenziale. Eine Energieberatung kann aufzeigen, welche Sanierungsmaßnahmen am Haus energetisch und wirtschaftlich sinnvoll sind und verhindert Fehlentscheidungen. Nutzer des EnergieSparChecks etwa erhalten von einem <link 313 - internal-link "Aufgaben eines Energieberaters">Energieberater</link> einen Überblick über den energetischen Zustand der Gebäudehülle und die Effizienz der Heizung, die Berechnung der möglichen Einsparpotenziale und eine Erläuterung der Ergebnisse. Alle EnergieSparCheck-Berater sind speziell ausgebildete Fachleute, die eine fundierte Qualifizierung nachweisen können.
<b>Vor-Ort-Beratung teurer, aber umfangreicher</b>
Bei der bundesweit geförderten Energieberatung, der Vor-Ort-Beratung, gibt es hingegen keine Änderungen. Die Vor-Ort-Beratung ist zwar teuerer, jedoch auch umfangreicher als der EnergieSparCheck des BWHT. Innerhalb einer Vor-Ort-Beratung berechnet der Energieberater zusätzlich die Wirtschaftlichkeit der <link 310 - internal-link "Möglichkeiten einer Altbausanierung">Sanierungsmaßnahmen</link> und zeigt auf, welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt seit Sommer 2012 für Häuser mit bis zu zwei Wohneinheiten einen Zuschuss von 400 Euro, ab drei Wohneinheiten 500 Euro. Für Hausbesitzer fallen weitere Kosten in ähnlicher Höhe an.
<b>In 14 Jahren 43.000 EnergieSparChecks durchgeführt</b>
Das baden-württembergische Handwerk und das Umweltministerium des Landes haben den EnergieSparCheck 1999 ins Leben gerufen. In den letzten 14 Jahren wurden im Südwesten über 43.000 EnergieSparChecks durchgeführt und mit fünf Millionen Euro vom Umweltministerium Baden-Württemberg unterstützt. Seit einigen Jahren sind auch die Architektenkammer und Ingenieurkammer Baden-Württemberg Kooperationspartner. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tiroler Passivhaus-Supermarkt heizt mit Abwärme der Kühlgeräte</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/tiroler-passivhaus-supermarkt-heizt-mit-abwaerme-der-kuehlgeraete-4171.html</link>
			<description>Eine neue Filiale der Tiroler Lebensmittel-Kette MPreis wurde nun als Passivhaus-Supermarkt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine neue Filiale der Tiroler Lebensmittel-Kette MPreis wurde nun als Passivhaus-Supermarkt errichtet. Nach einem Entwurf des Architekten Raimund Rainer und mit wissenschaftlicher Begleitung des Passivhaus Instituts in Innsbruck verbraucht der Supermarkt in Pinswang nahe der deutschen Grenze nur ein Drittel des Stroms vergleichbarer Gebäude. Zum Heizen des Passivhaus-Marktes reicht die Abwärme der Kühlgeräte aus.
Der Heizwärmebedarf des im Dezember 2012 eröffneten Supermarktes liegt gemäß den Anforderungen des Passivhaus-Standards bei 15 kWh/m²a. Die <link 311 - internal-link "Weitere Informationen zur Wärmedämmung">Dämmung</link> wurde aus gestalterischen Gründen von innen angebracht. Im Eingangsbereich helfen ein Windfang, Glasschiebetüren sowie ein Torluftschleier, um auch bei hohem Kundenaufkommen ein übermäßiges Eindringen kalter Außenluft zu verhindern.
Auch die Haustechnik ist dem speziellen Bedarf der Lagerung und dem Verkauf von frischen Lebensmitteln eines Supermarktes angepasst. Eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für angenehmes Klima beim Einkauf. Eine deutliche Einsparung von Energie wird mit Glastüren an allen Kühlmöbeln erreicht. Die Abwärme der Geräte reicht wegen des geringen Bedarfs eines Passivhauses trotz der verringerten Kühlleistung für die Raumheizung aus.
Der Primärenergiebedarf der in nur sechs Monaten errichteten Filiale ergibt sich rechnerisch zu maximal 300 kWh/m²a. Erste Messungen zeigen, dass der tatsächliche Wert mit etwa 270 kWh/m²a noch geringer ausfällt. Als nächstes soll auf dem Dach der Pinswanger-Filiale eine <link 285 - internal-link "Infos zur Stromerzeugung durch Photovoltaik">Photovoltaik-Anlage</link> aufgestellt werden. Dadurch könnte der Passivhaus-Supermarkt auf das Gesamtjahr gerechnet mehr Strom erzeugen, als er verbraucht. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 20:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Transparente Dämmstoffe sollen Solarenergie nutzbar machen</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/transparente-daemmstoffe-sollen-solarenergie-nutzbar-machen-4170.html</link>
			<description>Eine bessere Wärmedämmung könnte in vielen älteren Gebäuden helfen, Energie zu sparen. Dieselbe...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine bessere Wärmedämmung könnte in vielen älteren Gebäuden helfen, Energie zu sparen. Dieselbe Funktion erfüllen heute Energiesparfenster. Große Fensterfronten in Südrichtung dienen jedoch auch dazu, um Solarenergie zur Beheizung des Gebäudes zu nutzen. Neun junge Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg wollen diesen solaren Zusatzgewinn nun auch für die Wärmedämmung durch die Entwicklung transparenter Dämmstoffe erschließen.
