Letzte Aktualisierung: 26.04.2024

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Solarmodule kaufen: Was zählt neben Preis und Leistung?

  • Welche Solarmodule kaufen? Die Auswahl bei PV-Modulen ist groß. Vergleichen sollten Sie Leistung, Modul-Typ, Zellenart, Größe, Gewicht, Garantien und Kundenerfahrungen, um die richtigen Solarpanels für Ihre Anlage zu kaufen.
  • Glas-Glas-Module kaufen: Sehr beliebt, da sie aufgrund ihrer Langlebigkeit und geringeren Degradation über die Zeit höhere Solarerträge als Glas-Folien-Module erzielen, was zu einer höheren Kosten-Ersparnis bzw. schnelleren Amortisation Investition führt.
  • 400 Watt Solarmodul kaufen: Module mit etwa 400 Watt pro Modul gelten aktuell als Branchen-Standard, da sie insbesondere für die Planung und Montage von privaten Dachanlagen ein ideales Verhältnis von Preis, Leistung sowie Größe und Gewicht bieten.
  • Transparente Solarmodule kaufen: Lichtdurchlässige Module eignen sich ideal für PV-Anlagen, bei denen sowohl Funktionalität als auch ansprechende Optik wichtig sind, beispielsweise für Terrassendächer oder gebäudeintegrierte Photovoltaik.
  • Bifaziale Solarmodule kaufen: Sie können Licht von beiden Seiten aufnehmen und je nach Albedo einen zusätzlichen Solarertrag von bis zu 25 % erzielen. Preislich sind sie nicht viel teurer als klassische Halbzellen-Module, sodass sie die erste Wahl bei PV-Zäunen oder Balkon-Sollaranlagen sind.
  • Solarmodule günstig kaufen: Der Preis für Solarmodule sinkt seit einigen Jahren und man kann heute mit Preisen von rund 0,15 € pro Watt bzw. 150 € pro kW besonders günstig kaufen. Zudem zahlen Sie keine Mehrwertsteuer!
  • Module gebraucht kaufen?: Besonders günstig sind gebrauchte Solarmodule. Bei diesen Angeboten ist unbedingt zu prüfen, wie viel Prozent der ursprünglichen Modulleistung noch vorhanden sind. Unter 80 % sollten Sie vom Kauf eines gebrauchten Moduls absehen.
  • Deutsche oder chinesische Hersteller kaufen: In Angebotsvergleichen fallen Module made in Germany immer etwas teurer aus. Chinesische Module gibt es hingegen sehr günstig. Sie weisen aber häufiger Mängel wie Risse oder verzogene Rahmen auf.

Sie wollen künftig Ihren eigenen Solarstrom produzieren und nutzen (Eigenverbrauch)? So sparen Sie großteils fossil produzierten Strom aus dem öffentlichen Netz und werden somit unabhängiger von steigenden Strompreisen. Sie sparen teure Energie und tanken stattdessen gratis Solarenergie.

Die wohl wichtigste Frage ist: Welche Solarmodule kaufen Sie? Unsere Energie-Experten haben in diesem Beitrag all das Wissen zusammengetragen, das Sie brauchen, um sich für das für Sie und Ihren energetischen Haushalt perfekte Solarmodul zu entscheiden. Angefangen von den Unterschieden in Aufbau und Funktion, über unterschiedliche Preise bis hin zu Qualitäts-Siegeln bekommen Sie in unserem großen Einkaufs-Ratgeber „Solarmodule“ alle Infos, die Sie zum Kauf brauchen.

Wie viele Solarmodule muss ich kaufen?

Erfüllen Sie beziehungsweise Ihr Dach alle Voraussetzungen, um Solarmodule ertragsreich zu betreiben, dann geht es an die Detailplanung der Dachbelegung und Ermittlung, wie viele Module Sie eigentlich kaufen müssen.

Daher müssen Sie zunächst ihr Dach als Installationsfläche für die Solarmodule konzipieren. Beim Vermessen der Dachfläche werden die Dachaufbauten wie Dachgauben, Dachflächenfenster und Schornstein sowie die von ihnen ausgehenden verschatteten Flächen (ganz oder teilweise) abgezogen.

