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Photovoltaikanlage: Anschaffungs- und Betriebs-Kosten im Überblick

Die Kosten einer Photovoltaikanlage teilen sich in einmalig zu leistende Anschaffungs- und laufende Betriebs-Kosten auf. Zu den Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage zählen die Kosten für die Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung, Montagesystem und Montagekosten. Zu den Betriebskosten, den sogenannte laufenden Kosten für eine Photovoltaikanlage, zählen Wartungskosten, Reinigungskosten, Versicherungskosten oder auch Steuerberatungskosten. Zur Kostenkalkulation einer Photovoltaikanlage müssen sämtliche Anschaffungs- als auch Betriebskosten erfasst und sinnvoll zueinander ins Verhältnis gesetzt werden.

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Was kostet eine Photovoltaikanlage in der Anschaffung?

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage umfassen die Kosten für die

  • Solarmodule,
  • Wechselrichter,
  • Verkabelung,
  • Montagesystem und
  • Montagekosten.

Zudem müssen eventuell weitere Kosten für die

  • Anlagenplanung,
  • Inbetriebnahme,
  • Einspeisezähler und
  • für einen Batteriespeicher

berücksichtigt werden.

Für eine Investitionskostenrechnung oder die Bemessung der Steuern müssen zudem kalkulatorische Kosten wie die Abschreibung der Photovoltaikanlage mit berücksichtigt werden.

Was kosten Photovoltaikmodule?

Die größten Kosten einer Photovoltaikanlage sind die Anschaffungskosten für die Photovoltaikmodule. Diese Kosten für Photovoltaikanlagen sind in den vergangenen Jahren durch technologischen Fortschritt und Skaleneffekte kontinuierlich um durchschnittlich 10% pro Jahr gesunken. Photovoltaikanlagen kosten im Endkundensegment bis 10 kWp Anlagengröße Ende 2012 rund 1700 Euro pro kWp.

In diesen durchschnittlichen Kosten ist dann die komplette, fertig montierte und in Betrieb genommene Photovoltaikanlage inbegriffen. Diese Photovoltaikanlagen-Kosten können jedoch je nach gewähltem Photovoltaikmodul und Installationsart sowie örtlichen Gegebenheiten abweichen. Insgesamt nehmen die Kosten der Photovoltaikmodule rund die Hälfte der Photovoltaikanlagenkosten ein.

Die Kostenentwicklung für Photovoltaikmodule beruht einerseits auf sogenannten Lerneffekten. Das bedeutet, dass die Kosten eines Photovoltaikmoduls durch z.B. effizientere Produktionsmethoden sinken. Andererseits führte auch der zunehmende internationale Wettbewerb zu sinkenden Kosten für Photovoltaikmodule. Daher wird erwartet, dass die Kosten für Photovoltaikmodule auch zukünftig weiter sinken werden.

Kosten-Positionen von PV-Wechselrichtern

Die Wechselrichter sind neben den Photovoltaikmodulen eine der wichtigsten Komponeten einer Photovoltaikanlage. Die Kosten für einen Wechselrichter hängen von der Qualität und der Nennleistung ab. Ein Wechselrichter mit einer Nennleistung von 2500 W ist schon für unter 500 Euro zu haben, während die Kosten eines Wechselrichters mit 10 kW bei über 2.000 Euro Anschaffungskosten liegen.

