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Ratgeber: Welches Schallschutzfenster passt zu meinem Haus?

Was ist ein Schallschutzfenster? Welche Aufgabe hat es und wie ist es dafür aufgebaut? Welche Scheiben bieten welchen Schallschutz? Was sagt die Schallschutzklasse über ein Fenster aus?

Schallschutzfenster sind speziell aufgebaute und verglaste Fenster, deren Aufgabe es ist, Schall zu dämmen. Der Schallschutz dieser Fenster resultiert im Wesentlichen aus Dicke und Art der Verglasung. Ihr Einbau ist eine bauliche Schallschutzmaßnahme gegen Lärm von außen. Die Auswahl richtet sich nach Art und Umfang der Lärmquelle.

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Grundlagenwissen Schall & Schallschutz

Definition Schall

Mit Schall meint man im Allgemeinen Geräusche, Klänge, Töne und Knall (in der Summe auch Schallarten genannt), die wir Menschen mit unserem Gehör, also System Ohr-Gehirn wahrnehmen, was nicht ausschließen soll, dass andere Lebewesen Schall nicht auch „hören“.

Der sogenannte Schall ist Ausdruck der Ausbreitung der hörbaren Schwingungen (Schallwellen) von Druck- und Dichteschwankungen in einem elastischen Medium (Gase, Flüssigkeiten, Festkörper). Schall wird danach unterschieden, ob er nützlich ist oder stört:

  • Demnach wäre Nutzschall zum Beispiel der beim Spielen von Instrumenten verursachte Schall (Musik) oder der beim Sprechen ausgelöste Schall (Stimme), wobei nicht ausgeschlossen ist, dass auch Nutzschall von einigen Ohren als störender Lärm empfunden wird (siehe unten).
  • Als Störschall wäre demzufolge Lärm zu bewerten, wie ihn zum Beispiel Maschinen auf Baustellen oder Fahrzeuge im Verkehr verursachen.
Tabelle 1: Anhaltswerte der VDI 2719 für Innenschallpegel, die nicht überschritten werden sollen
Raumart Lm [dB(A)]
Schlafräume nachts
a) in reinen und allg. Wohngebieten, Krankenhaus- und Kurgebieten 25 bis 30
b) in sonstigen Gebieten 30 bis 35
Wohnräume tagsüber
a) in reinen und allg. Wohngebieten, Krankenhaus- und Kurgebieten 30 bis 35
b) in sonstigen Gebieten 35 bis 40
Kommunikations- u. Arbeitsräume tagsüber
a) Unterrichtsräume, Arztpraxen, … 30 bis 40
b) Büros für mehrere Personen 35 bis 45
c) Großraumbüros, Gaststätten, Läden, … 40 bis 50

Notwendigkeit von Schallschutz

Unter dem Begriff Schallschutz werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die die Schallübertragung von der Schallquelle zum Empfänger reduzieren. Schalldämmung ist unter anderem möglich, wenn Sender und Empfänger räumlich getrennt werden. Zu den zum Schallschutz geeigneten Maßnahmen gehören

  • die Errichtung elastischer Flächen oder Masse und
  • das Trennen von Bauteilen.
Fenster mit modernem Schallschutzglas schützen vor störenden Geräuschen und hohem Lärmpegel. (Foto: Verband Fenster + Fassade / UNIGLAS)
Fenster mit modernem Schallschutzglas schützen vor störenden Geräuschen und hohem Lärmpegel. (Foto: Verband Fenster + Fassade / UNIGLAS)

Expertenwissen: Schallschutz ist nicht gleichzusetzen mit Lärmschutz. Schall ist eine physikalische Größe, die sich berechnen lässt. Erst nicht messbare individuelle oder sozio-kulturelle Aspekte lassen uns Schall als störenden Lärm wahrnehmen.

Wie oben geschrieben breitet Schall sich in mechanischen Schwingungen und Druckwellen aus. Menschen hören Schallschwingungen mit Frequenzen zwischen 20 bis 20.000 Hertz. Frequenzen zwischen 100 bis 3.200 Hertz sind für den Schallschutz von großer Bedeutung, da wir Schall in diesem Frequenzbereich besonders deutlich wahrnehmen.

