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Brauchwasserspeicher für Solarthermie-Anlagen

Welche Brauchwasserspeicher passen in Solarthermie-Anlagen? Wie wird die Trinkwasser-Hygiene sichergestellt? Wie goß muss der Speicher sein?

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Funktion von Brauchwasserspeichern in Solarthermie-Anlagen

Brauchwasserspeicher für Solarthermie gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Brauchwasserspeicher sind entweder von innen emailliert oder sie bestehen aus Edelstahl. Emaillierte Brauchwasserspeicher sind günstiger, brauchen jedoch eine Schutzanode (Magnesiumanode (Verzehranode) oder Fremdstromanode), um Rost zu vermeiden.

Wesentliches Merkmal eines Brauchwasserspeichers ist, dass das sauerstoffhaltige und daher korrosive Brauchwasser selbst als Speichermedium dient. Die solarthermisch gewonnene Wärme wird dann über einen Wärmetauscher in den unteren Teil des Solarthermie-Speichers eingebracht.

Im oberen Speicherteil befindet sich ein weiterer Wärmetauscher, über den der Bereitschaftsteil (etwa das obere Speicherdrittel) bei Bedarf durch eine konventionelle Nachheizung auf Gebrauchstemperatur gehalten werden kann. Dies garantiert die Versorgungssicherheit mit warmem Brauchwasser auch bei schlechtem Wetter mit geringem Solarthermie-Ertrag.

Die Solarthermie-Speicher TzerraSol 390 mit 390 Liter erhitzt über ein innenliegendes Edelstahl-Wellrohr bis zu 590 l/h warmes Brauchwasser. Er besitzt eine integrierte Solarregelung und Station für den ungemischten Heizkreis mit Hocheffizienzpumpe und Dreiwegemischer. (Foto: Remeha GmbH)
Die Solarthermie-Speicher TzerraSol 390 mit 390 Liter erhitzt über ein innenliegendes Edelstahl-Wellrohr bis zu 590 l/h warmes Brauchwasser. Er besitzt eine integrierte Solarregelung und Station für den ungemischten Heizkreis mit Hocheffizienzpumpe und Dreiwegemischer. (Foto: Remeha GmbH)

Größe des Brauchwasserspeichers in Einfamilienhäusern

Bei den Brauchwasserspeichern für Solarthermie-Anlagen werden heutzutage Brauchwasserspeicher eingesetzt, bei denen die Pumpengruppe und Solarthermie-Regelung bereits vormontiert sind. Dadurch reduziert sich der Installationsaufwand. In der Regel kommen in Einfamilienhäusern Brauchwasserspeicher von 300 bis 400 Liter zum Einsatz.

Die Größe des Brauchwasserspeichers sollte sich dabei nach dem jeweiligen Warmwasserverbrauch und nicht nach der Personenanzahl richten. Denn eine Person, die 10 Minuten bei einem Wasserverbrauch von 30 Litern pro Minute duscht, verbraucht mehr als eine 4-kopfige Familie, die nur 5 Minuten mit einem normalen Duschwasserverbrauch von 10 Litern pro Minute duscht.

Herstellung von Brauchwasserspeichern für Solarthermie

Die Herstellung von Brauchwasserspeichern richtet sich nach der DIN 4753. Dabei ist insbesondere die Güte der Emaillierung entscheidend. Während früher die Emaillierung in zwei Schichten aus einer Haftschicht und einer korrosionsbeständigen Deckschicht aufgebracht wurde, wird dies heute in einer Schicht aufgebracht.

Der Vorteil ist, dass eine dünne Emaillierung einen besseren Wärmeübergang besitzt und bei einer unterschiedlichen Ausdehnung von Metall und Emailleschicht nicht so leicht abplatzt. Anders als bei einer trockenen Emaillierung, bei der das Material elektrostatisch aufgebracht wird, werden Brauchwasserspeicher für Solarthermie nass emailliert, indem sie befüllt und gedreht werden bis die Beschichtung aufgebracht ist.

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"Brauchwasserspeicher für Solarthermie-Anlagen" wurde am 09.06.2017 das letzte Mal aktualisiert.