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Energieeffiziente Immobilien lassen sich besser vermarkten

Eine energetische Sanierung wirkt sich positiv auf die Vermarktung einer Immobilie aus. Dies sagten 84 Prozent der innerhalb einer Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des ifeu-Instituts für Energie- und Umweltforschung befragten Vermieter. Aber auch beim Kauf legen Investoren verstärkt Wert auf die Energieeffizienz der Immobilie.

95% von 99 befragten Mietern und 87% von 75 befragten Vermietern würden eine energetische Sanierung weiterempfehlen. (Grafik: Deutsche Energie-Agentur GmbH)

95% von 99 befragten Mietern und 87% von 75 befragten Vermietern würden eine energetische Sanierung weiterempfehlen. (Grafik: Deutsche Energie-Agentur GmbH)

Neben den Vermietern schätzen aber auch die Mieter die Vorteile energetisch sanierter Häuser. So empfehlen 95 Prozent der befragten Mieter den Einzug in ein energetisch saniertes Haus. Fast 90 Prozent der befragten Mieter gaben an, dass ihr Wohnkomfort nach der Sanierung gestiegen ist. Daher waren sogar 31 Prozent der befragten Mieter bereit, eine Erhöhung der Warmmiete in Kauf zu nehmen, wenn der Wohnkomfort steigt und der Energieverbrauch sinkt.

Nur 3 Prozent der Vermieter und nur 2 Prozent der Mieter berichteten entgegen vielfacher Medienmeldungen von Schimmelproblem nach der Wärmedämmung der Häuser. Demgegenüber berichteten 18 Prozent der Mieter und sogar 36 Prozent der Vermietern von Schimmelpilzen vor der energetischen Sanierung.

Während bei 47 Prozent der Mieter die Warmmiete gleich blieb, erhöhte sich bei 52 Prozent der Mieter die Warmmiete nach der Altbausanierung. Die dena und das ifeu-Institut führen dies jedoch darauf zurück, dass bei einer Sanierung häufig nicht energiebedingte Modernisierungsmaßnahmen, wie ein Innenausbau, durchgeführt werden und zu einer Mietpreiserhöhung führten.

Dass die Vorteile energetisch sanierter Immobilien für potenzielle Mieter als auch Immobilienkäufer gleichermaßen entscheidungsrelevant sein wird, darf jedoch zumindest in deutschen Metropolen bezweifelt werden. So führte laut Engel & Völkers die steigende Nachfrage nach Wohnraum allein in Berlin im Zeitraum von 2007 bis 2012 zu Mietpreissteigerungen um über 20%. Während Mieter sich in Berlin daher dem Mietpreis unterordnen müssen, ist für Investoren beim Kauf von Immobilien in Berlin eine gute Energieeffizienz mittlerweile ebenso wichtig wie z. B. eine sehr gute Ausstattung.

Ab 1. Mai 2014 können Mieter und Käufer die Vorteile energiesparender Gebäude auch bereits in den Immobilienanzeigen erkennen. Denn dann müssen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis wie der Endenergiebedarf oder der Endenergieverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr in allen Immobilieninseraten in kommerziellen Medien wie etwa Zeitungen oder kostenpflichtigen Online-Portalen verpflichtend genannt werden.

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"Energieeffiziente Immobilien lassen sich besser vermarkten" wurde am 07.04.2014 verfasst