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		<title>energie-experten.org: Aktuelle Artikel</title>
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		<description>Die aktuellsten Artikel von den Energie Experten</description>
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			<title>energie-experten.org: Aktuelle Artikel</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 19:57:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Röttgen geht, Altmaier kommt: Energiewende auf der Kippe?</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/roettgen-geht-altmaier-kommt-energiewende-auf-der-kippe-3791.html</link>
			<description>Bundesumweltminister Röttgen wurde heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel entlassen. Selbst seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bundesumweltminister Röttgen wurde heute von Bundeskanzlerin Angela Merkel entlassen. Selbst seine politischen Gegnern dürfte diese an früheren Beispielen mangelnde Entscheidung überrascht haben. Postwendend wurde im gleichen Atemzug Peter Altmaier als neuer Bundesumweltminister genannt. Wenn bisher die Energiewende durch Röttgen und Rösler eher schleppend voranging, so ist vielen Beobachtern nun klar, dass mit Peter Altmaier einer das Ruder übernimmt, der die Energiewende an sich in Frage stellen als auch gefährden könnte.
Norbert Röttgen hat die Energiewende der schwarz-gelben Bundesregierung nach der Atomkatastrophe von Fukushima gemeinsam mit der Kanzlerin vorangetrieben. Dies ist ein klarer Verdienst des geschassten Ministers. Zuletzt gerieten wichtige Vorhaben im Bundesumweltministerium jedoch zunehmend ins Stocken. So ist die Energiewende im Wärmesektor politisch blockiert worden, die Energieeffizienzrichtlinien der EU wurden nur zögernd implementiert, auf den entscheidenden Klimagipfeln wurde nur zaghaft agiert, immer wieder Ausnahmeregelungen für die Industrie wie beispielsweise die Befreiung von der Ökostromumlage. Erschreckendes Ergebnis der schwarz-gelben Politik war zuletzt die drastische Kürzung der Solarförderung, die sofort mehrere tausend Arbeitsplätze im Mittelstand und bei kleinen Handwerksunternehmen kostete. Der Rausschmiss Röttgens zum jetzigen Zeitpunkt ist einer der unbestrittenen schlechtesten Abschiede aus einem Umweltministerium.
Der designierte Nachfolger Peter Altmaier verspricht jedoch nicht unbedingt Besserung. Während Röttgen, wenngleich vielfach zu zögerlich, trotzdem eine Lanze für die Erneuerbaren und auch für den Atomausstieg gebrochen hat, so spricht die politische Vita Peter Altmaiers eine andere, deutliche Sprache. Laut <a title="Peter Altmaier bei abgeordnetenwatch.de" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.abgeordnetenwatch.de/peter_altmaier-575-37449.html" rel="nofollow">abgeordnetenwatch.de</a> hat sich Peter Altmaier bei der Energiewende klar positioniert:
<ul><li>Verlängerung von AKW-Laufzeiten: Ja</li><li>Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung: Ja</li><li>Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG: Ja</li><li>Kürzungen der Solarförderungen: Ja</li><li>Sofortige Abschaltung von Alt-AKW: Nein</li></ul>
Es bleibt zu hoffen, dass sich Peter Altmaier der Bedeutung seines Amtes bewusst wird und im Sinne aller Bürger und der Energiewende seine politische Macht einbringt. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:57:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>VECTOR untersucht Flusswasserkraft auf der Elbe</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/vector-untersucht-flusswasserkraft-auf-der-elbe-3790.html</link>
			<description>Mit welchen Methoden kann man die Energie aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen am besten nutzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit welchen Methoden kann man die Energie aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen am besten nutzen kann? Dieser Frage widmen sich Forscher vom Fraunhofer IFF in Magdeburg mit ihrem schwimmenden Versuchsträger VECTOR auf der Elbe. Das Ziel ist es, Flusskraftwerke dort zu entwickeln, wo man Gewässer nicht anstauen kann oder Flüsse nicht verengt werden sollen.
Wie sich mit einem Propeller, einer Turbine oder einem Wasserrad der höchste Wirkungsgrad erreichen lässt, das wollen die Experten nun im Praxistest herausfinden. Dabei versprechen sie sich, durch optimierte Strömungseigenschaften einen höheren Wirkungsgrad zu erreichen. Weil die Strömungswandler direkt an einen Generator gekoppelt sind, funktionieren sie ohne Getriebe und damit verlustfreier. Neue Generatorsteuerungen erlauben es zudem, Schwankungen durch Strömungsänderungen besser auszugleichen. Bis zu 30 KW Strom wollen sie auf diese Weise gewinnen und in das Stromnetz einspeisen.
Das ist zwar noch nicht viel, allerdings wollen sich die Forscher in Zeiten der anstehenden Energiewende mit allen Alternativen auseinandersetzen. Weil es wirtschaftlich nicht rentabel war, wurde dem Thema der <link http://www.energie-experten.org/energieatlas/wasserkraft.html _blank external-link-new-window "Wasserkraft in Deutschland">Wasserkraft</link> von Flüssen in Deutschland bisher nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet. Das wollen die Forscher ändern. Die Erkenntnisse, wie man die Fließgeschwindigkeit von Flüssen energetisch nutzen kann, sollen eines Tages über das Netzwerk Fluss-Strom kommerziell nutzbar gemacht werden.
Der VECTOR-Versuchsträger ist eine Eigenentwicklung des IFF, der Firma Sibau aus Genthin und dem Regenerativ-Kraftwerk Harz. Die Firma Sibau konzeptionierte und baute den Versuchsträger, das Regenerativ-Kraftwerk Harz entwickelte das Regelungs- und Steuerungssystem. Mit Digital Engineering simulierten die Forscher vom Magdeburger Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF die Wirkmechanismen des Versuchsträgers. Außerdem bringen sie ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in das Projekt ein. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Europäische Union weltgrößter PV-Markt</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/europaeische-union-weltgroesster-pv-markt-3789.html</link>
			<description>Die neu installierte Leistung an PV-Anlagen stand auch im Jahr 2011 in der Europäischen Union an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die neu installierte Leistung an PV-Anlagen stand auch im Jahr 2011 in der Europäischen Union an erster Stelle: Insgesamt gingen 21.529 MWp PV-Leistung ans Netz, damit ist die installierte Leistung in der Europäischen Union auf 51.357 MWp gestiegen. Die Neuinstallationen übertreffen sogar die Windbranche, die 2011 9.368 MW installierte. Das hat nun das neue EurObserv´ER Photovoltaik Barometer dokumentiert.
