Letzte Aktualisierung: 20.10.2020

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Technik und Typen von Solar-Kombispeichern

Wie funktionieren Kombispeicher in Solarthermie-Anlagen? Wie funktioniert das Einspeisen, wie die Entnahme?

Wärmespeicherung in Kombispeichern

Im oberen Bereich des Kombispeichers befindet sich das Bereitschaftsvolumen für die Brauchwassererwärmung. Im mittleren Bereich des Kombispeichers befindet sich das Heizungswasser für die Raumheizung. Der Solarthermie-Wärmetauscher ist entweder in der Nähe des Kombispeicherbodens angeordnet oder extern als Plattenwärmetauscher. Kombispeicher dienen einerseits als Pufferspeicher für den Heizkessel, andererseits wird das Brauchwasser von diesen entweder im Durchlaufverfahren, in einem eingebauten Behälter ("Tank im Tank"-Speicher) oder über einen externen Gegenstrom-Wärmetauscher auf Solltemperatur gebracht (Frischwasserstation). Da hierbei das Speicherwasser in das Heizungssystem hydraulisch eingebunden ist, entfällt beim Kombispeicher der Wärmetauscher für die Nachheizung.

Ausstattung von Solarthermie-Kombispeichern

Kombispeicher werden heute ab einer Größe von 500 bis 800 Liter angeboten und werden vielfach aus Kesselstahl oder Kunststoff gebaut. Ein Kombispeicher aus Kunststoff ist zwar leichter als Stahl und lässt sich beim Kunden einfacher installieren, weist jedoch auch eine geringere Temperaturbeständigkeit auf und benötigt für die Beladung und die Entnahme durch den Heizkreis weitere Wärmetauscher. Viele Kombispeicher sind mit Schichtladeeinrichtungen oder zwei übereinander angebrachten Solarwärmetauschern ausgestattet. So kann zunächst der obere Teil des Kombispeichers erwärmt werden, um schnell die nötige Temperatur für das Brauchwasser zu erreichen.

Entnahme von Brauchwasser aus Kombispeichern

Zur Entnahme von Brauchwasser aus Kombispeichern gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kommen dazu Boiler, sogenannte Tank-in-Tank-Systeme, zum Einsatz. Hier ist in dem mit Heizungswasser gefüllten Kombispeicher ein zweiter, kleinerer Brauchwasserspeicher eingebaut. Der Boiler wird dabei vom umgebenden Heizungswasser erwärmt. Der Innenbehälter wird zumeist aus Edelstahl gefertigt, da bei diesem Material die Wärmeleitung besser ist als bei emailliertem Stahl. Dessen große Wärmeaustauschfläche verringert überdies die Verkalkungsanfälligkeit. Zum anderen kommen Wärmetauscher in sogenannten Frischwasserstationen zum Einsatz. Diese sind zwar teurer und weisen eine nicht so konstante Zapftemperatur wie Boiler auf. Über Wärmetauscher kann jedoch eine höhere Leistung aus dem Speicher gezapft werden und aufgrund des ständigen Umlaufs wird ein Legionellenbefall bei Wärmetauschern nahezu ausgeschlossen.

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