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Ratgeber: Solarpumpen für Solarthermie-Anlagen

Für das Kreisen des auch Solarflüssigkeit genannten Mediums im Solarkreis ist die Solarkreispumpe zuständig. Sie wird auch Solarpumpe oder Solarumwälzpumpe genannt. Gesteuert vom Solarregler springt die Solarpumpe im Solarkreis immer dann an, wenn ein zuvor festgelegter Temperaturunterschied zwischen Kollektor und Wärmespeicher erreicht wird.

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Funktion und Auslegung von Solarpumpen

Solarpumpen lassen die Solarflüssigkeit zwischen Solarthermie-Kollektor und dem Solarthermie-Speicher zirkulieren. Die Solarpumpe wird vom Solarregler gesteuert und geht dann in Betrieb, wenn eine voreingestellte Temperaturdifferenz zwischen diesen Solarthermie-Komponenten erreicht wird. Die Auswahl einer Leistungsklasse einer Solarpumpe richtet sich nach der Größe der Solarthermie-Anlage und den individuellen Druckverhältnissen. Generell sollten die im Kollektorkreis eingesetzten Solarpumpen für die auftretenden Temperaturen ausgelegt sein und immer im kälteren Rücklauf des Kollektorkreises eingebaut werden.

Solarpumpe im Verbund mit der Solarthermie-Regelung (Foto: energie-experten.org)
Solarpumpe im Verbund mit der Solarthermie-Regelung (Foto: energie-experten.org)

Unterschiede von Solarpumpen zu Umwälzpumpen

Umwälzpumpen im Heizungskreislauf müssen im Gegensatz zu Solarpumpen in Solarthermie-Anlagen wesentlich höhere Mengen an Flüssigkeit pro Stunde transportieren. Solarpumpen hingegen transportieren deutlich weniger Flüssigkeitsmengen. Die umzuwälzenden Volumenströme im Kollektorkreis entsprechen etwa nur 10 % der Fördermenge von Heizungen. Demgegenüber sind die Rohrleitungen in einer Solarthermie-Anlage zwischen Solarkollektor und dem Wärmespeicher deutlich dünner und auch der Druck durch die Förderhöhe vom Keller bis zum Solardach ist wesentlich höher. Zudem weist die von der Solarpumpe zu transportierende Solarflüssigkeit eine andere Viskosität und Temperatur auf. Aufgrund dieser unterschiedlichen Anforderungen sind Umwälzpumpen technisch nur unzureichend auf den Betrieb in einem Solarkreislauf ausgelegt und erreichen bei dieser Anwendung nur Wirkungsgrade um 10 %.

Vor- und Nachteile von hocheffizienten Solarpumpen

Wie Umwälzpumpen im Heizungskreislauf gibt es neuerdings auch hydraulisch optimierte, teilweise auch drehzahlgeregelte Solarpumpen auf dem Markt. Vielfach sind diese neuen Solarpumpen auch Bestandteil von Solarstationen. Diese verbrauchen wesentlich weniger Strom und können ggf. in die Wärmemengenmessung integriert werden. Hocheffiziente Solarpumpen sind ähnlich wie Umwälzpumpen im Heizungskreislauf jedoch auch deutlich teurer als herkömmliche Solarpumpen. Da Solarpumpen aber im Vergleich zu Umwälzpumpen weniger Strom verbrauchen, verringert sich auch der absolute Einspareffekt bei hocheffizienten Solarpumpen und verlängert sich die Amortisationsdauer. Bei der Wahl zwischen normaler und einer Solarpumpe mit Drehzahlregelung sollte auch die Beladung des Speichers beachtet werden. Bei einem High Flow-Betrieb lohnt sich die Investition in eine hocheffiziente Solarpumpe eher als bei einem Low Flow-Betrieb.

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Weitere Informationen zur Regelung einer Solarthermieanlage

"Solarpumpen für Solarthermie-Anlagen" wurde am 11.09.2017 das letzte Mal aktualisiert.