Laut EurObserv´ER Photovoltaik Barometer entfallen 74 Prozent der Leistung aller neu installierten PV-Anlagen auf die Europäische Union, wobei die weltweit installierte PV-Leistung Ende 2011 69 GWp beträgt. Die gesamte Energieerzeugung aus Solarkraftwerken in der EU hat sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 22,6 TWh auf 44,8 TWh verdoppelt. Trotz der Einführung von immer komplexeren Förderungssystemen, die die Marktdynamik berücksichtigen sollen, waren die Behörden auf das sprunghafte Wachstum des Photovoltaik-Markts erneut nicht vorbereitet.
Keine einzige Regierung rechnete mit der anhaltenden und immer schneller werdenden Talfahrt der Modulpreise, so das EurObserv´ER Photovoltaik Barometer. Die Preise für PV-Anlagen sanken schneller als die Einspeisetarife und lösten somit einen neuen Ansturm auf PV-Anlagen aus. Investoren versuchten, die Diskrepanz zwischen Einspeisetarifen und den Realkosten der Energieerzeugung aus PV-Anlagen bestmöglich zu nutzen. In Deutschland kam der Ansturm erst zum Stillstand, als Installateuren im Dezember die Vorräte zu Ende gingen.
Zusätzlich zu den Daten des Jahres 2011 für jedes EU-Mitgliedsland behandelt das neue EurObserv´ER Photovoltaik Barometer politische Rahmenbedingungen im Bereich der Photovoltaik und analysiert führende Unternehmen der Photovoltaikbranche. Abschließend erfolgt ein Vergleich mit den nationalen Aktionsplänen für erneuerbare Energie.
Das neue EurObserv´ER Photovoltaik Barometer steht <a title="Download Photovoltaik Barometer 2011" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.eurobserv-er.org/pdf/photovoltaic_2012.pdf" rel="nofollow">» hier</a> zum Download zur Verfügung. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 23:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hauseigentümer profitieren von Zuschüssen und Förderdarlehen zum Nulltarif</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/hauseigentuemer-profitieren-von-zuschuessen-und-foerderdarlehen-zum-nulltarif-3788.html</link>
			<description>Hauseigentümer, die eine Modernisierung planen, stehen jetzt günstige Modernisierungskredite zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hauseigentümer, die eine Modernisierung planen, stehen jetzt günstige Modernisierungskredite zur Verfügung. Dabei kann auf Bankkredite schon für knapp 2,4 Prozent Zinsen zurück gegriffen werden. Wer auf eine energieeffiziente Sanierung setzt, dem winken sogar Zuschüsse und Förderdarlehen zum Nulltarif. Das belegte jetzt ein Test der Stiftung Warentest.
Die besten Konditionen bei energieeffizienter Sanierung bietet die staatliche KfW-Bank. Für einzelne Umbauten wie Wärmedämmung, besser isolierte Fenster oder effizientere Heizung gewährt die KfW bis zu 50.000 Euro Kredit zu 1,0 bis 1,5 Prozent Zinsen. Wer keinen Kredit benötigt, kann alternativ auch einen Zuschuss beantragen. Noch bessere Konditionen bekommen Hauseigentümer für eine Komplettsanierung. Förderdarlehen bis zu 75.000 Euro sind hier meist für weniger als 1 Prozent zu haben. Im günstigsten Fall haben diese dank Tilgungszuschuss effektiv sogar einen negativen Zinssatz.
Reicht der KfW-Förderkredit nicht aus oder soll das Haus ganz ohne Energieersparnis einfach nur schöner werden, muss ein Modernisierungsdarlehen von der Bank her. Spitzenwerte im Finanztest-Vergleich von 55 Anbietern: 2,37 Prozent Zinsen bei fünf Jahren Laufzeit und 2,68 Prozent bei 10 Jahren. Die besten Angebote kommen von einer regionalen Bank, doch auch bundesweit verfügbare Kredite bekommt man für weniger als 3 Prozent. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Altersgerechtes Badezimmer für alle Altersklassen eine Bereicherung</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/altersgerechtes-badezimmer-fuer-alle-altersklassen-eine-bereicherung-3787.html</link>
			<description>Die Bereitschaft, die eigene Wohnung oder das eigene Haus altersgerecht umzubauen ist in hohem Maße...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Bereitschaft, die eigene Wohnung oder das eigene Haus altersgerecht umzubauen ist in hohem Maße abhängig vom Alter und vom Haushaltseinkommen: Während junge Deutsche ab 30 verständlicherweise nur wenig über solche Umbaumaßnahmen nachdenken, überrascht jedoch, dass auch die über 50-Jährigen nur zu 25% einen altersgerechten Umbau in Betracht ziehen. Steigt jedoch das Einkommen, steigt aber auch die Bereitschaft hierzu. Gerade ein altersgerechtes Badezimmer kann jedoch für alle Altersklassen eine Bereicherung im Alltag sein.
Laut einer aktuellen EMNID-Umfrage im Auftrag des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) wollen nur ganze sechs Prozent der Deutschen über 30 Jahre ihre Wohnung oder ihr Haus in den nächsten fünf Jahren altersgerecht umbauen lassen. Acht Prozent wollen dies grundsätzlich tun, aber nicht in den nächsten fünf Jahren. Selbst bei den über 50-Jährigen beschäftigt sich nur jeder Vierte mit dem Thema barrierefreies Wohnen. Eine nicht zu übersehende Größe hierbei ist allerdings das zur Verfügung stehende Haushaltsnettoeinkommen der Befragten. Immerhin 19 Prozent derjenigen, die über 2.500 Euro Nettoeinkommen verfügen, zeigen sich sanierungswillig. Gerade ein altersgerechtes Badezimmer ist aus Sicht des ZVSHK ein Schlüssel für ein selbstständiges Wohnen im Alter.
Ein altersgerechtes Badezimmer sollte daher im Neubau gleich berücksichtigt werden. Zudem kann ein rechtzeitiger Umbau auch für junge Leute eine Bereicherung im Alltag sein. Ein altersgerechte Badezimmer zeichnet sich zum Beispiel durch eine bodengleiche Dusche mit weit zu öffnenden Duschtüren aus. Dies ermöglicht einen schwellenlosen Eintritt und viel Bewegungsfreiraum. Daneben bieten Antirutschbeschichtungen in der Badewanne oder der Dusche eine höhere Standsicherheit für jede Altersklasse. Zu einem altersgerechten Badezimmer gehört aber auch ein höhenverstellbares Waschbecken. Dies hilft sowohl Rollstuhlfahrern als auch kleinen Kindern, frühzeitig das Waschbecken benutzen zu können. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 22:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Solar&amp;Spar zieht erfolgreiche Zwischenbilanz für Bürgerbeteiligungsprojekte an Schulen</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/solarspar-zieht-erfolgreiche-zwischenbilanz-fuer-buergerbeteiligungsprojekte-an-schulen-3786.html</link>
			<description>Vor zehn Jahren wurde mit den Ersparnissen von Bürgern, Lehrern und Schülern das erste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor zehn Jahren wurde mit den Ersparnissen von Bürgern, Lehrern und Schülern das erste Solar&amp;Spar-Bürgerbeteiligungsprojekt am Aggertal-Gymnasium in Engelskirchen gestartet. Dabei wurde die Energieeffizienz verbessert und eine große Solaranlage auf dem Dach des Aggertal-Gymnasiums installiert. Drei weitere Schulprojekte in Nordrhein-Westfalen folgten in den darauffolgenden Jahren. Im Mai 2012 wurde nun eine erfolgreiche Zwischenbilanz gezogen.