<b>Absorberschicht leitet Wärme ins Mauerwerk weiter</b>
Eine moderne <link 311 - internal-link "Wärmedämmung von Gebäuden">Dämmung der Außenwände</link> kann den Heizwärmeverlust im Winter zwar einschränken. Gleichzeitig bleiben jedoch die einfallenden Sonnenstrahlen ungenutzt. Durch den Einsatz transparenter Dämmstoffe könnten auch diese Wärmegewinne genutzt werden. Dieses Ziel verfolgt die neue Nachwuchsforschergruppe Anorganisch-nichtmetallische Wärmedämmstoffe mit angepassten Strahlungseigenschaften (ANWan). Anders als bisherige Dämmungen sollen die neuen Dämmstoffe die Solarstrahlen durchlassen. Eine dahinter liegende dunkle Wand, die so genannte Absorberschicht, wandelt dann die Solarenergie in Wärme um. Diese wird im Mauerwerk gespeichert und verzögert in das Hausinnere abgegeben. Da auf diese Weise weniger geheizt werden muss, können sowohl die Kosten als auch der Energieverbrauch verringert werden.
<b>Neue Dämmstoffe könnten Einsatz von Solarthermie verbessern</b>
Die Aufgabe der Nachwuchsforschergruppe ist es nun, geeignete Materialien zu finden. Zwar wird zum Beispiel semidurchsichtiges Schaumglas als transparenter Dämmstoff bereits genutzt. Das Material ist aber nicht hitzebeständig und leicht entflammbar. Die Stoffe müssen deswegen gute Dämmeigenschaften mit sich bringen, aber auch über eine hohe Transparenz im Spektralbereich der Solarstrahlung verfügen. Die Nachwuchswissenschaftler wollen dazu die optischen Eigenschaften verschiedener Materialien testen und anpassen. So könnten auch neue Einsatzgebiete in z. B. konzentrierenden Solarthermie-Systemen erschlossen werden und helfen, die Kosten für die <link 323 - internal-link "Nutzung von Solarthermie">Nutzung der Solarthermie</link> bei höheren Anwendungstemperaturen zu reduzieren. Dies eröffnet den Weg zur Nutzung von Solarwärme in der industriellen Thermoprozesstechnik sowie in der Verfahrenstechnik. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CO2-Konzentration steigt auf Höchststand</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/co2-konzentration-steigt-auf-hoechststand-4169.html</link>
			<description>Am 9. Mai 2013 übertraf die tägliche mittlere Konzentration an Kohlendioxid mit 400 ppm in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 9. Mai 2013 übertraf die tägliche mittlere Konzentration an Kohlendioxid mit 400 ppm in der Atmosphäre des Mauna Loa, Hawaii, zum ersten Mal alle gemessenen Werte seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1958. Mauna Loa ist die älteste Messstation der Welt, die kontinuierlich die Kohlendioxid-Konzentrationen in der Atmosphäre misst und gilt daher als wichtiger globaler Referenzmaßstab.
Vor der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert lag die weltweite durchschnittliche CO2-Konzentration bei etwa 280 ppm (parts per million). Während der letzten 800.000 Jahre, schwankte diese Konzentration zwischen etwa 180 ppm während Eiszeiten und 280 ppm in Warmzeiten. Wie die Wissenschaftler des NOAA Mauna Loa Observatorium auf Hawaii feststellten, steigt seitdem die CO2-Konzentration kontinuierlich an. Das erschreckende daran ist, dass der heutige Anstieg mehr als 100-mal schneller abläuft als der CO2-Anstieg am Ende der letzten Eiszeit beim Wechsel zur Warmzeit.
Wurde in den späten 1950er Jahren noch ein jährlicher Anstieg von etwa 0,7 ppm gemessen, so steigerte sich die Zunahme der CO2-Konzentration während der letzten 10 Jahre bereits auf 2,1 ppm pro Jahr. Pieter Tans, leitender Wissenschaftler des NOAA Earth System Research Laboratory in Boulder, Colorado, sieht diesen Anstieg als erneuten Beweis dafür, dass das starke Wachstum der weltweiten CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas resultieren.
Erstmals wurde dieser Nachweis von Charles David Keeling von der Scripps Institution of Oceanography erbracht, der 1958 die CO2-Messungen am Mauna Loa initiierte und lange Zeit fortführte. Daher wurde auch der Verlauf des Anstiegs der CO2-Konzentration in der Atmosphäre als <link http://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve _blank external-link-new-window "Erklärung der Keeling-Kurve auf wikipedia">Keeling-Kurve</link> benannt. Die Kurve zeigt einen charakteristischen, schwankenden Jahresverlauf, da die Konzentration in der Luft im Frühjahr ab- und im Herbst zunimmt. Sein Sohn Ralph Keeling, auch ein Wissenschaftler am Scripps, hat das Scripps Messprotokoll seit dem Tod seines Vaters im Jahr 2005 fortgesetzt.