Beispiele für die Anschaffungskosten eines Wechselrichters
WechselrichterWechselrichter-LeistungNettopreis
Solar-Wechselrichter mit MPP-Tracker3,0 kW1.100,00 €
Wechselrichter mit Batteriemanager und 1-Phasensensor3,0 kW2.270,00 €
Solar-Wechselrichter mit MPP-Tracker3,7 kW1.270,00 €
Wechselrichter mit Batteriemanager und 1-Phasensensor3,7 kW2.570,00 €
Solar-Wechselrichter mit MPP-Tracker5,0 kW1.500,00 €
Wechselrichter mit Batteriemanager und 1-Phasensensor5,0 kW3.180,00 €

Wechselrichter wandeln den von der Photovoltaikanlage produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Durch diese Umwandlung können Verluste auftreten, die je nach Qualität des Wechselrichters unterschiedlich hoch sein können und zwischen 2 bis 7% liegen können. Die Kosten eines Wechselrichters müssen dementsprechend auch den Wirkungsgrad berücksichtigen. Hierbei gilt, dass ein um ein Prozent höherer Wirkungsgrad über 10 Jahre bei einer 30 kW Photovoltaikanlage rund 3000 kWh oder 1300 Euro Mehrertrag bedeuten können.

Im Verhältnis zu den gesamten Kosten einer Photovoltaikanlage liegen die Kosten für den Wechselrichter je nach Hersteller, Konfiguration und Ausstattung bei etwa 7 bis 13 % der gesamten Photovoltaikanlagen-Kosten. Da Wechselrichter nur eine Lebensdauer von rund zehn Jahren aufweisen, sind die Kosten für den Ersatz der Wechselrichter auch zu den laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage hinzuzuzählen.

Ausgaben für die Anlagenverkabelung

In die Photovoltaikanlagen-Kosten sind auch die Kosten für hochwertiges Leitungsmaterial einzurechnen. Diese Solarkabel verbinden die einzelnen Solarzellen miteinander und mit dem Wechselrichter, sorgen für einen reibungslosen und langfristigen Betrieb der Photovoltaikanlage und erfüllen die gängigen Sicherheitsbestimmungen. Die Kosten für hochwertiges Leitungsmaterial einer Photovoltaikanlage liegen für einen Meter Solarkabel zwischen 1 und 5 Euro. Die Kosten für die Anschlusskabel für Wechselrichter oder Laderegler kommen dabei noch hinzu und liegen bei 20 bis 50 Euro. Zusätzlich sind die Kosten für die Stecker hinzuzurechnen.

Eine schlechte Verkabelung der Photovoltaikanlage kann ziemlich hohe Verluste und damit Kosten erzeugen. Um dies zu verhindern, müssen Solarkabel mit einem hohen Querschnitt gewählt werden. Je höher der Querschnitt, desto teurer ist wiederum die Verkabelung, sowohl auf der DC- wie der AC-Seite. In der Regel hat eine Verkabelung der Photovoltaikanlage einen 4 oder 6 Quadratmillimeter großen Kabelquerschnitt mit einer einzelnen Ader und doppelter Isolierung.

Neben besonders guten Leiter- und Isolierungseigenschaften müssen die Solarkabel zudem extremen Witterungsbedingungen standhalten können und stetigen Schutz vor UV-Einstrahlung und Feuchtigkeit während der wechselnden Jahreszeiten gewährleisten. Um die Kosten einer Photovoltaikanlage zu senken, sollte daher nicht an den Kosten für die Verkabelung der Photovoltaikanlage gespart werden. Minderwertige Verkabelungen von Solaranlagen können den Betrieb der Photovoltaikanlage gefährden und durch den Betriebsausfall über die Ersatzkosten hinausgehende Kosten verursachen.

Was kosten Montagesysteme für Photovoltaikanlagen?

Die Kosten für das Montagesystem einer Photovoltaikanlage hängen zum einen von der Art des Montagesystems ab. Hier unterscheidet man zwischen einem Aufdach-Montagesystem, einem Indach-Montagesystem, einem Flachdach-Montagesystem, einem Freiflächen-Montagesystem und einem Fassaden-Montagesystem. Zum anderen bestimmen sich die Kosten der Montagegestelle durch deren Material. Die Bandbreite reicht dabei von einfachen, feuerverzinkten Halfenschienen über Alu bis hin zu Edelstahl. Diese können sich dann wieder in ihrer Stärke, Profilierung und Verarbeitung unterscheiden, sodass Kosten für Montagesysteme von Photovoltaikanlagen pauschal schwer abzuleiten sind.