Schalldruck wird ab 10 Dezibel (dB) wahrgenommen (sogenannte Hörschwelle) und ab 100 dB als Schmerz empfunden. Sind Schallsender und -empfänger im selben Raum, wird Schall „geschluckt“.

Störschall unterscheidet man nach Luft- und Körperschall. Beim Körperschall wird ein Feststoff wie eine Wand direkt angeregt. Erfolgt die Anregung einer Raumdecke mit Gehbewegungen, nennt man den resultierenden Schall: Trittschall.

In der Luft breitet Schall sich als Längswelle mit einer Geschwindigkeit von 340 Metern pro Sekunde (m/s) aus, in Feststoffen als Biegewelle mit einem Tempo, das jeweils von der Stoffdichte, Schichtdicke und Frequenz abhängt. Insbesondere der Ausbreitung von (äußerem) Luftschall in Innenräume kann mit Schallschutzfenstern entgegengewirkt werden.

Schallschutzfenster kommen insbesondere in Gebäuden zum Einsatz, die an verkehrsreichen und daher lauten Standorten stehen, wo es mit Schallschutzmaßnahmen nicht ausreichend gelingt, die Schallquelle entsprechend abzuschotten (Stichwort: Entlärmung).

Fenster als wichtigstes Schallschutzmittel

Grundsätzlich gelten die Anforderungen an die Schalldämmung für sämtliche Außenbauteile des Gebäudes, darunter 

Davon spielen zweifelsohne die Fenster jedoch die Hauptrolle als Schallschutzmittel. Anders als beim Schallschutz von Raum zu Raum innerhalb des Hauses, wo hohe Schalldämmwerte durchaus erwünscht und nicht nachteilig sind, muss in Sachen Schallschutz von außen nach innen die Wärmedämmung kalkuliert dimensioniert werden, denn zu hohe Wärmedämmwerte bringen unter anderem folgende Nachteile:

  • zu geringer Grundgeräuschpegel ("Maskierungspegel") in Wohnungen, daher verstärkte Hörbarkeit von Geräuschen aus Nachbarwohnungen, z.B. störende Sanitärgeräusche,
  • Isolationsgefühl,
  • raumklimatische Nachteile (Lüftung, Stockflecken, Schimmelpilze),
  • Einbau von Lüftungseinrichtungen erforderlich,
  • erschwerte Handhabbarkeit bei hochschalldämmenden (schweren) Fenstern und
  • nicht zuletzt: unnötig hohe Kosten.
Velux Dachfenster mit spezieller Schallschutzverglasung reduzieren den Lärm von außen um bis zu 60 Prozent. Weiterer Vorteil: Die Schallschutzscheibe verfügt auch über eine sehr gute Wärmedämmung. (Foto: Velux Deutschland GmbH)
Velux Dachfenster mit spezieller Schallschutzverglasung reduzieren den Lärm von außen um bis zu 60 Prozent. Weiterer Vorteil: Die Schallschutzscheibe verfügt auch über eine sehr gute Wärmedämmung. (Foto: Velux Deutschland GmbH)

Normative Vorgaben zum Schallschutz von Außenbauteilen

Zu dämmende Außenpegel und schallverbreitungstechnisch einzuhaltende Innenpegel schwanken stark, so dass es ratsam ist, die Höhe der erforderlichen Schalldämmung der Außenbauteile von Fall zu Fall zu berechnen. Die

liefern Ihnen angemessenen Maßnahmen des baulichen Schallschutzes gegen Außenlärm. Spezielle Regeln zur Bemessung passiven Schallschutzes an Verkehrswegen stehen in der

  • Verkehrslärmschutz-Richtlinie (VLärmSchR97),
  • in der Richtlinie für den Verkehrslärmschutz an Bundesfernstraßen in der Baulast des Bundes,
  • in der sogenannten Akustik 23 der Deutschen Bundesbahn (für den Lärmschutz an Schienenwegen) und
  • in der Verkehrswege-Schallschutzmaßnahmenverordnung (24. BImSchV).