Neben den Messungen der Wissenschaftler des NOAA wurden ähnliche CO2-Konzentrationen von vielen internationalen Wissenschaftlern in der ganzen Welt bestätigt. So wiesen zum Beispiel alle arktischen Luftproben im letzten Jahr ebenfalls zum ersten Mal Werte von 400 ppm nach. Dies war bereits ein deutlicher Indikator für die Zunahme der CO2-Konzentrationen am Mauna Loa. Daher rechnen die Wissenschaftler in den nächsten Jahren mit ähnlichen Werten auf der Südhalbkugel, deren CO2-Konzentrationen sich erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand an die Werte der Nordhalbkugel anpassen.
Angesichts dieser deutlichen Entwicklung ist es umso unverständlicher, dass das Europaparlament Mitte April die von der EU-Kommission vorgeschlagene Notmaßnahme des so genannten Backloadings von CO2-Zertifikaten scheitern ließ. Ohne Änderungen am Emissionshandel wird befürchtet, dass die Preise für CO2-Zertifikate dauerhaft auf dem jetzigen, sehr niedrigen Preisniveau verharren dürften. Dies macht gerade die Kohleverstromung wieder lukrativ wie lange nicht und trotz des Booms der <link 175 - internal-link "Weitere Informationen zu erneuerbaren Energien">erneuerbaren Energien</link> steigt der nationale CO2-Ausstoß wieder an. Sogar neue Kohlekraftwerke werden weiterhin errichtet. Hingegen droht flexiblen Gaskraftwerken, die für die Energiewende dringend benötigt würden, das wirtschaftliche Aus. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 15 May 2013 08:20:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Was muss bei energetischen Sanierungen beachtet werden?</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/was-muss-bei-energetischen-sanierungen-beachtet-werden-4168.html</link>
			<description>Auf was muss bei einer energetischen Sanierung des Hauses geachtet werden? Der Bundesverband...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf was muss bei einer energetischen Sanierung des Hauses geachtet werden? Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS) plädiert für ein ganzheitliches Vorgehen und gibt Tipps, wie dieses in die Praxis umgesetzt werden kann.
<b>Rangfolge an Sanierungsmaßnahmen festlegen</b>
Grundsätzlich sollte jedes Haus individuell betrachtet werden. Auftakt einer <link 310 - internal-link "Maßnahmen einer Altbausanierung">Altbausanierung</link> ist dabei die Inaugenscheinnahme und Bestandaufnahme. Im Vordergrund steht immer die Optimierung des Energieverbrauches für Heizung und Warmwasser. So lässt sich schnell erkennen, welche Maßnahmen das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen. Daraus ergibt sich dann eine individuelle Rangfolge an wirtschaftlichen Einzelmaßnahmen und auch Kombinationen, die die höchsten Energieeinsparungen versprechen.
<b>Analyse und Vorauswahl an Sanierungsmaßnahmen</b>
Wichtige Punkte sind hier zum Beispiel die Beschaffenheit der <link 312 - internal-link "Übersicht energiesparende Fenster">Fenster</link> und der Außenwände. Dabei sollte insbesondere auf deren Isolierung und Alter geachtet werden. Ebenso verhält es sich bei den Außenwänden. Material und Dicke spielen für die Beurteilung eine wichtige Rolle. Daneben muss die <link 311 - internal-link "Dämmung im Neubau und Altbau">Dämmung</link> der Außenhülle begutachtet werden. Bei einer Wohnung z. B. unter dem Dachgeschoss stellt sich hingegen beispielsweise die Frage, ob der angrenzende Dachboden isoliert ist. Bei einer Wohnung, die direkt über dem Kellergeschoss liegt, ist zu klären, ob die Kellerdecke gedämmt ist. Wichtig ist auch die Klärung der <link 179 - internal-link "Heizungssysteme im Überblick">Heizung</link> und Warmwasserbereitung. Die Bestandsaufnahme sollte dabei so genau wie möglich erfolgen. Erst dann kann eine genaue Analyse durchgeführt und eine Vorauswahl an Sanierungsmaßnahmen festgelegt werden. Hilfestellung bieten hierbei öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige oder <link 313 - internal-link "Qualifikation unabhängiger Energieberater">qualifizierte, unabhängige Energieberater</link>.
<b>Pflichtmaßnahmen bei einer energetischen Sanierung</b>
Pflichtmaßnahmen, die es bei einer energetischen Sanierung zu beachten gilt, sind in der <link 300 - internal-link "Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV)">Energieeinsparverordnung (EnEV)</link> geregelt. Heizungsnachrüstung, Isolierung von warmwasserführenden Leitungen sowie beispielsweise Wärmeisolierung von Dachgeschossdecken sind hier je nach Objekt und Baujahr definiert. Zudem kann es sein, dass bei bestimmten Sanierungen zusätzliche Energiemaßnahmen mit durchzuführen sind. Wird zum Beispiel zehn Prozent einer Fassade grundsaniert, so kann aus der EnEV auch hervorgehen, die gesamte Fassade zu dämmen Die korrekte Umsetzung der in der EnEV geforderten Maßnahmen werden jedoch nicht kontrolliert. Eine Kontrolle sieht zwar die Novellierung der EnEV vor, ist jedoch noch nicht Bestand der jetzigen EnEV. Trotz fehlender Kontrollen, kann aber bereits jetzt die Nichteinhaltung zu Bußgeldern führen, was nicht jedem Eigentümer oder jeder Hausverwaltung bekannt ist.