Insgesamt wurden im Rahmen der vier Schulprojekte 3,3 Mio. Euro für Energieeffizienzmaßnahmen und Solarenergie investiert. Hiervon wurden rund 2 Mio. Euro durch Bürgerkapital aufgebracht. Für den Bau der Solaranlagen auf den Schuldächern gab es vom Land Nordrhein-Westfalen zudem einen Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro/kW. Die Kosten für die Analyse und Grobplanung an den Schulen wurden im Rahmen eines Projektes des Landes NRW abgedeckt. Die gesamten sonstigen Investitionen wurden von den jeweiligen Projekten aufgebracht.
Die vier Projekte wurden nach dem Prinzip des Performance-Contractings konzipiert. Der Contractor liefert eine komplette Dienstleistung, die auf eine Energiekosteneinsparung beim Kunden abzielt. Hierzu bietet er die Planung der Maßnahmen, die Umsetzung aller Arbeiten sowie auch die Finanzierung aller Maßnahmen und Anlagen im Paket an. Die Kommune vergütet den Contractor alleine dadurch, dass dieser die eingesparten Energie- und Wasserkosten sowie die Erträge aus der Solaranlage für die Dauer der Vertragslaufzeit erhält.
Die Solar&amp;Spar investierte die Mittel in unterschiedliche Technologien. Der Schwerpunkt Im Einsparbereich lag dabei bei der Beleuchtungssanierung sowie der Heizungserneuerung und –steuerung inklusive der Optimierung des Heizkreislaufes und der Umwälzpumpen. In drei Projekten konnte ein BHKW realisiert werden, wobei zwei BHKWs von städtischen Energieversorgern und eine Anlage von Solar&amp;Spar betrieben werden. Parallel zu den Energie- und Stromsparmassnahmen installierte Solar&amp;Spar in jeder Schule eine große Solaranlage. Dabei erbringt die kleinste Anlage eine Spitzenleistung von 20 kW, die größte Anlage eine Leistung von 50 kWpeak.
In allen vier Schulen konnten die angestrebten Einsparungen erreicht bzw. übertroffen werden. Die Einsparungen auf der Wärmeseite lagen bei durchschnittlich 28 Prozent. Der Strombezug konnte durch Einsparungen und die Erzeugung im BHKW um rund 60 Prozent reduziert werden. Insgesamt werden über die Vertragslaufzeit der vier Projekte rund 32 Millionen Kilowattstunden beim Strombezug und 56 Mio. Kilowattstunden Wärme Eingespart werden. Weiterhin werden die Solaranlagen während der Vertragslaufzeit insgesamt ca. 2,2 Mio. Kilowattstunden Solarstrom zusätzlich erzeugen. Nebenbei werden noch 68 Millionen Liter Wasser eingespart.vDie Einsparungen bei Wärme und Strom führen zu einer erwarteten Einsparung von 40.300 Tonnen CO2. Dabei stammt der größere Anteil aus der Stromeinsparung.
Neben den beteiligten Bürgern profitieren aber auch die Schulen sowie die Städte und Gemeinden, die Eigner der Gebäude sind. Zum einen profitieren die Städte von den Energiespartechnologien, wenn sie nach der Vertragslaufzeit in ihren Besitz übergehen. Zum anderen erzielen sie bereits heute einen erheblichen Vorteil durch die reduzierten Wartungs- und Betriebskosten. Darüber hinaus sind die Städte und Gemeinden am Erfolg der Projekte beteiligt. Insgesamt partizipieren die Städte mit einem Betrag von rund 600.000 Euro an dem Erfolg der Projekte. Die Schulen werden nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse mit etwa 750.000 Euro vom Einsparerfolg profitieren.
In dem vom Wuppertal Institut initiierten und vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Schul-Projekt geht es darum, den Bau von größeren Photovoltaik-Anlagen bis 50 kW-Leistung mit Maßnahmen der Beleuchtungssanierung wie z. B. dem Einbau moderner und effizienter Beleuchtung und sonstigen Energieeinsparinvestitionen in einem Gesamtpaket zu kombinieren. Die Grundidee der &quot;100.000 Watt-Solar-Initiative&quot; ist, dass die neu gegründete Solar&amp;Spar Contract GmbH an ausgesuchten nordrhein-westfälischen Schulen pro Schüler 50 Watt solare Stromerzeugung installiert und 50 Watt an der Beleuchtungsleistung eingespart. So werden pro Schüler insgesamt 100 Watt Leistung an herkömmlicher Stromerzeugung hinfällig. Bei Schulen mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern kann so jeweils pro Schule eine 100.000 Watt-Solar-Initiative umgesetzt werden. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesrat schickt Solarförderung ins Vermittlungsverfahren</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/bundesrat-schickt-solarfoerderung-ins-vermittlungsverfahren-3785.html</link>
			<description>Der Bundesrat hat das Gesetz zur Kürzung der Solarförderung mit dem Ziel der grundlegenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bundesrat hat das Gesetz zur Kürzung der Solarförderung mit dem Ziel der grundlegenden Überarbeitung in den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der bisherige Beschluss des Bundestages stelle nicht nur die nationalen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Frage, sondern beeinträchtige die Investitionssicherheit der gesamten Branche und gefährde eine Vielzahl von Arbeitsplätzen, so der Bundesrat. Zudem gefährdeten die vorgesehenen Übergangsfristen den Vertrauensschutz in das EEG.
Der Bundesverband Solarwirtschaft hofft durch das Votum der Länder auf eine Schadensbegrenzung für die Solarbranche und sieht sich in seinen Forderungen bestärkt, die Fördersätze für Solarstrom-Anlagen weniger schnell zurückzufahren. Die Solarbranche darf hoffen, dass die im Deutschen Bundestag am 29.3.2012 beschlossenen, drastischen Einschnitte bei der Solarstrom-Förderung jetzt im Vermittlungsverfahren zwischen Bundesrat und Bundestag doch noch nachgebessert werden. „Zur akuten Schadensbegrenzung muss jetzt schnell nachgebessert werden. Ein Entschärfen der überzogenen Förderkürzung ist unverzichtbar, um zehntausende Arbeitsplätze in Industrie, Handel und Handwerk zu retten“, appelliert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.
