Letzte Aktualisierung: 14.03.2016

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Anlagenkonzepte von Solarthermie-Anlagen

Worin unterscheiden sich Anlagenkonzepte von Solarthermie-Anlagen?
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Solarthermie-Anlagen werden auf verschiedenste Art und Weise je nach Bedarf und gewünschtem Zweck betrieben. Die dahinterliegenden Anlagenkonzepte lassen sich grob nach der Anzahl der Solarthermie-Kreisläufe, nach der Art der eingesetzten Wärmespeicher und nach dem Umfang des umgewälzten Volumenstroms unterscheiden.

Anlagenkonzepte nach Anzahl der Solarthermie-Kreisläufe

Ein Solarthermie-Anlagenkonzept wird nach der Anzahl der eingesetzten Solarthermie-Kreisläufe differenziert. In sogenannten Zweikreisanlagen - das am häufigsten eingesetzte Anlagenkonzept - zirkuliert in einem Kreislauf eine spezielle Solarflüssigkeit (Wasser-Frostschutz-Gemisch) durch die Solarthermie-Kollektoren, die dann die Solarthermie an einen zweiten Kreislauf in den Solarthermie-Speichern abgibt. Einkreisanlagen kommen dagegen häufig nur in südlichen Ländern in sogenannten Thermosiphonanlagen zum Einsatz. Hier zirkuliert Wasser sowohl durch den Thermosiphonkollektor als auch durch den Wärmespeicher.

Anlagenkonzepte nach Art der eingesetzten Wärmespeicher

Ein weiteres Anlagenkonzept von Solarthermie-Anlagen lässt sich nach der Art der eingesetzten Wärmespeicher abgrenzen. Hierbei unterscheidet man sogenannte Einspeicheranlagen und Zweispeicheranlagen. Solarthermische Einspeicheranlagen verfügen nur über einen einzigen Wärmespeicher, der je nach Anwendungsgebiet der Solarthermie-Anlage die Funktion nur des Brauchwasserspeichers oder des Brauchwasserspeichers und des Pufferspeichers als sogenannter Kombispeicher übernimmt. In Zweispeicheranlagen werden hingegen zwei Speicher genutzt, die dann jeweils getrennt voneinander von der Solarthermie-Anlage mit Wärme versorgt werden und diese dann zeitversetzt separat an den Brauchwasser- und Heizwasserkreislauf abgeben.

Anlagenkonzepte nach Umfang des umgewälzten Volumenstroms

Letztlich lassen sich Solarthermie-Anlagen auch nach dem Umfang des in ihnen umgewälzten Volumenstroms unterscheiden. Hier gibt es die sogenannten High-Flow-Anlagen und Low-Flow-Anlagen und Matched Flow-Anlagen als Kombination der beiden Erstgenannten. Anlagenkonzepte mit High-Flow-Betrieb zeichnen sich durch einen hohen Volumenstrom im Solarthermie-Kreislauf aus, der zu einer niedrigen Temperaturspreizung zwischen Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe und einem hohen Wirkungsgrad der Solarthermie-Anlage führt. Anlagenkonzepte mit Low-Flow-Betrieb eignen sich dagegen für größere Solarthermie-Anlagen und aufgrund der höheren Temperaturspreizung für Solarthermie-Anlagen mit Schichtenspeicher.

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