<b>Nachweis der Maßnahmen ist Förderungsvoraussetzung</b>
Energetische Sanierungsmaßnahmen sind unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht nur sinnvoll, sondern auch förderungsfähig. Zuvor muss jedoch der Nachweis erbracht werden, dass die prozentuale Einsparung der Energiekosten nach Sanierung den Vorgaben der EnEV entspricht. Allein aus diesem Grunde empfiehlt es sich für den Antragsteller, die Sanierungsmaßnahmen durch einen Fachmann begleiten zu lassen, der später auch die Antragsformulare ausfüllt und die Förderung im Namen des Auftraggebers beantragt. Hier sollte wieder ein externer Gutachter oder Energieberater hinzugezogen, der die gesamten Maßnahmen begleitet. So erspart man sich unter Umständen eine Menge Ärger, aber auch viel Geld, denn nur nachweislich professionell durchgeführte Sanierungen mit Abnahme und vorherigem Nachweis sind auch förderfähig.
<b>Planungs- und Durchführungsfehler vermeiden</b>
Aufklärungsbedarf in punkto energetische Sanierung besteht nach wie vor. So kursiert immer noch das Gerücht in der Öffentlichkeit, dass bei einer Wärmedämmung das Haus &quot;nicht mehr atmen kann&quot; und die Schimmelgefahr steigt. Eine korrekt durchgeführte Dämmung hat jedoch nur untergeordnet Einfluss auf den Luftwechsel. Entsteht Schimmel nach einer Sanierungsmaßnahme, so basiert dies auf Planungs- und Durchführungsfehlern. Eine kalte Oberfläche, an der sich Oberflächenkondensat absetzt, ist u. a. Grundlage für die Schimmelbildung. Wichtig ist natürlich auch das entsprechende Lüften der Räumlichkeiten. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:40:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Holzpellet-Vergaser-BHKW versorgt Bioenergiedorf St. Peter mit Strom und Wärme</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/holzpellet-vergaser-bhkw-versorgt-bioenergiedorf-st-peter-mit-strom-und-waerme-4167.html</link>
			<description>Die „Genossenschaft Bürger Energie“ des Bioenergiedorfes St. Peter im Landkreis...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die „Genossenschaft Bürger Energie“ des Bioenergiedorfes St. Peter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald versorgt die 2.550 Einwohner neben einem Hackschnitzelkessel nun auch mit einem Holzpellet-BHKW mit Wärme und Strom. Dazu wird durch Vergasung der Holzpellets Schwachgas erzeugt, das in einem Verbrennungsmotor zu Strom und Wärme umgewandelt wird.
Seit drei Jahren unterhält das Bioenergiedorf St. Peter ein mittlerweile 9,2 km langes Fernwärmenetzes, das ca. 170 Abnehmer mit umweltfreundlicher Wärme aus einem Hackschnitzelkessel mit einer Leistung von 1,7 MW versorgt. Zur Spitzenlastabdeckung steht im Keller des Geistlichen Zentrums in St. Peter eine Ölheizung bereit, die 2012 4 Prozent der Wärme für das Fernwärmenetz erzeugte. Mit dem neuen&nbsp;<link 342 - internal-link "Informationen zu Blockheizkraftwerken BHKW">Blockheizkraftwerk (BHKW)</link> auf Pelletbasis soll nun ein Großteil auch dieses Heizölverbrauchs eingespart und der Ausstoß von CO2 um 3.500 Tonnen verringert verringert werden.
Von Anfang an war geplant, in der Heizzentrale auch Strom zu erzeugen. Nach Begutachtung vergleichbarer BHKW-Objekte, entschied sich die Genossenschaft für einen Holzpellet-Vergaser. Planer Arnold Berghoff sieht in der Grundlastfähigkeit der Stromerzeugung aus Holz einen großen Vorteil: Anders als <link 285 - internal-link "Überblick zur Photovoltaik">Photovoltaik</link>- und Windkraftanlagen erzeugt ein Pellet-BHKW auch dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Im Februar 2013 wurde das Blockheizkraftwerk dann mit einer elektrischen Leistung von 180 kW in Betrieb genommen.
Jetzt können mit dem Pellet-BHKW in St. Peter neben der Bereitstellung von rund 2 Millionen kWh Wärme pro Jahr zusätzlich noch etwa 400 Haushalte mit schätzungsweise 1,4 Millionen kWh Strom pro Jahr versorgt werden. Dazu wird aus den Holzpellets durch Vergasung Schwachgas erzeugt, das in einem Verbrennungsmotor zu Strom und Wärme umgewandelt wird. Der Strom wird dann ins Netz eingespeist, während die Wärme vollständig in das dorfeigene Fernwärmenetz geleitet wird. Der bei der Verbrennung der Pellets entstehende Staub wird durch einen Elektrofilter aufgefangen. Da er Schwermetalle enthält, müssen rund sieben Tonnen Filterstaub im Jahr als Sondermüll entsorgt werden. Die 30 Tonnen Asche aus der Verbrennung werden kostenlos an ein Kalkschotterwerk in Pforzheim abgegeben, das diese zu Walddünger verarbeitet.