Desweiteren bestimmen sich die Kosten des Montagesystems einer Photovoltaikanlage durch die Größe der Photovoltaikanlage. Daher werden diese Kosten häufig in Euro pro Kilowatt peak angegeben. Durchschnittlich betragen die Kosten für das Montagesystem zwischen 100 und 250 Euro pro kWp. Für Einzel-Montagen von Modulen kann der Befestigungssatz je nach Größe, Art und Technik zwischen 25 und 50 Euro pro Modul kosten.

Zudem werden die Kosten des Montagesystems auch durch die Wetteranforderungen wie die Schnee- und Windlast, Anforderungen der Statik des Daches oder den Diebstahlschutz beeinflusst. Neben den Kosten des Montagesystems selbst bedingt deren Technik und Größe wiederum die spezifischen Montagekosten. Die Montagekosten für die jeweilige Unterkonstruktion können durchaus pro kWp weitere rund 100 Euro ausmachen.

Wie hoch sind die Montagekosten einer Photovoltaikanlage?

Neben aller Materialien für die Photovoltaikanlage müssen auch die Montagekosten zu den Investitionskosten hinzugerechnet werden. Die Montagekosten beinhalten die Aufwendungen für die Installation der Solarmodule, des Montagesystems, die Verkabelung sowie den Anschluss an das Stromnetz und die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage. Natürlich sind die Montagekosten von der Größe Photovoltaikanlage abhängig. Da Fixkosten wie z. B. Anfahrtskosten jedoch nur einmal anfallen, fallen die Montagekosten bei größeren Photovoltaikanlagen pro kW installierter Photovoltaikleistung deutlich geringer aus als bei kleineren Photovoltaikanlagen.

Daneben unterscheiden sich die Montagekosten einer Photovoltaikanlage je nach Montageart. Bei der Aufdachmontage betragen die Montagekosten beispielsweise etwa 200 bis 300 Euro pro kWp. Flachdachmontagen sind teurer und kosten etwa 300 bis 400 Euro je kWp. Die Kosten für den Anschluss der Module an die Wechsel- und Gleichstromseite der Solaranlage zur Prozesssteuerung und Überwachung belaufen sich auf rund 40 bis 60 Euro pro kWp. Außerdem werden für die Verkabelung und die Arbeiten zur Sicherung des Arbeitsumfelds noch einmal rund 100 Euro pro kWp veranschlagt. Zu den Arbeiten zählen beispielsweise auch die Installation einer Blitzableitung oder Durchbrüche in Haus oder Dach. Insgesamt können die Montagkosten einer Photovoltaikanlage mit rund 15 bis 20% der Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage angesetzt werden.

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Wie hoch sind die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage?

Neben den reinen Anschaffungskosten, um die Photovoltaikanlage in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, müssen für die auf 20 bis 25 Jahre angelegte Nutzungsdauer einer Photovoltaikanlage auch Betriebskosten, sogenannte laufende Kosten für eine Photovoltaikanlage einkalkuliert werden. Dies sind sowohl

  • Wartungskosten, um den Betrieb der Photovoltaikanlage sicherzustellen, aber auch
  • Reinigungskosten,
  • Versicherungskosten oder auch
  • Steuerberatungskosten.

Diese laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage müssen natürlich auch in eine Wirtschaftlichkeitsanalyse einbezogen werden. Für eine grobe Schätzung kann man von Betriebskosten in Höhe von rund 2 Prozent der Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage ausgehen. Bei den aktuellen Kosten einer 10 kWp Photovoltaikanlage müssen also rund 200 Euro pro Jahr zusätzlich als variable Kosten einkalkuliert werden.

Wieviel kostet die Wartung einer Photovoltaikanlage?