Die für eine PV-Anlage übrigbleibende Fläche wird in der Regel dann auch mit Modulen belegt. Bei sehr großen Dächern und einem im Verhältnis eher geringen Eigenstromverbrauch kann die Anlagengröße aber auch kleiner ausfallen und an einen größtmöglichen Eigenverbrauch angepasst werden.

Tabelle: Berechnung der Modul-Anzahl am Beispiel eines 455 Watt-Moduls mit der Abmessung 1757 × 1134 × 30 mm
Dachfläche Anzahl Module Leistung Kosten (EP 148€)
10 m2 5 2,28 kWp 743 €
15 m2 8 3,43 kWp 1.114 €
20 m2 10 4,57 kWp 1.486 €
25 m2 13 5,71 kWp 1.857 €
30 m2 15 6,85 kWp 2.228 €

Faustregel: Ein Einfamilienhaus muss etwa acht Quadratmeter (m2)Dachfläche bieten, wenn die Solarmodule rund ein Kilowatt Spitzenleistung (1 kWp) liefern sollen. Für 5 kWp bräuchte man demnach 40 m2 bestückbare Dachfläche. Für ein solches Solarmodul-Feld muss man heute mit einem Preis zwischen acht bis zehn tausend Euro rechnen.

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Solarmodul ist nicht gleich Solarmodul – Unterschiede im Check

Üblicherweise haben Sie heutzutage die Wahl, drei gängige Solarmodultypen kaufen zu können. Dazu zählen: 

  • monokristalline Solarmodule
  • polykristalline Solarmodule
  • und Dünnschicht-Solarmodule

Die Zahl der monokristallinen (kurz: kristallinen) Solarmodule im Handel ist groß. Günstige Modelle können mit der Leistung polykristalliner Solarmodule oft nicht mithalten, teure hingegen schon. Da der Wirkungsgrad der monokristallinen Solarmodule ein wenig höher ist, lohnt sich die Investition, da pro Quadratmeter mehr Ertrag eingefahren wird. Monokristalline Solarmodule erkennen Sie beim Kauf an ihrer oft tiefschwarzen Oberfläche mit der typischen weiße-Ecken-Struktur, die produktionsbedingt ist.

Polykristalline Solarmodule schimmern in Blautönen und funkeln wegen der unregelmäßigen Kristallstruktur regelrecht in der Sonne. Sie sind meistens etwas günstiger als monokristalline Solarmodule.

Dünnschicht-Solarmodule haben einen geringeren Wirkungsgrad als die vorgenannten Module – man braucht also mehr Fläche davon auf dem Dach für denselben Ertrag. Dünnschichtmodule sind dafür leichter als die kristallinen und polykristallinen Module, das ist bei grenzwertigen Statiksituationen von Vorteil. Meist sind sie auch von kleinerer Fläche. Der niedrige Preis der dünnen Solarmodule ist oft ein Grund, dafür mehr Solarmodule zu kaufen. Viele Dünnschichtmodule sind ohne Rahmen, das macht ihre Montage aufwendiger und schwieriger. Oft nimmt man deshalb ein Kreuzschienengestell als Unterbau.

Daneben gibt es unzählige Sondermodule zu kaufen, darunter:

  • transparente und farbige Solarmodule
  • dachziegelförmige Solarmodule
  • dreieckige und runde Solarmodule
  • Hybridmodule (erzeugen Solarstrom und Solarwärme)
  • Blindmodule (Dummymodule für Indach-Solarmodule)
  • quasi monokristalline Module (Kombi aus mono- und polykristalliner Struktur)

Moduldatenblatt lesen und verstehen

Wer beim Kauf Vergleiche zwischen Solarmodulen im Angebot ziehen will, muss deren Daten kennen. Die stehen üblicherweise auf einem Moduldatenblatt. Zu den Kennwerten gehören:

  • Nennleistung PMPP bezogen auf die Modulfläche. Es gilt: Je höher die Nennleistung bei gleichem Flächenmaß der Module im Angebot ist, desto mehr Leistung passt auf die bestückbare Dachfläche.

Expertentipp: Selbst innerhalb einer Leistungsklasse weichen die Leistungen einzelner Solarmodule erheblich voneinander ab. Orientieren Sie sich also nicht nur an der Leistungsklasse allein, sondern vergleichen Sie die Nennleistung!

