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Kühlschranktrick gewinnt Energiewendepreis der Sparkassen

Nicht ganz unvoreingenommen haben wir den Energiewendepreis der Sparkassen mit verfolgt. Zu Beginn stand ein Online-Voting, an dem zwei befreundete Mitstreiter der Energiewende teilgenommen haben. Jetzt hat die Jury die drei besten Ideen gekürt. Für uns überraschend landete auf Platz 1 eine kuriose Idee, wie man die Stromkosten für einen Kühlschrank reduzieren kann.

Der Energiewendepreis der Sparkassen prämiert einen kleinen Trick: Mit Frischhaltedosen oder Styroporblöcken kann ungenutzter Platz im Kühlschrank verfüllt werden. Dies soll helfen, Stromkosten einzusparen. (Grafik: energie-experten.org)

Der Energiewendepreis der Sparkassen prämiert einen kleinen Trick: Mit Frischhaltedosen oder Styroporblöcken kann ungenutzter Platz im Kühlschrank verfüllt werden. Dies soll helfen, Stromkosten einzusparen. (Grafik: energie-experten.org)

Natürlich haben wir beide Daumen gedrückt. Einen für den Grünstrom-Index von Thorsten Zoerner, den anderen für den Econitor-Energiemonitor von Christoph Jugel, der zumindest den zweiten Platz belegt. In beiden Ideen steckt viel Arbeit und Know How und beide Ideen hätten es mehr als verdient, den ersten Preis zu gewinnen über eine bundesweite Anzeigenkampagne der Sparkasse bekannt gemacht zu werden. Daher war es für uns durchaus eine Überraschung, dass sich die Sparkassen-Jury nun für eine recht simple Idee entschieden hat.

Siegerin Cathrin Eichbaum hat sich nämlich den Kühlschrank einmal genau angeguckt und festgestellt, dass man durch Verfüllen des vorhandenen Freiraums mit leeren Frischhaltedosen oder Styroporblöcken Stromkosten sparen kann. Der einfache Clou dabei ist, dass beim Öffnen des Kühlschranks deutlich weniger wärmere Luft in das Gerät neu hineinströmt. Zudem wirken die einmalig heruntergekühlten Frischhaltegefäße wie Kühlakkus und halten den Kühlschrank kalt, so die Begründung der Jury.

Während die erste Begründung durchaus Sinn macht, denn durch die Verknappung des Kühlraumes wird tatsächlich auch der Kühlbedarf gesenkt, so möchten wir von energie-experten.org zumindest anzweifeln, dass Frischhaltedosen und Styroporblöcke ein relevantes Wärme- bzw. Kältespeicherpotenzial ausüben können. Nichts desto trotz schließen wir uns der Meinung der Jury an, dass die Idee von Cathrin Eichbaum einfach und kostengünstig umsetzbar ist. Und das ist sicherlich eines der Hauptkriterien für das Anwendungspotenzial von Energiesparmaßnahmen.

Auch wenn wir die Jury-Entscheidung für uns nicht ganz nachvollziehen können, so haben wir uns auch bei der Sparkasse umgeguckt und bemerkt, dass sich die Sparkasse zu einer Energiesparkasse entwickelt. So findet man z. B. unter http://www.sparkasse.de/privatkunden/baufinanzierung/energie-sparen/energiesparen.html viele (wirklich) hilfreiche Tipps wie Hausbesitzer Energie einsparen können. Das ist löblich, denn die "zweite Miete" wird für Mieter als auch Hausbesitzer immer höher. Von daher sind kleine Tricks wie der von Cathrin Eichbaum ebenso wichtig wie große Dämmungsmaßnahmen oder die Erneuerung der Heizung.

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"Kühlschranktrick gewinnt Energiewendepreis der Sparkassen" wurde am 23.07.2014 verfasst