„Der Bundesrat straft die Bundesregierung für ihre industriefeindliche Energiepolitik ab. Spätestens jetzt muss die schwarz-gelbe Bundesregierung erkennen, dass sie mit ihren Kürzungsplänen eine ganze Zukunftsindustrie samt tausender Arbeitsplätze aufs Spiel setzt. Schwarz-Gelb muss sich endlich für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark machen und im Vermittlungsausschuss deutlich nachbessern. Die Förderkürzungen sind dabei nur ein Teil des Problems. Bundesumweltminister Norbert Röttgen gelingt es nicht, stabile Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Wachstum der Branche zu schaffen, sondern verunsichert Hersteller, Investoren und Handwerker durch Änderungen der Förderbedingungen im Monatsrhythmus“, so Dirk Becker, energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.
„Drastische und überstürzte Kürzungen, das sogenannte Marktintegrationsmodell und der schrumpfende Wachstumskorridor hätten jedoch der Photovoltaik in Deutschland schweren und irreparablen Schaden zugefügt. Die ersten negativen Konsequenzen der Politik der Bundesregierung sind bereits in den Bundesländern angekommen: eine steigende Zahl von Insolvenzen und Arbeitsplatzabbau in vielen Betrieben - von der Solarfabrik bis zum Handwerksbetrieb. Die Mehrheit der Regierungsvertreter der deutschen Bundesländer - auch in verschiedenen Regierungskonstellationen – hat ganz offensichtlich verstanden, dass die geplante Novelle der Bundesminister Röttgen und Rösler ein Solarausstiegsgesetz unter dem Deckmantel vermeintlicher Kostensenkungen ist“, erklärt der Verband EUROSOLAR zur Bundesratsentscheidung.
In der Begründung der Anrufung des Vermittlungsausschusses verweist der Bundesrat unter anderem auf die Übergangsfristen und den Vertrauensschutz. Gerade in Berlin und den anderen ostdeutschen Ländern würde die Solarbranche durch das Gesetz zusätzlich beeinträchtigt. Die bisher geplanten Reduzierungen bedeuten eine erhebliche Verschlechterung gerade für die Photovoltaikanlagen, die im Wohnungsbau und bei kleineren und mittleren Gewerbebetrieben installiert werden. Kürzungen, die den Wettbewerb auf dem äußerst angespannten Photovoltaik-Herstellermarkt zusätzlich verschärfen und Arbeitsplätze gefährden, sollen nach Auffassung der Länder noch einmal überdacht werden.
Autor: <link https://plus.google.com/100105790160378905989?rel=author>Robert Doelling</link>]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:19:00 +0200</pubDate>
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			<title>E.ON Hanse erhöht Strompreise zum 1. Juni</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/eon-hanse-erhoeht-strompreise-zum-1-juni-3784.html</link>
			<description>Zum 1. Juni 2012 erhöht E.ON Hanse die Strompreise für alle Strom- und Heizstromprodukte. Für einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum 1. Juni 2012 erhöht E.ON Hanse die Strompreise für alle Strom- und Heizstromprodukte. Für einen Drei-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch in der Grundversorgung von 3.000 KWh pro Jahr bedeutet dies Mehrkosten von 54,96 Euro im Jahr.
E.ON Hanse verweist bei dieser Strompreiserhöhung auf den Wettbewerb am Strommarkt, den stetig zunehmenden Anteil an umweltfreundlich erzeugtem Strom und auch dem dadurch erforderlichen Ausbau der Stromnetze. Laut E.ON Hanse hätten vor diesem Hintergrund bereits mehr als 150 Stromversorger bereits zu Jahresbeginn 2012 ihre Strompreise erhöht und rund 200 weitere Stromversorger haben diese Strompreiserhöhungen zum März oder April 2012 vorgenommen.
Die Begründung für die Strompreiserhöhungen ist jedoch anzuzweifeln. In mehreren Studien wurde nämlich nachgewiesen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien nur einen deutlich untergeordneten Einfluss auf die Strompreise ausübt und an der Strombörse selbst sogar zu teilweise niedrigeren Strompreisen führte. Daher mahnte der baden-württembergische Umweltminister Untersteller auch kürzlich an, dass auch die weitgehende Befreiung stromintensiver Industrien von der EEG-Umlage zu Strompreissteigerungen für private Haushalte führt. Die Ursache für höhere Strompreise liege damit nicht allein an den Kosten für Erneuerbare Energien, sondern ist auch Folge politischer Entscheidungen zugunsten der Industrie. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Berlins größte PV-Dachanlage entsteht auf Berliner Großmarkt</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/berlins-groesste-pv-dachanlage-entsteht-auf-berliner-grossmarkt-3783.html</link>
			<description>Die Berliner Energieagentur (BEA) errichtet jetzt auf vier Dächern des Berliner Großmarktes (BGM)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Berliner Energieagentur (BEA) errichtet jetzt auf vier Dächern des Berliner Großmarktes (BGM) an der Beusselstraße für rund 2,3 Millionen Euro Berlins leistungsstärkste Photovoltaik-Dachanlage mit einer Gesamtleistung von 1,6 Megawatt (MWp). Nach ihrer Fertigstellung soll Strom für umgerechnet mehr als 500 Haushalte erzeugt werden. Auftragnehmer zur Errichtung der Anlage ist die Berliner Solon Energy GmbH.
Insgesamt werden 5.540 Solarmodule verlegt. Die Bauarbeiten an dem Projekt haben bereits begonnen. Nach Fertigstellung stehen für die solare Stromnutzung 39.000 Quadratmeter vorhandene Dachfläche zur Verfügung. Das entspricht der Größe von knapp sechs Fußballfeldern. Für die unterschiedlichen Teildächer des Berliner Großmarkts kommen die drei verschiedenen Solon-Photovoltaiksysteme Solon SOLfixx, Solon SOLbond Seam und Solon SOlbond Rail zum Einsatz. „Je nach Beschaffenheit des Daches haben wir die passende Lösung“, sagt Stefan Säuberlich, Vorsitzender der Solon-Geschäftsführung. „Wichtig bei allen drei Systemen, die wir hier verarbeiten, sind das geringe Gewicht und die Schonung des Daches.“
Auf den Kunststoffdächern des BGM kommt das System Solon SOLfixx zum Einsatz. Die wannenartige Unterkonstruktion wird punktuell mit der Folie verklebt, anschließend werden die Module eingeklickt. Dieses „Plug &amp; Play“-System ist unkompliziert und ohne Dachdurchdringung zu installieren und hat ein Gewicht von 12,9 kg/m2. Die Module sind mit einer Neigung von 10° optimal zur Sonne hin ausgerichtet. Das PV-System SOLbond hat Solon speziell für Metalldächer entwickelt. So wird auf den Stehfalzdächern des Großmarktes das SOLbond Seam verarbeitet. Die leistungsstarken, rahmenlosen Module werden mittels innovativer Klebetechnik auf Schienensysteme aufgebracht, die das Dach nicht durchdringen. Auch hier ist die Montage schnell und einfach. Das Gewicht liegt bei 11 kg/m2. Auf den Trapezblechdächern installiert Solon das SOLbond Rail. Zur Montage wird eine Schiene aus glasfaserverstärktem Kunststoff direkt auf das Dach aufgebracht und anschließend mit den rahmenlosen Modulen verklebt. Das Systemgewicht beträgt 11 kg/m2.
