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Letzte Aktualisierung: 20.04.2021
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Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!Die Anforderungen an das eigene Wunsch-Gartenhaus ändern sich: Umweltfreundlich und nachhaltig soll es sein, natürliche Ressourcen schonen, der Tier- und Pflanzenwelt nicht schaden, im besten Fall sogar nützen. Um dem Ziel eines weitgehend ökologischen Gartenhauses nahe zu kommen, gibt es viele Möglichkeiten: Von der Materialwahl über die Ausstattung bis hin zur Einrichtung.
Holz ist ein nachwachsendes Naturmaterial, dessen Umweltfreundlichkeit von keinem anderen Baustoff übertroffen wird. Es bietet ein gesundes Raumklima, gleicht Temperatur und Feuchtigkeit und erschafft eine gemütliche Atmosphäre. Holz bindet zudem das klimaschädliche CO2 über lange Zeit, es lässt sich ohne Verwendung von Schadstoffen bearbeiten und ist problemlos zu entsorgen. Altes Holz ist keine Last für die Umwelt, sondern ein Teil von ihr.
Ein Gartenhaus aus Holz fügt sich auch optisch gut in jede natürliche Umgebung, wogegen Modelle aus Metall oder Kunststoff immer wie Fremdkörper wirken. Allerdings ist nicht jede Holzart auch umweltfreundlich! Tropenhölzer kommen trotz ihrer guten Haltbarkeit nicht in Frage, denn wegen des Raubbaus an den Regenwäldern und langer Transportwege sind sie alles andere als nachhaltig. haben. Wegen ihres hohen Preises sind sie bei Gartenhäusern zwar selten, sollten jedoch auch beim Terrassenbau und als Bodendielen vermieden werden.
Die richtige Wahl sind heimische Holzarten aus europäischen Wäldern, die in großen Mengen vorhanden sind und regelmäßig nachwachsen. Für Gartenhäuser wird vor allem skandinavische Fichte genutzt, da sie im kühlen Klima vergleichsweise langsam wächst und daher eine gute Haltbarkeit entwickelt. Gartenhäuser aus heimischer Kiefer finden sich ebenfalls, jedoch ist deren Marktanteil wegen der vermehrten Astlöcher deutlich geringer.
Das für sich genommen umweltfreundlichste Holz kann durch den falschen Anstrich seinen Wert teilweise verlieren. Auch für die Gesundheit können gängige Lösemittel in Holzschutzmitteln, Lacken und Lasuren problematisch sein, insbesondere in Innenräumen. Da die meisten Gartenhäuser aus Holz naturbelassen geliefert werden, hat man hier die Freiheit, bei den verschiedenen Anstrichen auf für Mensch und Umwelt möglichst verträgliche Produkte zu setzen.
Leider ist nicht alles reines Gold was glänzt: Komplett ohne Lösungsmittel kommen auch wasserbasierte Produkte meist nicht aus. Sie enthalten jedoch deutlich weniger als die lösemittelbasierten Varianten. Ein Vergleich der Inhaltsstoffe beim Kauf empfiehlt sich auf jeden Fall.
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Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!Langlebigkeit ist ein wichtiger Aspekt der Nachhaltigkeit: Je länger ein Produkt genutzt wird, desto besser schont es die Ressourcen der Erde. Ein Gartenhaus aus Holz kann locker mehrere Jahrzehnte überstehen, sofern es gut gepflegt wird und die Qualität stimmt.
In Sachen Qualität lohnt es sich, auf vermeintlich unbedeutende Details zu achten, die jedoch zur Langlebigkeit des Gartenhauses einiges beitragen:
Es lohnt sich, schon beim Kauf die jeweilige Qualitätsmerkmals zu vergleichen, denn ein vermeintlich günstiger Preis bedeutet häufig auch den Verzicht auf Qualität im Detail.
Und die Pflege? Ein Gartenhaus aus Holz ist grundsätzlich robust, doch sollte es regelmäßig auf etwaige Schäden wie z.B. undichte Stellen überprüft und bei Bedarf ausgebessert werden. Je nachdem, wie intensiv es den Einflüssen der Umwelt (Regen, Wind, Schnee, direkte Sonne) ausgesetzt ist, braucht es in gewissen Abständen auch einen neuen Anstrich.