Nach Information des Deutschen Energieholz –und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) steigt die Nachfrage nach Holzpelletvergasern seit einigen Jahren kontinuierlich an. Die Technologie erlaubt höhere Jahresbetriebsstunden und erzielt bessere elektrische Wirkungsgrade als bislang am Markt erhältliche Systeme. Das Land Baden-Württemberg förderte die Errichtung der BHKW-Anlage mit insgesamt 200.000 EUR. Insgesamt investierte die Bürgergenossenschaft rund 5,6 Millionen Euro in das Fernwärmenetz von St. Peter. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Woche der Sonne lieferte gute Gründe für Solarthermie und Holzpellets</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/woche-der-sonne-lieferte-gute-gruende-fuer-solarthermie-und-holzpellets-4166.html</link>
			<description>Die Nutzung der Solarenergie stößt wie bereits in den vergangenen Jahren auf ein breites Interesse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Nutzung der Solarenergie stößt wie bereits in den vergangenen Jahren auf ein breites Interesse in der Bevölkerung. Dies zeigt die große Beteiligung an der diesjährigen Woche der Sonne, die nun mit 3.900 Veranstaltungen und 1.100 aktiven Veranstaltern und Experten zu Ende ging. Thematischer Schwerpunkt waren Holzpelletheizungen und deren Kombination mit Solarwärmeanlagen. Weil Pflanzen durch Photosynthese wachsen, ist Holz nichts anderes als im Baum gespeicherte Solarenergie. Grund genug, dieses Thema in den Mittelpunkt der diesjährigen Woche der Sonne zu stellen.
<b>Vorteile von Solarwärme und Holzpellets</b>
Mit einer Kombination einer Pelletheizung mit einer <link 389 - internal-link "Alle Infos über Solarthermieanlagen">Solarthermieanlage</link> lässt sich ganzjährig witterungsunabhängig die Wärmebereitstellung durch erneuerbare Energie decken. Bei klarem Himmel kann der gesamte Warmwasser- und Heizungsbedarf durch Solarthermie gedeckt werden. Ist es bewölkt, übernimmt der Holzpelletkessel die Heizung und Warmwasserbereitung. Bei einer solchen Kombi-Heizanlage stellt eine witterungsgeführte Regelung sicher, dass jeder Teil des Systems energieeffizient arbeitet. Die Solarthermie-Anlage kann die Heizkosten dann um bis zu ein Drittel senken. Denn die Pelletheizung wird nur in den Heizkreislauf zugeschaltet, wenn nicht genügend Sonnenwärme zur Verfügung steht, um eine ausreichende Temperatur im <link 371 - internal-link "Pufferspeicher in Solarthermie-Anlagen">Pufferspeicher</link> zu halten.
<b>Pelletheizungen reduzieren CO2-Emissionen</b>
Mit etwa 1,4 Millionen Tonnen Holzpellets wurden zwischen Oktober 2012 und März 2013 noch nie zuvor so viele Pellets zur Wärmegewinnung in Heizkesseln und Öfen verbraucht. So haben Betreiber von Pelletheizungen im vergangenen Winter aktiv zum Klimaschutz beigetragen. Beim Verbrauch von einer Tonne Pellets kommt es zu einer Einsparung von rund 1,6 Tonnen CO2 gegenüber dem energetisch vergleichbaren Wert von Heizöl. Dadurch wurden in den aktuell rund 300.000 Holzpelletheizungen Deutschlands zusammen 2,23 Millionen Tonnen CO2 vermieden.
<b>Kombinationsbonus unterstützt Solar-Holzheizung</b>
Die Anschaffung einer Heizungskombination von Solarthermie und <link 324 - internal-link "Übersicht zu Holzheizungen">Holzheizung</link> wird aus diesen Gründen auch staatlich mit einem Kombinationsbonus gefördert. So können die Anschaffungskosten seit dem 1. März über ein zinsgünstiges Kredit-Programm der KfW Bankengruppe bis zu einer Kreditsumme von 50.000 Euro finanziert werden. Zusätzlich wurde der Mindestförderbetrag für eine Kombination von Solarwärme- und Holzheizung auf 1.500 Euro angehoben.
<b>Aktionswoche bereits seit 2007 erfolgreich</b>
Mit der bundesweiten Aktionswoche machen sich Initiativen, Verbände, Kommunen und Unternehmen bereits seit 2007 gemeinsam für den Ausbau der solaren Energieerzeugung stark. Gefördert wird die Aktion von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Unternehmen der Solar- und Pelletbranche. Partner sind u. a. die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Handwerksverbände ZVDH, ZVEH und ZVSHK sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB). Organisiert wird die Woche der Sonne vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in Kooperation mit dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV).