Bei einem Besuch vor Ort haben BEA-Geschäftsführer Michael Geißler, Solon-Geschäftsführer Stefan Säuberlich und BGM-Geschäftsführer Andreas Foidl Staatssekretär Christoph von Knobelsdorff (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung) dieser Tage über den Stand der Bauarbeiten an der Anlage informiert. Michael Geißler, Geschäftsführer der BEA: „Dieses Projekt zeigt, dass trotz erheblich erschwerter Rahmenbedingungen für die Photovoltaik weiterhin erfolgreiche Betreibermodelle realisiert werden können. Auch für große innerstädtische Anlagen und in Zusammenarbeit mit deutschen Herstellern.“
Die Berliner Energieagentur wird die Anlage über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren betreiben und den Strom in das allgemeine Stromnetz einspeisen. Insgesamt wird die Anlage durchschnittlich 1.450 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Die Kohlendioxideinsparung gegenüber einer herkömmlichen fossilen Stromerzeugung beträgt rund 850 Tonnen pro Jahr. Die Photovoltaikanlage ist zentraler Baustein eines auf eine nachhaltige Energieversorgung und Ressourcenschonung ausgerichteten Umweltkonzeptes des Berliner Großmarktes. Es beinhaltet in Zukunft die Integration weiterer Anlagen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Erzeugung von Strom und Wärme auf der Basis erneuerbarer Energien. Der Berliner Großmarkt gehört mit einem Warenumschlag von über einer Milliarde Euro zu den größten Versorgungszentren für Großverbraucher in Deutschland. Der sogenannte „Bauch von Berlin“ ist zentraler Umschlagplatz für jährlich 500.000 Tonnen Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch sowie Blumen und Pflanzen. Auf dem Großmarkt sind über 2.500 Menschen bei 300 Firmen beschäftigt.
Eine Bilderserie zum Beginn der Bauarbeiten auf dem Dach des Großmarktes an der Beusselstraße steht auf unseren Profilen bei <a title="Bilderserie Berlins größte PV-Dachanlage entsteht auf Berliner Großmarkt" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.355108387882018.79867.154920127900846&amp;type=1" rel="nofollow">» Facebook</a> und <a title="Bilderserie Berlins größte PV-Dachanlage entsteht auf Berliner Großmarkt" class="external-link-new-window" target="_blank" href="https://plus.google.com/photos/104670317767100793576/albums/5741021006012008721" rel="nofollow">» Google+</a> zur Verfügung. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 23:02:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>RUB-Chemiker entwickeln energieeffiziente Meerwasserentsalzung</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/rub-chemiker-entwickeln-energieeffiziente-meerwasserentsalzung-3782.html</link>
			<description>Weltweit ist Trinkwasser vielerorts Mangelware. Schätzungen zufolge werden Menschen im Jahr 2025...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Weltweit ist Trinkwasser vielerorts Mangelware. Schätzungen zufolge werden Menschen im Jahr 2025 rund 90% des verfügbaren Trinkwassers verbrauchen. Es bedarf also neuer Quellen, um diesen Trinkwasserbedarf decken zu können. Chemiker der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickeln hierzu ein neues Verfahren, mit dem Meerwasser energieeffizienter als herkömmliche Methoden entsalzt werden kann. Neue Materialien könnten zukünftig helfen, dieses Verfahren großtechnisch zu implementieren.
„Um einen Kubikmeter Meerwasser zu entsalzen, braucht man in jedem Fall mindestens 0,6 bis 0,7 Kilowattstunden Energie“, erklärt Dr. Fabio La Mantia, Leiter der Nachwuchsgruppe „Semiconductor and Energy Conversion“ am Zentrum für Elektrochemie der RUB. „Aktuell werden aber mit dem gängigen Verfahren der Umkehrosmose rund vier Kilowattstunden verbraucht.“ La Mantia und seine Kollegen haben nun ein ganz neues Verfahren getestet: Das Salzwasser wird in einer Art Batteriezelle in Kontakt mit zwei Elektroden gebracht. Die eine enthält Silbermikropartikel, die andere Natrium-Mangan-Oxid-Nanostäbchen. Beim Anlegen einer Spannung zieht die Silberelektrode negativ geladene Chlorid-Ionen an und „fängt“ sie aus dem Wasser heraus, die andere Elektrode positiv geladene Natrium-Ionen. Das Salzwasser wird dadurch ärmer an Kochsalz (Natrium-Chlorid, NaCl).
Die Batteriezelle im Labor, die 0,2 Milliliter Salzwasser fasst und über zwei Quadratzentimeter Elektrodenfläche verfügt, konnte binnen einer Stunde den Salzgehalt des Wassers um etwa die Hälfte senken. „Hochgerechnet heißt das, dass wir einen Liter Wasser pro Quadratmeter und Stunde in diesem Maß entsalzen können“, rechnet Dr. La Mantia vor. Da das noch nicht genügt, um es trinken zu können, müsste man dem Wasser 98% des Salzes entziehen. Daher suchen die Forscher nach neuen Materialien, die effizienter Ionen anziehen, dennoch nicht allzu früh zur Elektrolyse führen und natürlich nicht gesundheitsschädlich sein dürfen. Die Materialien sollen außerdem möglichst selektiv für Natrium- und Chlorid-Ionen sein und dem Wasser nicht noch viele weitere Stoffe entziehen, die im Trinkwasser nützlich sind, wie etwa Magnesium und Kalzium. „Verglichen mit der Umkehrosmose, die es schon seit rund 40 Jahren gibt, ist unser Verfahren noch sehr neu. Die Umkehrosmose ist wissenschaftlich ausgereizt, da wird es wahrscheinlich keine großen Verbesserungen mehr geben. Unser Verfahren wird noch sehr viel weiter entwickelt werden, so dass wir auf jeden Fall noch große Verbesserungen erreichen können“, ist Dr. La Mantia zuversichtlich. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:13:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Einfache Alternativen zur Komplettsanierung von Einrohrheizungen</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/einfache-alternativen-zur-komplettsanierung-von-einrohrheizungen-3781.html</link>
			<description>Einrohrheizungen zählen aufgrund ihrer hydraulischen Konstruktion und den damit einhergehenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einrohrheizungen zählen aufgrund ihrer hydraulischen Konstruktion und den damit einhergehenden Wärmeverlusten zu den ineffizientesten Heizsystemen. Dennoch sind in Deutschland noch 1,5 Millionen Einrohrheizungen in Betrieb. Mit steigenden Heizkosten suchen immer mehr Hausbesitzer mit Einrohrheizungen nach Lösungen, um Heizkosten zu reduzieren. Dabei muss nicht immer eine Komplettsanierung durchgeführt werden. Auch kleine Maßnahmen helfen, die unnötig hohen Heizkosten einer Einrohrheizung zu reduzieren.
