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Sachsen stärkt kommunale Energieeffizienz

Sachsen stärkt kommunale Energieeffizienz

Sachsen stärkt kommunale Energieeffizienz

Sachsen wird durch die Teilnahme am kommunalen Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementsystem European Energy Award (EEA) künftig Kommunen und Landkreise bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz noch besser unterstützen können. Durch neue Förderkonditionen erwartet Sachsen eine deutlich effektivere Maßnahmeplanung und –umsetzung, so eine Untersuchung der Sächsischen Energieagentur (SAENA). Je nach Größe der Kommune werden Investitionen in Energieeffizienz– und Energieeinsparmaßnahmen zwischen 5.000 und 180.000 Euro in den nächsten drei Jahren prognostiziert.

Derzeit nehmen am EEA in Sachsen 38 Städte und Gemeinden sowie die Landkreise Görlitz und Vogtlandkreis teil, in denen etwa 46 Prozent der sächsischen Bevölkerung leben. 14 Kommunen wurden bisher mit dem European Energy Award ausgezeichnet. Finanzielle Unterstützung gewährt der Freistaat durch attraktive Förderprogramme, zum Beispiel über die Richtlinie Energie und Klimaschutz (EuK). Gefördert werden u.a. Investitionen in Gebäude nach Passivhausstandard, in Blockheizkraftwerke (Anlagen zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung) oder in eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung. EEA-Kommunen können zudem von einer zusätzlichen Bonusförderung von 10 Prozent profitieren. Insgesamt ist damit eine Förderung von bis zu 75 Prozent möglich.

Verbesserte Förderbedingungen sollen es vor allem den kleinen und mittleren sächsischen Städten und Gemeinden ermöglichen, trotz begrenzter Personal- und Finanzausstattung am EEA teilzunehmen und die Vorteile des EEA zu nutzen. Daneben sollen auch Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern von den verbesserten Förderkonditionen profitieren, da dort nach den bisherigen Erfahrungen aus dem hohen Spezialisierungsgrad der zahlreichen beteiligten Fachämter ein erhöhter Moderations-, Abstimmungs- und Beratungsaufwand für den Prozess resultiert.

Seit dem 07. Juli 2011 gelten folgende Verbesserungen:

  • der Tagessatz für die externen Beratungsleistungen im EEA-Prozess steigt auf 600 Euro
  • der Tagessatz für das externe Audit erhöht sich auf 700 Euro
  • die Anzahl von Beratertagen für die externe Beratung der Kommunen durch den akkreditierten Fachexperten steigt um drei Tage für kleine sowie um zwei Tage für sehr große Kommunen, die bereits länger am EEA teilnehmen
  • der Fördersatz für das Prozessmanagement langjähriger EEA-Mitgliedskommunen steigt auf 70 Prozent

Der EEA ist ein Instrument, das die Durchführung geeigneter energierelevanter kommunaler Prozesse sowie die Aufstellung von strategisch ausgerichteten Energiekonzepten unterstützt und etabliert. Der EEA erfasst, bewertet und überprüft systematisch den Energieeinsatz in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Zudem werden Potenziale der Energieeinsparung, der Energieeffizienz und des Einsatzes erneuerbarer Energien identifiziert.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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"Sachsen stärkt kommunale Energieeffizienz" wurde am 07.08.2011 verfasst