Zur Woche der Sonne hat die Energiebloggergemeinschaft „Energiefacetten“ eine Blogparade gestartet, bei der sich viele weitere Berichte über die diesjährige Woche der Sonne finden: <link http://energiefacetten.net/2013/04/blogparade-zur-woche-der-sonne-was-ist-los-bei-euch _blank external-link-new-window "Hier finden Sie alle Beiträge der Blogparade zur Woche der Sonne">http://energiefacetten.net/2013/04/blogparade-zur-woche-der-sonne-was-ist-los-bei-euch</link> ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sun, 12 May 2013 20:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Nachtspeicherheizungen: Welche Sanierungsoptionen gibt es?</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/nachtspeicherheizungen-welche-sanierungsoptionen-gibt-es-4164.html</link>
			<description>Jahrzehntelang galten Nachtspeicherheizungen als günstige Heizalternative. Zudem war die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Jahrzehntelang galten Nachtspeicherheizungen als günstige Heizalternative. Zudem war die Installation recht problemlos möglich, ohne durchs gesamte Haus Warmwasserleitungen verlegen zu müssen. Was jahrelang als Vorteile angepriesen wurde, wandelt sich jetzt ins Gegenteil. Die Preise für Nachtstrom steigen merklich und Viele sehen sich nach Alternativen um. Das Problem ist jedoch nun, dass die allermeisten Heizungen eine Warmwasserverteilung bedürfen, deren Nachrüstung mit erheblichen Kosten verbunden ist. Jetzt stellt sich daher die Frage, bleibt man beim System Elektroheizung oder steigt man komplett auf ein anderes Heizungssystem um.
<b>Auslaufmodell Nachtspeicherheizung</b>
Noch in den siebziger Jahren wurden Nachtspeicherheizungen als ökonomisches und auch ökologisches Heizwunder angepriesen, da sie den aus der heimischen Kohle gewonnenen, überschüssigen Strom nutzten. So konnten die Kraftwerke besser ausgelastet werden und der Nachtstrompreis war rekordverdächtig niedrig. Gerade in dieser Zeit wurden viele der derzeit rund 1,5 Millionen Nachtspeicherheizungen eingebaut. Diese Zeiten haben sich jedoch grundlegend geändert. Selbst im Jahr 2008, als der Heizölpreis neue Rekordstände knackte, musste unterm Strich mehr für die Nachtspeicherheizung bezahlt werden als für eine Ölheizung. Und auch aus ökologischer Sicht stehen Nachtspeicherheizungen aufgrund der hohen Umwandlungsverluste in den Kraftwerken schlechter da als moderne Öl- oder Gasheizungen.
<b>Alternativen zur Nachtspeicherheizung</b>
Alternativen zur Nachtspeicherheizug gibt es viele. Hier bieten sich die konventionellen Heizungssysteme auf Erdgas- oder Heizölbasis in Niedertemperatur- oder Brennwertausführung an. Daneben sind aber auch regenerative Heizungssysteme wie eine <link 314 - internal-link "Informationen zur Wärmepumpe">Wärmepumpe</link>, eine <link 324 - internal-link "Übersicht Holzheizungen">Holzheizung</link> und natürlich eine Kombination mit einer <link 389 - internal-link "Funktion und Technik von Solarthermie-Anlagen">Solarthermie-Anlage</link> ernstzunehmende Sanierungsoptionen. Das Problem ist jedoch, dass in jedem Fall eine Warmwasserheizung nötig wird. Dies ist nicht billig, denn die alten Nachtspeicheröfen müssen entsorgt und eine komplette Zentralheizungsanlage inklusive des Leitungsnetzes, Heizkörpern oder Fußbodenheizung eingebaut werden. Obwohl es ein bundesweites Förderprogramm der KfW für den Austausch von Nachtspeicherheizungen gibt und auch einzelne Bundesländer und Energieversorger Programme anbieten, bleibt der Komplettumstieg eine teure Sache. Daher liebäugeln viele Nachtspeicherheizer mit neuen Elektroheizungen wie der Infrarotheizung.
<b>Komplettumstieg langfristig günstigste Lösung</b>
Eine komplette Sanierung der Heizung ist langfristig die günstigste Sanierungsoption und steigert auch den Preis des Hauses, wenn ein Verkauf in Betracht gezogen wird. Für die Installation des Warmwassersystems mit Heizkörpern in einem 150 Quadratmeter großen Einfamilienhaus muss dabei jedoch mit rund 7.000 bis 8.000 Euro gerechnet werden. Entscheidet man sich für eine Fußbodenheizung z. B. im Erdgeschoss, so muss je nach Aufwand mit etwa 10.000 Euro an Sanierungskosten gerechnet werden. Eine Gas- oder Ölheizung als Niedertemperatursystem kann dann mit zusätzlichen 7.000 bis 8.000 Euro angesetzt werden. Die regenerativen Heizungen schlagen etwas kräftiger zu Buche. Für eine Luftwärmepumpe inklusive Speicher und Montage muss dabei mit rund 16.000 Euro und für eine Erdwärmeheizung mit mindestens 20.000 Euro gerechnet werden. Eine Holzpelletheizung mit Pelletlager und Montage kann durchaus noch etwas teurer werden. Wem das zu teuer ist, der kann auch über den Einsatz von z. B. Infrarotheizungen nachdenken. Obwohl diese Option wesentlich günstiger ist, bietet sie langfristig jedoch nur ein sehr geringes Einsparpotenzial. Bei weiter steigenden Strompreisen kann es daher durchaus sein, dass man sich wieder auf dem gleichen Heizkostenniveau wie in der Ausgangssituation wiederfindet.