Einrohrheizungen wurden vor allem in den 1970er und 1980er Jahren installiert. Damals populär, gehören Einrohrheizungen heute mit zu den teuersten Heißwassersystemen. Ihr Betrieb in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kostet rund 300 Euro mehr als eine Gas- oder Ölheizung. Hinzu kommen weitere 50 bis 60 Euro an Stromkosten für den Betrieb der Heizungsumwälzpumpe. Grund hierfür ist die hydraulische Konstruktion: Einrohrheizanlagen haben im Gegensatz zum Zweirohrsystem kein separates Rohr für den Rücklauf des Heizwassers. Stattdessen hängen alle Heizkörper am gleichen Strang. Daher beeinflussen sie sich gegenseitig, sind nur schwer zu regulieren und bedürfen einer wesentlich höheren Vorlauftemperatur, um auch den letzten Heizkörper am Heizungsstrang angenehm warm zu bekommen.
Einrohrheizungen sind insbesondere aber auch wegen ihrer geringen thermischen Trägheit problematisch. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass einzelne Heizkörper im Einrohrheizsystem nur schwer regelbar sind. Während der Heizperiode sind alle Rohrleitungen ständig vom Heizwasser durchströmt. Daher tritt während dieses Zeitraumes auch ständig eine Wärmeabgabe auf. Bei zu hoch gewählter Vorlauftemperatur kann durch die Wärmeabgabe der Rohrleitungen allein der gesamte Wärmebedarf des Gebäudes gedeckt werden. Die Heizung ist dann über Thermostatventile nicht mehr sinnvoll regelbar. Wer ein solches Heizungssystem besitzt, der sollte sich vor einer Sanierung gründlich beraten lassen, denn auch kleinere Maßnahmen können helfen, Heizkosten beim Einrohrheizsystem zu reduzieren.
Neben einer Komplettsanierung des Einrohrheizsystems gibt es nämlich auch sinnvolle Alternativen, die auch eine spürbare Heizkostenersparnis erbringen. Hier sind zum Beispiel ein hydraulischer Abgleich und eine korrekte Einstellung der Vorlauftemperatur unbedingt erforderlich. Zusätzlich sollten auch die Heizungsrohre der Einrohrheizung selbst gedämmt werden. Dies kann sogar selbst übernommen und die Dämmmaterialien im Baumarkt eingekauft werden. So kann der thermische Mehraufwand einer klassischen Einrohrheizungen im Vergleich zu einer Zweirohrheizung von rund 20 Prozent spürbar reduziert werden. Aufgrund der hohen Belastung der Umwälzpumpe entsteht ein Mehrverbrauch an Strom von rund 70 Prozent. Daher lohnt sich auch der Austausch einer alten Umwälzpumpe mit einer modernen, hocheffizienten Umwälzpumpe. Alle Maßnahmen zusammen können daher auch helfen, die Heizkosten eines Einrohrheizsystems deutlich zu reduzieren, ohne eine Komplettsanierung vornehmen zu müssen. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:25:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen: Energieeffizienz verharrt auf gleichem Niveau</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/arbeitsgemeinschaft-energiebilanzen-energieeffizienz-verharrt-auf-gleichem-niveau-3780.html</link>
			<description>Im Jahr 2010 verharrte sowohl die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz des Primärverbrauchs, wie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Jahr 2010 verharrte sowohl die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz des Primärverbrauchs, wie die des Endverbrauchs auf dem Niveau des Vorjahres. Die Industrie musste von den Energieeffizienzgewinnen im letzten Jahr leichte Einbußen hinnehmen, der Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen blieb auf dem Niveau des Vorjahres. Hingegen konnte sich sowohl die Energieeffizienz im Verkehrsbereich als auch die temperaturbereinigte Energieeffizienz bei den privaten Haushalten verbessern. Dies sind Ergebnisse des jetzt von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AGEB) veröffentlichten Berichts „Ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland Daten für die Jahre von 1990 bis 2011“.
Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen veröffentlicht in regelmäßigem Abstand umfangreiche Daten zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland, darunter vierteljährliche Schätzungen des Primärenergieverbrauchs, jährlich aktualisierte Auswertungstabellen zur Entwicklung des Energieverbrauchs nach Energieträgern und Wirtschaftszweigen sowie vollständige Energiebilanzen, die ein detailliertes und konsistentes Abbild der energiewirtschaftlichen Verflechtung einer Volkswirtschaft liefern und den Energieverbrauch vom Aufkommen über die Umwandlung bis zur Verwendung, untergliedert nach einzelnen Energieträgern und Sektoren, in einer Matrix erfassen. Für Deutschland liegt somit eine geschlossene Zeitreihe an Energiebilanzen für die Jahre von 1990 bis 2009 vor, die eine geeignete Ausgangsbasis zur Ableitung von Kennziffern zur Effizienz der nationalen Energieversorgung darstellen.
Der jetzt vorliegende Bericht der AGEB kommt zu dem Ergebnis, dass sowohl die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz des Primärverbrauchs, wie die des Endverbrauchs im Jahr 20120 auf dem Niveau des Vorjahres verharrte. Die Industrie musste von den Energieeffizienzgewinnen im letzten Jahr leichte Einbußen hinnehmen, der Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen blieb auf dem Niveau des Vorjahres. Hingegen konnte sich sowohl die Energieeffizienz im Verkehrsbereich als auch die temperaturbereinigte Energieeffizienz bei den privaten Haushalten verbessern. Bei der Interpretation von Effizienzfortschritten auf der Ebene des Endenergieverbrauchs sind jedoch unabhängig von der Art der gewählten Bezugsgröße Besonderheiten zu beachten, die mit der unterschiedlichen Abgrenzung sowie statistisch-methodischen Unterschieden von Endenergie- und Primärenergieverbrauch bei der Energiebilanzierung in Zusammenhang stehen.
So spiegelt die auf dem Primärenergieverbrauch beruhende gesamtwirtschaftliche Energieintensität auch Effizienzfortschritte wider, die im Umwandlungssektor insbesondere durch die Erhöhung der Brennstoffausnutzung bei der Stromerzeugung oder durch den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung erzielt werden. Der Indikator „Endenergieeffizienz“ enthält dabei verbrauchsmindernde Wirkungen, die in den Umwandlungssektoren realisiert werden, dagegen nicht. Außerdem wird die Entwicklung des Primärenergieverbrauchs von Veränderungen im Energiemix beeinflusst: Die im Rahmen der Energiebilanzierung verwendete Wirkungsgradmethode rechnet der Kernenergie bezogen auf die Erzeugung einer Megawattstunde elektrische Energie den dreifachen Einsatz an Primärenergie zu (Wirkungsgrad 33%).