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Das passende Schallschutzfenster finden

Fenster gelten als größte Schwachstelle beim Lärmdämmen eines Gebäudes. Zum Vergleich: Alte Fenster haben eine Schalldämmung von etwa 25 dB. Das sind an die 1.000 Mal weniger Schallschutz, als Ihnen eine gute Außenwand (55 dB) bietet. Somit ist die Lärmmenge, die ins Gebäude eindringt, maßgeblich vom Flächenanteil vorhandener Fenster abhängig. Es gilt: Je mehr und je größere Fenster in der Außenwand sind, desto weniger gleicht das höher schalldämmende Wandmaterial die Schwäche der Fenster aus.

Das ist der Grund, warum beim Schallschutz vor Außenlärm Fenster so bedeutend sind. Grundlage für die Wahl der passenden Schallschutzfenster ist

  • zum einen das Wissen darüber, mit wie viel Lärm die Fassade belastet wird und zum anderen,
  • ein Messergebnis über den Schallschutz eines Fensters aus einem Labor-Prüfstand.

Das ist der Grund, warum Sie nur zertifizierte Schallschutzfenster kaufen sollten.

Zugehörige Prüfzeugnisse informieren Sie über die schalltechnischen Eigenschaften und den konstruktiven Aufbau eines Schallschutzfensters. Im Prüfzeugnis steht der Schalldämmwert Rw des Schallschutzfenster, der unter (idealen) Laborbedingungen ermittelt wurde.

Expertenwissen: Infolge einer ungenauen Montage des Schallschutzfensters, die in der Praxis nicht kategorisch auszuschließen ist, kann sich der Schalldämmwert des eingebauten Schallschutzfensters um zwei bis drei dB reduzieren.

Aufbau von Schallschutzfenstern

Neue Schallschutzfenster werden den Forderungen nach Schalldämmung mit unterschiedlichen Bauweisen gerecht. Und auch alte Fenster lassen sich in Schallschutzfenster verwandeln, auch wenn damit kaum ein optimaler Schallschutz erreichbar ist, sondern „nur“ eine deutliche Verbesserung. Die allerdings sind unterm Strich meist wesentlich billiger als der Kauf und Einbau neuer Schallschutzfenster.

Nach Ihrer Konstruktionsweise unterscheidet man drei Fensterarten

  • Einfachfenster mit Einfachscheibe oder beliebiger Isolierglasscheibe im Flügelrahmen
  • Verbundfenster mit zwei miteinander verriegelten Flügelrahmen, von denen nur einer am Blendrahmen angeschlagen ist, die über gemeinsame Beschläge geöffnet werden
  • Kastenfenster mit zwei voneinander unabhängigen Flügelrahmen, die nacheinander zu öffnen sind. Der Blendrahmen kann aus einer Einheit bestehen - bei besonders hohen Schallschutzansprüchen aber auch so getrennt sein, dass jeder Flügelrahmen einen eigenen Blendrahmen hat.
Tabelle 2: Schallschutzeigenschaften gängiger Fensterarten
Fensterart Fensteraufbau Schallschutz Schallschutzklasse
Einfachfenster mit Einfachverglasung 1 Flügelrahmen mit Einfachscheibe 20 bis 35 dB SSK 2
Einfachfenster mit Isolierverglasung 1 Flügelrahmen mit Isolierglasscheibe 25 bis 40 dB, max. bis 50 dB SSK 1 bis 3
Verbundfenster 2 untereinander verbundene Flügelrahmen mit Einfachscheibe und/ oder Isolierglasscheibe 35 bis 50 dB SSK 3 bis 5
Kastenfenster 2 unabhängige Flügelrahmen mit Einfachscheibe und/ oder Isolierglasscheibe 45 bis 60 dB SSK 5 bis 6

Die gelistete Reihenfolge der drei Fensterarten entspricht der steigenden Schalldämmung, die sie als Schallschutzfenster bieten. 