  • Nennspannung UMPP
  • Kurzschlussstrom ISC
  • Leerlaufspannung UOC
  • Maximale Systemspannung
  • Leistungstoleranz (normal ist eine Streuung der Nennleistung neu gekaufter Solarmodule um +/- 3 bis 5 Prozent)
  • Temperaturkoeffizient

Expertentipp: Mit jedem Grad Celsius nach oben verringert sich die Leistung des Solarmoduls um den Temperaturkoeffizient, mit jedem Grad nach unten erhöht sich die Leistung um ihn.

  • Zertifikate
  • Abmessungen
  • Gewicht
  • Maximale Belastbarkeit (Schneelast)

Was sagen Zertifikate über die Modulqualität aus?

Solarmodule werden hinsichtlich ihrer Sicherheit, Qualität und Haltbarkeit nach festgelegten Standards geprüft und zertifiziert. Dazu gehören die

  • IEC-Standards IEC 61215 (Alterung / Degradation von kristallinen Solarmodulen),
  • IEC 61646 (Degradation von Dünnschichtmodulen) und
  • IEC 61730 (konstruktive Merkmale, Anwendungsklassen),

die die Internationale Electrotechnical Commission (IEC) in Genf festlegt. In Deutschland führt beispielsweise der TÜV Rheinland die zugehörigen Modul-Tests durch.

Deutsche Hersteller oder importierte Solarmodule kaufen?

Seit Anfang 2020 werden in Deutschland immer mehr Solarmodule „Made in China“ verkauft. Sie sind in der Regel bis zu 25 Prozent günstiger zu haben, als einheimische oder europäische Module und weisen hohen Wirkunsggrade bei hoher Verarbeitungsqualität auf.

Kommt es dennoch zu Mängeln, so fällt der Austausch ein oder mehrerer defekter Module aufgrund des Preisverfalls der letzten Jahre nicht ins Gewicht. Der Solar-Anbieter übernimmt dann häufig die anfallenden Kosten.

Experten-Tipp: Solarmodule zu einer bestehenden Anlage hinzukaufen oder bestehende kaputte Module mit neuen innerhalb einer Bestandsanlage austauschen, kann rechtliche Konsequenzen auf den Anspruch der Einspeisevergütung haben. Derzeit bestehen hier rechtliche Unklarheiten, sodass Sie unbedingt einen Fachmann vorab fragen sollten, bevor Sie für eine Bestandsanlage neue Solarmodule kaufen.

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Förderungen & Zuschüsse beim Kauf von Solarmodulen

Eine direkte Förderung beim Kauf von Solarmodulen gibt es nicht. Nur indirekt wird der produzierte Strom über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das Gesetz regelt die Höhe der Einspeisevergütung, die Sie pro kWh Solarstrom erhalten, wenn Sie diesen ins Stromnetz einspeisen. So kann man bereits beim Modulkauf eine feste Ertragsgröße einkalkulieren.

Da die Einspeisevergütung in den letzten Jahren kontinuierlich abgesenkt wurde und auch weiterhin je nach dem Anlagenzubau sinkt, wird der Eigenverbrauch des Solarstroms immer attraktiver, da somit der Bezug von Haushaltsstrom und damit die eigenen Stromkosten gesenkt werden.

Da der Eigenverbrauch in Zukunft eine größere Bedeutung innerhalb der Energiewende einnehmen soll, fördert die Bundesregierung PV-Anlagen als auch Stromspeicher über die KfW-Bankengruppe mit einem Tilgungszuschuss und zinsgünstigen Krediten. So kann der Eigenverbrauch von etwa 25% auf bis zu 100% gesteigert werden.

Wer mit Solarmodulen aber auch Wärme erzeugen möchte, bekommt zudem eine gesonderte BEG-Förderung für sogenannte PVT-Module bzw. Photovoltaisch-thermische Kollektoren. Diese Anlagen sind auch dann in der BEG förderfähig, wenn eine Förderung bzw. Einspeisevergütung nach dem EEG in Anspruch genommen wird.

Diese Förderung gilt jedoch nur für den solarthermischen Anteil der Module, weshalb von den Kosten ein pauschaler Betrag von 1.500 €/kWp installierter PV-Leistung der PVT-Module abgezogen werden muss.

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