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen geht dagegen in die Primärenergiebilanz in Höhe ihrer tatsächlichen Erzeugung mit einem Wirkungsgrad von 100 % ein. Primärenergieeinsparungen sind vor diesem Hintergrund leichter zu erreichen als Verbrauchsminderungen beim Endenergieverbrauch. Zum einen werden auf der Ebene des Primärenergieverbrauchs die Effizienzbeiträge aller Wirtschaftszweige berücksichtigt, zum andern führt bereits die Substitution von elektrischem Strom aus Kernenergie aus erneuerbaren Energiequellen zur Verringerung des Primärenergieverbrauchs. Darüber hinaus können sich die gesamtwirtschaftlichen Effizienzkennziffern allein durch den intersektoralen Strukturwandel von energieintensiver Grundstoffproduktion hin zum energieextensiven Dienstleistungssektoren verbessern, ohne dass dem tatsächliche technische Effizienzverbesserungen zugrundeliegen.
Der vollständige Bericht „Ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland Daten für die Jahre von 1990 bis 2011“ der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen steht <a href="http://www.ag-energiebilanzen.de/componenten/download.php?filedata=1336470898.pdf&amp;filename=EEFA_AGEB_Effizienzindikatoren_zur_Energiebil.pdf&amp;mimetype=application/pdf" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Download des Berichts „Ausgewählte Effizienzindikatoren zur Energiebilanz Deutschland Daten für die Jahre von 1990 bis 2011&quot;" rel="nofollow">» hier</a> zum Download zur Verfügung. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:20:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Netzbericht: Situation im Stromnetz im Winter 2011/12 sehr angespannt</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/netzbericht-situation-im-stromnetz-im-winter-201112-sehr-angespannt-3779.html</link>
			<description>Die Situation im Stromnetz im Winter 2011/12 war sehr angespannt. In der Rückschau haben sich die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Situation im Stromnetz im Winter 2011/12 war sehr angespannt. In der Rückschau haben sich die Belastungsmodelle, die die Bundesnetzagentur im August 2011 in ihrem &quot;Bericht zu den Auswirkungen des Kernkraftwerksausstiegs auf die Übertragungsnetze und die Versorgungssicherheit&quot; aufgezeigt hat, allerdings als realistisch und die dort empfohlenen Vorsorgemaßnahmen als erforderlich herausgestellt. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesnetzagentur in ihrem jetzt veröffentlichten Netzbericht zur Situation im Stromnetz im Winter 2011/2012.
&quot;Die angespannte Netzsituation spiegelt sich auch in der Zahl der Eingriffe der ÜNB sowohl in Kraftwerksfahrpläne als auch bei der Einspeisung von Strom aus EEG-Anlagen im vergangenen Winter wider. Während im Winter 2010/2011 lediglich in 39 Fällen aus Gründen, die im Übertragungsnetz lagen, zwangsweise in die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien eingegriffen wurde, erhöhte sich die Zahl der zwangsweisen Einspeisereduzierungen im vergangenen Winter auf 197. Die Schwerpunkte lagen dabei in der 50 Hertz Regelzone sowie in Schleswig-Holstein in der Regelzone von TenneT&quot;, erläuterte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, die Lage im vergangenen Winter.
&quot;Auch beim Redispatch, bei dem die Stromproduktion auf Basis vertraglicher Vereinbarungen angepasst wird, wurde ein erheblicher Anstieg festgestellt. So stieg der Bedarf an Redispatch auf der am stärksten betroffenen Leitungstrasse zwischen Remptendorf (Thüringen) und Redwitz (Bayern) drastisch an. Bei dieser Leitung, deren Ausbau seit Jahren stockt, mussten im vergangenen Winter aufgrund von Netzüberlastungen Redispatchmaßnahmen in Höhe von 2.140.997 MWh durchgeführt werden. Im Winter 2010/2011 betrug das Redispatchvolumen auf dieser Leitung, die auch in diesem Zeitraum die Leitung mit dem größten Redispatchvolumen darstellte, lediglich 100.150 MWh&quot;, so Homann.
Der Einsatz der Kaltreserve-Kraftwerke in Österreich mit einer maximalen Leistung von 935vMW war aufgrund der außerplanmäßigen Nichtverfügbarkeit des Kernkraftwerks Gundremmingen C bereits im Dezember 2011 notwendig geworden. Im Februar 2012 wurde erneut der Einsatz von Reservekraftwerken in Deutschland und Österreich sowie in einigen Stunden auch der Abruf von Notreserven aus dem Ausland notwendig, als Gaslieferungen aus Russland unerwartet ausblieben und einige Erdgaskraftwerke aufgrund unterbrechbarer Kapazitätsverträge zwischen Kraftwerks- und Fernleitungsnetzbetreibern nicht vollumfänglich produzieren konnten.
In diesem Zeitraum wurde nicht nur eine sehr hohe Auslastung von Leitungstrassen, sondern auch eine massive Unterspeisung der Bilanzkreise beobachtet. Das bedeutet, dass deutlich mehr Strom verbraucht wurde als prognostiziert und damit tatsächlich produziert worden war. In dieser Situation der Unterdeckung der Systembilanz mussten die ÜNB die Regelenergie, die von ihnen vorgehalten wird und der kurzfristigen Kompensation von Lastschwankungen und Kraftwerksausfällen dienen soll, zeitweise vollständig ausschöpfen. Um zu verhindern, dass Stromverbraucher vom Netz genommen werden müssen, wurde die Regelenergie unter Einsatz der Reservekraftwerke aufgestockt. Dazu wurden bis zu 1.295 MW Kaltreserve, davon 360 MW aus Deutschland und 935 MW aus Österreich, sowie Notreserven in Höhe von mehreren Hundert MW aus dem Ausland angefordert. Außerdem haben die ÜNB in erheblichem Umfang Strom an der Börse beschafft und in zwei Fällen Kraftwerke mit Zwangsmaßnahmen zur Einspeisung aufgefordert.