Wer eine kontinuierlich hohe Leistung der Photovoltaikanlage sicherstellen möchte, der sollte diese mehrmals jährlich auf volle Funktionsfähigkeit prüfen lassen. Mit verschiedenen Methoden können so Defekte einzelner Solarmodule schnell aufgedeckt und behoben werden. Diese Kosten einer Photovoltaikanlage zählen zu den Wartungskosten.

Sind Komponenten defekt, so müssen diese natürlich ausgetauscht werden. Einen großen Posten nehmen dabei die Wechselrichter ein. Wechselrichter sind nicht so langlebig wie die Solarmodule. Häufig müssen Wechselrichter daher nach rund 10 Jahren ausgetauscht werden. Die Kosten für den Austausch der Wechselrichter sollten daher auch zu den jährlichen Wartungskosten hinzugezählt werden.

Viele Anbieter von Photovoltaikanlagen bieten spezielle Verträge für die Wartung an. Die Kosten für eine dauerhafte, professionelle Wartung sind zwar etwas höher als die einzelne Beauftragung von Wartungsarbeiten. Da oftmals aber auch eine Fernwartung und Fernkontrolle der Photovoltaikanlage angeboten werden, können Störungen und Leistungseinbußen umgehend erkannt und behoben werden. Dies optimiert wiederum den Stromertrag und die Einkünfte und überwiegt häufig die Mehrkosten einer kontinuierlichen Wartung.

Was kostet die Reinigung einer Photovoltaikanlage?

Auf Photovoltaikanlagen bilden sich mit der Zeit Verschmutzungen, die nicht nur mit dem Gartenschlauch entfernt werden können und die Leistung der Photovoltaikanlage reduzieren. Daher sollten auch die Reinigungskosten zu den laufenden Betriebskosten einer Photovoltaikanlage hinzugerechnet werden.

Wenn die Photovoltaikanlage wie auf Flachdächern oder aus Dachfenstern heraus gut erreichbar ist, dann kann die Reinigung der Photovoltaikanlage mit hierfür geeigneten Instrumenten durchaus selbst ausgeführt werden. Zu den Kosten für die Reinigung der Photovoltaikanlage sind dann die Anschaffungskosten der Reinigungsausrüstung wie z. B. eine Teleskopstange und die Kosten für die Reinigungsmittel zu zählen. Gerade in ländlichen Gebieten kann es zu starken Verschmutzungen und nachfolgend auch zu Beschädigungen der Photovoltaikanlage kommen.

Hier empfiehlt sich dann eine regelmäßige professionelle Reinigung der Photovoltaikanlage. Eine jährliche Reinigung durch ein qualifiziertes Fachunternehmen kann mit Reinigungskosten von rund 10 Euro pro Quadratmeter angesetzt werden. Hinzu kommen jedoch noch Anfahrtskosten und eventuell Kosten für einen Hubsteiger. Mit zunehmender Größe der Photovoltaikanlage sinken jedoch die Reinigungskosten pro Quadratmeter Photovoltaikanlage.

Kosten einer Versicherung für eine Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlagen können durch z.B. Sturm, Hagel, Gewitter, Überspannung oder Marderverbiss beschädigt werden. Bei z. B. einem Unwetter können sich jedoch auch Teile der Photovoltaikanlage vom Dach lösen und eigenes als auch fremdes Eigentum beschädigen. Daher sollte man Photovoltaikanlagen auf jeden Fall durch eine Haftpflichtversicherung versichern lassen. Auch diese Versicherungskosten müssen zu den laufenden Betriebskosten der Photovoltaikanlage hinzugerechnet werden.