<b>Kombination aus Warmwasser- und Elektroheizung</b>
Eine Möglichkeit wird jedoch vielfach außer acht gelassen: Gerade bei alten Häusern mit Anbauten lohnt es sich, über eine Kombination aus Warmwasserheizung und Elektroheizung nachzudenken. So macht es Sinn, in weiter entfernt liegenden Räumen, die weniger häufig genutzt werden als die typischen Aufenthaltsräume wie die Küche oder das Wohnzimmer, eine Elektroheizung zu installieren. Dies spart vor allem Material- und Installationskosten bei der Verlegung der Warmwasserheizung. Und durch die geringere Nutzung dieser Räume fallen auch die zusätzlichen <link 266 - internal-link "Stromkosten Preisvergleich">Stromkosten</link> weniger ins Gewicht. Auf der anderen Seite bietet sich der Vorteil, dass die Zentralheizung etwas kleiner ausfallen kann als bei einer Komplettumstellung auf ein Heizungssystem. Dies kann sich gerade bei einer Erdwärmeheizung in den Anschaffungskosten niederschlagen, da in diesem Fall nur ein kleinerer Erdwärmetauscher benötigt wird.
<b>Koordinierungsaufwand bei Kombinationslösungen</b>
Während der Komplettumstieg auf eine konventionelle Heizung meistens von einem Heizungs- und Sanitärunternehmen allein ausgeführt werden kann, so müssen bei einem Umstieg auf ein regeneratives Heizungssystem oder bei einer Zwischenlösung unterschiedliche Heizungssysteme miteinander kombiniert und deren Anbieter koordiniert werden. Dies bedeutet vielfach, dass neben dem Heizungsinstallateur ein Elektriker und bei regenerativen Heizungssystemen ein Spezialist für diese Techniken miteinander zusammenarbeiten müssen. Dies erfordert sowohl in der Planung als auch bei der Umsetzung einen erhöhten Koordinierungsaufwand. Hier bietet es sich an, ein auf die <link http://www.renewa.de/dienstleistungen/nachtspeicherheizung-entsorgung _blank external-link-new-window "Anbieter von Sanierungsleistungen Nachtspeicherheizung">Sanierung von Nachtspeicherheizungen spezialisiertes Unternehmen</link> zu engagieren, das für alle nötigen Gewerke Angebote einholt, diese in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht vergleicht und die sinnvollste Kombination auswählt. Solche Unternehmen sind heutzutage noch relativ neu auf dem Markt. Wenn es ausschließlich um die Heizungssanierung geht, so bilden diese Unternehmen jedoch eine gerade in wirtschaftlicher Hinsicht gute Alternative zu einem Ingenieurbüro oder Architekten. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Fri, 10 May 2013 14:39:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Wie finde ich den richtigen Schornsteinfeger?</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/wie-finde-ich-den-richtigen-schornsteinfeger-4163.html</link>
			<description>Seit Anfang dieses Jahres können Hausbesitzer frei über die Wahl ihres Schornsteinfegers...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit Anfang dieses Jahres können Hausbesitzer frei über die Wahl ihres Schornsteinfegers entscheiden. Doch bisher nutzen nur wenige Kunden diese Möglichkeit. Dies mag daran liegen, dass Vielen nicht klar ist, welche Leistungen nun frei wählbar sind und was sich an Schornsteinfegerkosten sparen lässt, wenn man sich selbst gezielt nach einem günstigeren Angebot umguckt. Auf was Sie bei der Suche nach einem „neuen“ Schornsteinfeger achten müssen, haben wir im Folgenden zusammengefasst.
<b>Freier Schornsteinfegermarkt kommt nicht in Schwung</b>
Viele Arbeiten, die früher zum Monopol der Bezirksschornsteinfegermeister gehörten, unterliegen jetzt dem freien Wettbewerb. Damit sollen insbesondere Preise und auch der Service bestimmter Schornsteinfegerleistungen kundenfreundlicher werden. Doch bislang kommt dieser freie Markt nicht recht in Schwung. Wie der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks bestätigt, sind die Preise für Schornsteinfegerleistungen seit Januar sogar leicht gestiegen. Dies liegt daran, dass Viele nicht wissen, welche Leistungen nun frei vergeben werden können, wo man Anbieter von Schornsteinfegerleistungen findet und worauf man bei Angeboten neuer Anbieter achten muss.
<b>Feuerstättenbescheid listet die zu erledigenden Aufgaben auf</b>
Hoheitliche Aufgaben, die der öffentlichen Sicherheit dienen, werden nach wie vor von den jetzt sogenannten „bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern“ ausgeführt. Diese sind für die Feuerstättenschau zuständig, bei der alle drei bis vier Jahre die Betriebs- und Brandsicherheit der heimischen <link 179 - internal-link "Übersicht und Informationen zu Heizungen">Heizung</link> geprüft werden. Die Bezirksschornsteinfeger stellen dann auf Grundlage dieser Prüfung einen Feuerstättenbescheid aus, der alle Aufgaben nebst Fristen, die bis zur nächsten Feuerstättenschau rund um Heizung, Kamin und Ofen zu erledigen sind, auflistet. Um die Erledigung der im Feuerstättenbescheid aufgeführten Arbeiten müssen sich dann Haus- und Wohnungseigentümer selbst kümmern. Sie müssen dafür sorgen, dass die Arbeiten pünktlich erledigt werden und damit einen Schornsteinfeger ihrer Wahl beauftragen. Voraussetzung für die Beauftragung des Schornsteinfegers ist der gültige Feuerstättenbescheid, der allen Hauseigentümern spätestens seit 31. Dezember 2012 vorliegen muss.
