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Letzte Aktualisierung: 20.01.2026
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Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!In Deutschland sind PV-Anlagen-Komponenten günstig wie nie. Letztes Jahr im Frühjahr 2025 erreichten die Durchschnittspreise kompletter Photovoltaikanlagen sogar ein historisches Tief. Diese Tiefpreise-Phase könnte nun aber beendet sein.
China, der weltweit wichtigste Lieferant für Photovoltaik- und Batterieprodukte, hat am 9. Januar 2026 bekannt Anfang gegeben, die bestehenden Mehrwertsteuer-Exportvergünstigungen für Photovoltaikmodule zum 1. April 2026 vollständig abzuschaffen.
Für Batterieprodukte wird der Exportrabattsatz zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2026 von neun auf sechs Prozent gesenkt. Die vollständige Abschaffung ist dann zum 1. Januar 2027 vorgesehen.
Dies ist bereits die zweite größere Anpassung des chinesischen Exportrabattsystems für Photovoltaik- und Batterieprodukte. Bereits zum 1. Dezember 2024 sanken die Export-Steuerrückerstattung für ausgewählte raffinierte Ölprodukte, Photovoltaik-Anlagen, Batterien und bestimmte nichtmetallische Mineralprodukte von 13 auf 9 Prozent.
Zudem sprechen weitere Indikatoren für steigende Photovoltaik-Preise.
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Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!Zusätzlich steigen seit September 2025 auch die Preise für Photovoltaik wie Wafer, Solarzellen, Glas und vor allem Silber. Über den Jahreswechsel 25/26 hat sich diese Entwicklung weiter beschleunigt: Laut Reuters überschritt der internationale Silberpreis bis Ende 2025 zeitweise die Marke von 70 US-Dollar je Unze und verzeichnete im Jahresverlauf einen kumulierten Anstieg von über 130 %.
Für Silber handelt es sich bei dieser Preisrallye nicht lediglich um eine kurzfristige Bewegung auf den Finanzmärkten. Als zentrales Material im Metallisierungsschritt von Solarzellen wird Silber in großem Umfang für Silberpasten, Elektroden und Stromleitungsprozesse eingesetzt.
Der Kostendruck zeigt sich zunächst bei Silberpaste und Solarzellen. Der Anteil der Silberpaste an den gesamten Modulkosten liegt derzeit bei rund 15 %, hat damit Polysilizium überholt und konzentriert sich zunehmend auf die Modulebene.
Aus Sicht der Kostenstruktur von Modulen ist Silber zwar nicht der Materialposten mit dem höchsten Anteil. Es zählt jedoch zu den preislich volatilsten und zugleich zu den zentralen Rohstoffen, die kurzfristig nur schwer vollständig ersetzt werden können.
Veränderungen des Silberpreises wirken sich daher unmittelbar und substanziell auf die Kostenstruktur der Zell- und Modulproduktion aus.
Der Preis für Polysilizium, dem zentralen Rohstoff für die Herstellung von Solarzellen steigt seit einigen Monaten merklich an. In China haben sich zahlreiche Hersteller darauf verständigt, ihre Produktion zu drosseln, um ein zuvor eingetretenes Überangebot einzudämmen.
Daraufhin stieg im vergangenen Sommer der Spotpreis für ein Kilogramm Polysilizium um 30 Prozent von rund vier auf über fünf Euro. Inzwischen kostet das Kilogramm schon rund 6,39 Euro (Stand: 19.1.2026).
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Unsere Experten erstellen Dir in wenigen Minuten ein Wärmepumpen-Angebot nach Deinen Wünschen. Digital & kostenlos.Energie-Experten gehen davon aus, dass die jüngste Maßnahme die Exportkosten für chinesische Photovoltaik- und Batteriehersteller erheblich erhöhen wird.
„Die Abschaffung der Exportvergünstigungen wird den Modulpreis um rund zehn Prozent steigen lassen“, sagt Jannik Schall, Produktchef und Mitgründer von 1KOMMA5°.
Die deutschen PV-Anbieter rechnen daher bei Solarmodulen, Stromspeichern und anderen elektronischen Komponenten insgesamt mit spürbaren steigenden PV-Kosten in 2026.