  • Einfachfenster mit Isolierverglasung gibt es mit variierenden Schalldämmwerten bis 50 dB. Sie kommen vor allem im Bereich der Schallschutzklassen 1 bis 3 (25 bis 40 dB) zum Einsatz. solche Einfachfenster mit Iso-Verglasung, die wegen des Wärmeschutzes oft verbaut werden, haben eine Schalldämmung von 30 dB. 
  • Verbundfenster sind typisch für die Schallschutzklassen 3 bis 5 (35 bis 50 dB).
  • Kastenfenster nutzt man insbesondere bei hohen Schallschutzanforderungen der Klassen 5 und 6 (45 bis 60 dB).

Die Schalldämmung von Schallschutzfenstern deckelt demnach je nach Bauweise und Güte den weiten Bereich von

Rw = 20 bis 60 dB.

Rw … Schalldämmwert

Weil jedoch die Schalldämmung eines Schallschutzfensters um einige dB schwanken kann und weil auch Unsicherheiten in der Kalkulation der nötigen Dämmung nicht auszuschließen sind, hat man die Schalldämmung von Fenstern in 5-dB-Klassen eingeteilt und betrachtet alle Fenster innerhalb einer Schallschutzklasse als schalltechnisch gleichwertig. Die VDI 2719 unterteilt Schallschutzfenster in sechs Schallschutzklassen eingeteilt:

Tabelle 3: Schallschutzklassen von Fenstern und Fassaden nach VDI Richtlinie 2719 Tabelle 2 + 3
Schallschutzklasse Bewertetes Schalldämmmaß Rw des/ der am Bau funktionsfähig eingebauten Fensters/ Fassade, gemessenen nach DIN 52210-5 Erforderliches bewertetes Schalldämmmaß Rw des im Prüfstand nach DIN 52210-2 eingebauten funktionsfähigen Fensters Erforderlicher Rw-Wert der Verglasung für Einfachfenster mit Isolierferglasung
1 25 bis 29 dB ≥ 27 dB ≥ 27 dB
2 30 bis 34 dB ≥ 32 dB ≥ 32 dB
3 35 bis 39 dB ≥ 37 dB ≥ 37 dB
4 40 bis 44 dB ≥ 42 dB ≥ 45 dB
5 45 bis 49 dB ≥ 47 dB Baumusterprüfung
6 ≥ 50 dB ≥ 52 dB wird bisher nur mit geprüften Kastenfenstern erreicht

Weitere Faktoren, die den Schalldämmwert von Schallschutzfenstern beeinflussen

Qualität der Verglasung

Der Schalldämmwert einer Einfachscheibe resultiert aus der Dicke der Scheibe. Es gilt: Je dicker die Scheibe, desto höher der Schalldämmwert.

Expertenwissen: Ist der einfallende Schall gerichtet, wird infolge des sogenannten Spuranpassungseffektes in einem bestimmten Frequenzbereich die Schalldämmung stark reduziert. Dies ist wichtig zu wissen, wenn Geräusche Großteils aus einer bestimmten Richtung schräg auf das Schallschutzfenster auftreffen.

Bei Doppelverglasungen ist es deshalb ratsam, verschieden dicke Scheiben zu nutzen, um den Spuranpassungseffekt zu minimieren, wobei die dickere Scheibe wegen der Statik nach außen kommt.

Um den Schalldämmwert zu steigern, insbesondere im Bereich der Spuranpassung, lässt sich Verbundglas in ein- oder mehrschaliger Verglasung verwenden.

Höhere Schalldämmwerte dank Mehrscheibenverglasungen

Bei Mehrscheibenverglasungen nimmt die Größe des Luftzwischenraumes zwischen den Scheiben Einfluss auf die Schalldämmwirkung. Für deutliche Effekte, muss der Abstand mehrere Zentimeter groß sein. Unter einem Zentimeter Abstand verbessert sich der Schalldämmwert gegenüber Einfachverglasungen kaum.

Gasfüllungen in Schallschutzfenstern

Gase mit einem geringeren spezifischen Gewicht als Luft, darunter Schwefelhexafluorid (SF6), erhöhen den Schalldämmwert der Schallschutzfensterverglasung.