Neben einer Betreiberhaftpflichtversicherung für eine Photovoltaikanlage gibt es noch zahlreiche weitere Versicherungen, deren Kosten je nach Wert und Schadenswahrscheinlichkeit beurteilt werden sollten. Daneben sollte jedoch auch geprüft werden, ob die Photovoltaikanlage auch innerhalb einer bereits bestehenden Versicherung wie in einer Wohngebäudeversicherung mitversichert werden kann. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherungssumme der Gebäudeversicherung um die Kosten der Photovoltaikanlage erhöht wird, da sonst eine Unterversicherung droht. In der Regel ist daher aber auch mit etwas höheren Kosten der Gebäudeversicherung zu rechnen.

Entscheidet man sich bei einer Photovoltaik-Dachanlage eines Einfamilienhauses für eine neue Versicherung, die die meisten typischen Risiken abdeckt, so muss hier mit Versicherungskosten von rund 100 bis 150 Euro pro Jahr und einem gewissen Selbstbehalt gerechnet werden. Photovoltaikversicherungen für kleinere bis mittelgroße Anlagen haben meistens auch eine Ertragsausfallversicherung und eventuell auch eine Montageversicherung integriert, die auch über die Erstmontage hinaus gelten sollte. In jedem Fall sollte man sich vor Abschluss einer Versicherung genau informieren, welche Schadensfälle abgedeckt werden und kritisch beurteilen, ob die Kosten einer vollumfänglichen Photovoltaik-Versicherung in einem angemessenen Verhältnis zum Schadensrisiko und zu den Photovoltaikanlage-Kosten steht.

Steuerberatungskosten einer Photovoltaikanlage im Überblick

Wer mit einer Photovoltaik Strom erzeugt und damit Einnahmen erzielt, muss diese auch versteuern. Dabei sind sowohl Einkommenssteuer, Gewerbesteuer als auch Umsatzsteuer zu berücksichtigen. Betreiber, die sonst nur ein Einkommen aus unselbstständiger Arbeit erzielen, können die Kosten für einen Steuerberater für die Photovoltaikanlage einsparen. Werden Einkünfte aus mehreren Quellen erzielt oder liegen spezielle Geschäftsformen vor, so können sich die Kosten für eine Steuerberatung der Photovoltaikanlage bezahlt machen.

Eine Steuerberatung für Photovoltaikanlagen umfasst die Erstellung des steuerlichen Jahresabschlusses durch eine Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG mit Anlagen-/AfA-Verzeichnis sowie die entsprechenden Steuererklärungen. Hierzu zählen dann die Umsatzsteuerjahreserklärung, die Anlagen EÜR, GSE und St für die Einkommensteuererklärung, eine Feststellungserklärung mit den Anlagen FB und FE1 und die Gewerbesteuererklärung. Legt man die für Steuerberater vorgegebenen Vergütungssätze zugrunde, so ist mit Steuerberater-Kosten von rund 400 Euro zu rechnen. Diese Steuerberatungskosten für die Photovoltaikanlage sind als Betriebsausgabe absetzbar und auch die Vorsteuer wird vom Finanzamt erstattet.

Steuerberatungskosten einer Photovoltaikanlage im Überblick:

  • 12 x 10 Euro für UStVA = 120,00 Euro (Mindestgegenstandswert / § 24 Abs. 1 Nr. 7 i.V.m. § 3 Abs. 1 StBGebV)
  • Gewinnermittlung = 54,00 Euro (Mindestgegenstandswert / § 25 Abs. 1 StBGebV)
  • USt-Jahreserklärung = 33,80 Euro (Mindestgegenstandswert / § 24 Abs. 1 Nr. 8 StBGebV)
  • Einkommensteuer = 90,20 Euro (Einkommen 35.000 bis 40.000 Euro / § 24 Abs. 1 Nr. 1 StBGebV)
  • Ermittlung der Lohneinkünfte = 45,10 Euro (unterstellt 35.000 bis 40.000 Euro / § 27 Abs. 1 StBGebV)
  • Gesamtsumme = 343,10 Euro + 19% Umsatzsteuer = 408,29 Euro

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"Alle Photovoltaik-Kosten im Überblick" wurde am 28.08.2019 das letzte Mal aktualisiert.