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Einkommensteuer auf die Gewinne durch Photovoltaikanlagen

Wie werden Photovoltaikanlagen bei der Einkommensteuer behandelt?

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Steuerpflicht auf Gewinne und Verluste durch die Photovoltaikanlage

Die Gewinne oder auch Verluste aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage gelten aus steuerlicher Sicht gemäß § 15 Einkommensteuergesetz (EStG) als Einnahmen bzw. Einkommen, das in der Einkommensteuererklärung in Anlage G berücksichtigt werden muss. Ergeben sich durch den Betrieb der Photovoltaikanlage Verluste z. B. in den Anfangsjahren, so können diese geltend gemacht werden, wenn sich über die gesamte Nutzungsdauer von in der Regel 20 Jahren insgesamt ein Gewinn ergibt.

Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschuss-Rechnung

Ob die Photovoltaikanlage in einem Jahr einen Gewinn oder einen Verlust erzielt hat, wird über eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt. Dabei wird nur die Summe aller im Kalenderjahr erzielten Vergütungen aus der Einspeisung und dem Eigenverbrauch des produzierten Stroms den Betriebsausgaben wie Darlehenszinsen, Abschreibungen, Versicherungen und den Betriebs- und Wartungskosten gegenübergestellt. Die Einnahmen durch den Eigenverbrauch des Solarstroms werden häufig mit 20 Cents pro Kilowattstunde angesetzt. Dieser Ansatz ist in bestimmten Fällen auch bei der Ermittlung der Umsatzsteuer relevant.

Ermittlung der Abschreibung (AfA) von Photovoltaikanlagen

Einer der größten Posten der steuerlich absetzbaren Kosten einer Photovoltaikanlage sind die entstehenden Kosten der Absetzung für Abnutzung (AfA). Diese gilt als Betriebausgabe innerhalb der Gewinnermittlung einer Photovoltaikanlage. Die Anschaffungskosten von sowohl auf das Dach gesetzten Photovoltaikanlagen als auch dachintegrierten Anlagen werden über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren linear zu 5 Prozent abgeschrieben. Im Jahr der Anschaffung werden diese Kosten zeitanteilig angesetzt.

Neben der linearen Abschreibung sind unter Umständen auch Sonderabschreibungen gemäß § 7g Abs. 5 EStG in Höhe von bis zu 20 Prozent möglich, die über die ersten 5 Jahre verteilt werden können. Zudem können unter bestimmten Voraussetzungen bereits im Jahr vor der eigentlichen Investition bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten als Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Abs. 1 EStG gewinnmindernd abgezogen werden. Bei dachintegrierten Photovoltaikanlagen können zudem die Mehrkosten im Vergleich zu einer herkömmlichen Dacheindeckung steuerlich zu den Investitionskosten für die Photovoltaikanlage gezählt werden.

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"Einkommensteuer auf die Gewinne durch Photovoltaikanlagen" wurde am 14.03.2016 das letzte Mal aktualisiert.