<b>Aufträge ohne Vorkasse, Abo oder automatische Verlängerung abschließen</b>
Wie die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, sollten alle Arbeiten, die bis zur nächsten Feuerstättenschau anstehen, als Sammelauftrag an einen Schornsteinfeger vergeben werden. Preislich kann man sich dabei an den Rechnungen der Vorjahre orientieren. Die Verantwortung dafür, dass die Kehr- und Reinigungsarbeiten fristgerecht ausgeführt werden, verbleibt beim Hauseigentümer. Vorkasse ist nicht empfehlenswert, dasselbe gilt für Abo-Angebote. Laut Verbraucherzentrale NRW sind Verträge unzulässig, mit denen sich Verbraucher mehr als zwei Jahre an bestimmte Schornsteinfeger binden oder die sich nach Ablauf stillschweigend um mehr als ein Jahr verlängern. Wer unaufgefordert Besuch von einem Schornsteinfeger erhält und direkt einen Vertrag abschließt, hat 14 Tage Widerrufsrecht wie bei anderen Haustürgeschäften auch.
<b>Bafa und Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks bieten Schornsteinfeger-Suche</b>
Da es immer wieder schwarze Schafe gibt, die die Unwissenheit der Hausbesitzer ausnutzen, sollte man sich bei der Suche nach einem Schornsteinfeger nur auf zugelassene Schornsteinfeger und Handwerker konzentrieren. Hilfreich sind z. B. das <a href="http://www.bafa.de/bafa/de/weitere_aufgaben/schornsteinfegersuche" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Schornsteinfeger-Suche beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle" rel="nofollow">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)</a> und der <a href="http://www.schornsteinfeger.de/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Schornsteinfeger-Suche beim Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks" rel="nofollow">Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks</a>, die eine Suchfunktion nach allen zugelassenen Schornsteinfegern anbieten. Damit kann man dann gezielt nach seinem bisherigen Schornsteinfeger suchen oder sich nach neuen Anbietern in bestimmten Postleitzahlengebieten umgucken. Eine regionale Begrenzung gibt es dabei übrigens nicht. Möchte ein zugelassener Schornsteinfeger auch eine weitere Anreise in Kauf nehmen und ist trotzdem günstiger als andere Anbieter, so kann auch diesem Schornsteinfeger der Auftrag erteilt werden. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:46:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Neue Gasexpansionsanlage versorgt Lüdenscheid mit Strom</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/neue-gasexpansionsanlage-versorgt-luedenscheid-mit-strom-4162.html</link>
			<description>In Lüdenscheid hat die RWE Deutschland AG jetzt eine Gasexpansionsanlage mit einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In Lüdenscheid hat die RWE Deutschland AG jetzt eine Gasexpansionsanlage mit einem Biogas-Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Durch das Druckgefälle im Gasnetz wird dabei Strom erzeugt. So können jährlich rund 2.600 Lüdenscheider Haushalte mit Strom versorgt werden.
Da der Gasdruck im Transportleitungssystem höher ist als im Verteilnetz, d. h. in den Leitungen, die das Gas zum Verbraucher leitet, gibt es Gasdruckregelanlagen, die den Druck beim Übergang von einem Netz ins andere reduzieren. Diese Druckreduktion wird in der Gasexpansionsanlage in Lüdenscheid genutzt, um Strom zu erzeugen, indem die Druckenergie des Erdgases über ein Turbinenrad strömt und damit einen Generator antreibt. Da sich das Erdgas bei der Druckreduktion stark abkühlt, wird bei dem Verfahren Wärme benötigt.
Diese Wärme wird von einem mit Biogas betriebenen <link 342 - internal-link "Informationen zu Blockheizkraftwerken">Blockheizkraftwerk (BHKW)</link> geliefert. Doch das BHKW erzeugt nicht nur Wärme. Es produziert gleichzeitig, wie die Gasexpansionsanlage, Strom, der in das örtliche Verteilnetz eingespeist wird. Da das BHKW Biogas als Brennstoff nutzt, ist der dort erzeugte Strom Grünstrom im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Der gesamte Anlagenverbund erzeugt jährlich circa neun Millionen Kilowattstunden Strom. Die Gasexpansionsanlage kann dabei eine Leistung von 740 kW und das BHKW eine Leistung von 1.200 kW bereitstellen.
Die Abkühlung des Erdgases beruht auf dem Joule-Thomson-Effekt. Bei Erdgas beträgt die durchschnittliche Temperaturabsenkung zwischen 0,4 K/bar und 0,5 K/bar. Werden hohe Druckdifferenzen reduziert, so muss das zu entspannende Gas auf Grund der vorab erwähnten Abkühlung vorher erwärmt werden, um unzulässige Unterkühlungen, die zu Kondensat-, Gashydratbildung und Vereisung führen, zu vermeiden. Die Abkühlung des Gases in der Gasexpansionsanlage ist wesentlich stärker als diejenige, die aufgrund des Joule-Thomson-Effektes auftritt. Dadurch ist bei der Verstromung des Gasdrucks grundsätzlich eine vorausgehende Erwärmung des Gases notwendig. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 08 May 2013 21:21:00 +0200</pubDate>
			
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