Die Ursachen für diese Unterspeisung der Bilanzkreise sind vielschichtig. Die bisherigen Untersuchungen, die noch nicht abgeschlossen sind, sprechen dafür, dass die Abweichungen weder einzelnen wenigen Akteuren noch einem strukturell homogenen Fehlverhalten zuzuordnen sind. Auch wenn vereinzelte Arbitrage-Geschäfte von Bilanzkreisverantwortlichen stattgefunden haben sollten, so wären diese aufgrund der hohen Ausgleichsenergiepreise in den betreffenden Zeiträumen jedenfalls finanziell nicht lohnend gewesen und darüber hinaus auch keineswegs allein ursächlich für die Abweichungen. So waren auch die sog. Differenzbilanzkreise der Verteilernetzbetreiber (VNB) deutlich unterdeckt, was darauf hindeutet, dass die VNB im Rahmen der Standardlastprofile für die Haushaltskunden die extrem tiefen Temperaturen wie im Februar 2012 nicht hinreichend reflektiert haben. Auch die Prognosen der Bilanzkreisverantwortlichen für die EEG-Anlagen, die ihren Strom nicht über die ÜNB, sondern direkt vermarkten, müssten nach Aussagen der ÜNB noch deutlich verbessert werden.
&quot;Die Situation im Februar dieses Jahres hat verdeutlicht, dass die Sicherheit der Energieversorgung ganzheitlich zu betrachten ist und die Systemsicherheit spartenübergreifend gewährleistet sein muss&quot;, stellte Homann fest. &quot;Die Kommunikation zwischen Strom- und Gasnetzbetreibern muss intensiviert werden. Auch im Fall von möglichen Gasversorgungsengpässen ist die unterbrechungsfreie Versorgung von Gaskraftwerken sicherzustellen. Ebenso ist das Ausgleichsenergiepreissystem zu überarbeiten. Auch wenn die Ursachen für die massive Unterspeisung der Bilanzkreise im Februar des Jahres noch nicht abschließend geklärt sind, müssen stärkere ökonomische Anreize für die Bilanzkreisverantwortlichen geschaffen werden, ihre Bilanzkreise ausgeglichen zu bewirtschaften. Um noch in diesem Jahr ein entsprechendes System etablieren zu können, hat die Bundesnetzagentur bereits im März dieses Jahres ein Festlegungsverfahren eröffnet, das die Weiterentwicklung des gegenwärtigen Abrechnungssystems für Ausgleichsenergie zum Ziel hat&quot;, so Homann weiter. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:05:00 +0200</pubDate>
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			<title>Defizitorientierte Steuervorschläge und Zerstörung der Solarindustrie</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/defizitorientierte-steuervorschlaege-und-zerstoerung-der-solarindustrie-3778.html</link>
			<description>Das Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Gesetz zur Änderung des Rechtsrahmens für Strom aus solarer Strahlungsenergie und zu weiteren Änderungen im Recht der erneuerbaren Energien und Steuersenkungspläne stehen am Freitag im Bundesrat auf der Tagesordnung. Die Bundestagsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen sehen hier weiteren Diskussionsbedarf und haben heute eine aktuelle Stunde mit dem Titel &quot;Defizitorientierte Steuervorschläge und Zerstörung der Solarindustrie&quot; beantragt.
Volker Beck, erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen: „Opfer der Chaospolitik aus Steuersenkungen und Solarindustriezerstörung sind die Länder und Kommunen. Im Gesetz zum Abbau der sogenannten kalten Progression will die Regierung ab 2013 die Steuern senken und die Bürgerinnen und Bürger mit sechs Milliarden Euro belasten. Gleichzeitig haut die Bundesregierung der Solarindustrie als Innovations- und Zukunftsbranche die Füße weg. Besonders strukturschwache Regionen im Osten der Republik werden schwer darunter leiden.“
„Reden und Handeln fallen bei Röttgen und Lindner auseinander. Auf den Marktplätzen Nordrhein-Westfalens predigen sie Haushaltskonsolidierung. In Berlin haben sie beschlossen neue Löcher in die öffentlichen Haushalte zu reißen. Nordrhein-Westfalen verliert durch die Bundespolitik von Röttgen und Lindner über 500 Millionen Euro, die die Verschuldung des Landes weiter erhöhen werden. Die Kommunen werden gezwungen sein, weitere Leistungen zu kürzen und wichtige Infrastrukturinvestitionen zu unterlassen. Die kommunalen Gebühren werden steigen und damit ausgerechnet Menschen mit geringem Einkommen überproportional belasten. Damit muss Schluss sein“, so Beck.
Am kommenden Freitag wird im Bundesrat entschieden, ob auf Empfehlung des Umweltausschusses der Länderkammer innerhalb eines Vermittlungsverfahrens Nachbesserungen an der neugeregelten Photovoltaik-Förderung vorgenommen werden. Die Notwendigkeit hierzu sieht der Umweltausschuss insbesondere in den mit der Photovoltaik-Kürzung einhergehenden negativen wirtschaftlichen Folgen für viele Unternehmen der Photovoltaik-Branche. Zahlreiche Solarunternehmen haben durch die am 1. April in Kraft getretene EEG-Novelle bereits starke Auftragsrückänge verzeichnen müssen. Tausende Arbeitsplätze wurden in der Solarbranche in den letzten Wochen bereits gestrichen. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 21:48:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Thermal-Infrarot-Kamera prüft Dresdens Fernwärmenetz auf Schwachstellen</title>
			<link>http://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/thermal-infrarot-kamera-prueft-dresdens-fernwaermenetz-auf-schwachstellen-3777.html</link>
			<description>Drei Mal hat jetzt ein Berliner Spezialunternehmen das Stadtgebiet Dresdens mit einer speziellen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Drei Mal hat jetzt ein Berliner Spezialunternehmen das Stadtgebiet Dresdens mit einer speziellen Thermal-Infrarot-Kamera überflogen. Ziel war es, das Fernwärmenetz der Drewag Netz GmbH auf Schwachstellen und Betriebsstörungen zu überprüfen.
Mit Hilfe dieser speziellen Thermal-Infrarot-Fernerkundungstechnik wurde das Stadtgebiet Dresdens insgesamt mit 414 Einzelaufnahmen erfasst. Die Nachtflüge lieferten mittels IR-Sensoren in kurzer Messzeit und unter identischen definierten Messbedingungen Bilddaten mit hoher geometrischer und thermischer Auflösung vom komplexen Fernwärmenetz in Dresden. Bei dieser Messtechnik können vergleichende Analysen aller Fernwärmeleitungen im Versorgungsgebiet durchgeführt werden.
Ziel der Methode der Thermal-Infrarot-Fernerkundungstechnik ist nicht nur die Aufdeckung von Schwachstellen und Betriebsstörungen, sondern auch die zielgerichtete Lenkung der Finanzmittel auf die Schadensschwerpunkte im Fernwärmenetz. Somit dient die Zustandsanalyse auch als objektive Entscheidungshilfe für die Sanierungs- und Inspektionsplanung. Insbesondere kann damit die mittelfristige Instandhaltungsplanung bestätigt bzw. angepasst werden. Aber auch kurzfristige Reparaturen sind möglich. ]]></content:encoded>
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:08:00 +0200</pubDate>
			
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