Gasgefüllte Scheiben schützen bei tiefen Frequenzen schlechter vor Schall als luftgefüllte Scheiben mit gleichem Rw-Wert. Das sollten Sie bei Verkehrsgeräuschen mit hohem Anteil tiefer Frequenzen wie von Straßen mit starkem Lastwagenverkehr unbedingt berücksichtigen.

Schematischer Aufbau eines Schallschutzglases (Grafik: energie-experten.org)
Schematischer Aufbau eines Schallschutzglases (Grafik: energie-experten.org)

In Prüfzeugnissen von Scheiben für Schallschutzfenster wird deshalb zusätzlich zum Schalldämm-Maß Rw auch noch die Spektrum-Anpassungswerte C und Ctr. Der C-Wert liefert eine Zusatzinformation bezüglich der Eignung der Verglasung auf wenig tiefe Frequenzen, wie z.B. schneller Straßen- und Schienenverkehr, spielende Kinder usw. Der Ctr-Wert (tr = Traffic) gibt Auskunft über die verminderte Dämmung gegen Straßenverkehrsgeräusche mit vielen Tiefton-Anteilen.

In unserem » Ratgeber "Auswahl von Schallschutzglas nach Lärmquellen" finden Sie detaillierte Informationen über die Eigenschaften von Schallschutzglas und wie man es gezielt entsprechend der Lärmquellen fertigt und einsetzt.

Tabelle 4: Übliche Schalldämmwerte von Zwei- und Dreischeiben-Isolierglas
Rw (C; Ctr) Scheibe normal hochfrequent niederfrequent
34 (−2; −6) Dreischeiben-Isolierglas 34 dB 32 dB 28 dB
35 (−1; −5) Zweischeiben-Isolierglas 35 dB 34 dB 30 dB
35 (−2; −6) Dreischeiben-Isolierglas 35 dB 33 dB 29 dB
40 (−1; −5) Zweischeiben-Isolierglas 40 dB 39 dB 35 dB
43 (−2; −7) Dreischeiben-Isolierglas 43 dB 41 dB 36 dB
45 (−2; −6) Zweischeiben-Isolierglas 45 dB 43 dB 39 dB
50 (−2; −8) Zweischeiben-Isolierglas 50 dB 48 dB 42 dB
52 (−2; −6) Zweischeiben-Isolierglas 52 dB 50 dB 46 dB

Expertenwissen: Das Umweltbundesamt empfiehlt Ihnen, aus Klimaschutzgründen keine Schallschutzfenster mit SF6 einzubauen. Denn Gasfüllungen mit Schwefelhexafluorid (SF6) in Schallschutz-Isolierglasscheiben fördern den Treibhauseffekt. SF6 ist eines der klimawirksamen Gase mit höchstem Treibhauspotenzial. Und auch in Sachen Energieeinsparung ist SF6 nachteilig, da es die Wärmedämmung der Schallschutzfenster verringert.

Scheibengröße von Schallschutzfenstern

Der Schallschutz von Glasscheiben hängt auch von Scheibengröße und -format ab: Bei Schallschutzscheiben größer als zwei Quadratmeter (m²) ist er kleiner als im Prüfstand nach DIN 52210 gemessen. Quadratische Scheiben haben schlechtere Eigenschaften als lange rechteckige.

Rahmenmaterial von Schallschutzfenstern

Den Einfluss, den das Rahmenmaterial, Holz, Kunststoff, Metall oder Mischkonstruktion, auf die Schalldämmung von Schallschutzfenstern hat, können Sie bei der Auswahl des passenden Schallschutzfensters vernachlässigen, da sämtliches Rahmenmaterial für alle Schallschutzklassen geeignet ist. Wichtig: Für die Wahl eines Rahmenmaterials für Ihre Schallschutzfenster spielen Faktoren wie Wirtschaftlichkeit und Ökologie (Recycling, Holzschutzmittel) meist eine wichtigere Rolle als der Schallschutz.

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"So finden Sie das passende Schallschutzfenster" wurde am 28.08.2017 das letzte Mal aktualisiert.