Wie häufig das sein muss, ist je nach Lage und persönlichem Schönheitsempfinden verschieden. Ganz pauschal betrachtet sind Lasuren alle zwei Jahre zu erneuern. Deckende Holzschutzfarben können vier bis fünf Jahre halten.
Sobald ein Gartenhaus auch in der kalten Jahreszeit zum Wohnen genutzt wird, kommt man nicht daran vorbei, es zu beheizen. Ob mit Strom, Gas oder mit dem beliebten Kaminofen: Der Energiebedarf fürs Heizen ist im Vergleich mit anderen Verbrauchern meist der größte Posten. Auch ein Holzofen verbraucht Heizmaterial und emittiert CO2, das ansonsten noch lange im Holz gebunden geblieben wäre. Um den Energieverbrauch und damit auch die Heizkosten möglichst gering zu halten, lässt sich jedoch einiges tun.
Es beginnt schon beim Kauf:
Es geht aber noch mehr: Eine zusätzliche Dämmung von Boden, Dach und Wänden spart noch deutlich mehr Heizenergie als Wandstärke und Iso-Fenster alleine. Ob sich der Aufwand lohnt, wird davon abhängen, wie intensiv die winterliche Nutzung sein wird, sinnvoll ist sie eigentlich immer. Die Dämmung spart nämlich nicht nur Heizenergie und Kosten, sondern schützt im Sommer auch den Innenraum vor zu starker Aufheizung.
Für die Isolierung im ökologischen Gartenhaus bieten sich natürliche Materialien wie Hanffaser, Holzwolle oder Mineralwolle an, die weder gesundheitsschädliche Gase emittieren noch später zum Entsorgungsproblem werden.
Man sieht sie immer häufiger: Solarpanels auf Wohnhäusern, gelegentlich auch auf Gartenhäusern. Mit einer kleinen Photovoltaikanlage lässt sich das Gartenhaus beleuchten, ein Kühlschrank betreiben, sowie Radio und TV mit Strom versorgen. Auch kleine Teichpumpen werden häufig mit Solarstrom betrieben, für die Heizung reicht es allerdings in der Regel nicht.
Sonnenstrom ist kostenlos, die Solaranlage jedoch nicht. Auch sie verbraucht in der Produktion Materialien und Energie, so dass sich die Frage stellt, ob eine extra Anlage für das Gartenhaus tatsächlich erforderlich ist. Steht es in der Nähe des Wohnhauses, ist die Verlegung einer Stromleitung vom Haupthaus aus meist die ökologischere Lösung.
Die Wege zum Gartenhaus lassen sich auch mit Solarleuchten markieren, die keine Anlage benötigen und sich über den Tag über eigene kleine Solarfelder selber aufladen.
Für manche Gelegenheit ist Strom auch gar nicht zwingend nötig: Die abendliche Beleuchtung mit Kerzen, Fackeln und Windlichtern zaubert im Garten eine weit romantischere Atmosphäre als jede elektrische Beleuchtung.
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Das Dach selbst wird durch die Begrünung vor UV-Strahlen, Frost und Hagel geschützt. Daneben funktioniert die Schicht aus Erde und Pflanzen hervorragend als Dämmung gegen Kälte und sommerlicher Hitze.
Für Gartenhäuser wird üblicherweise eine "extensive" Dachbegrünung gewählt. Diese benötigt nur eine 6 bis 12 cm hohen Substratschicht, wogegen die "intensive" Dachbegrünung sehr viel mehr Erde erfordert und vor allem für die Dachgärten größerer Gebäude in Betracht kommt. Angepflanzt werden robuste, trockenheitsliebende Pflanzen wie Moose und Sukkulenten, Kräuter und niedrige Gräser.
Anders als viele denken, ist ein extensiv begrüntes Dach sehr pflegeleicht, denn abgesehen von der Anwachsphase muss es nicht bewässert werden.
Realisieren lässt sich eine solche Dachbegrünung auf Gartenhäusern mit Flachdach, sowie auf Schräg- und Pultdächern bis 8 bis 9° Neigung. Ist die Neigung steiler, wird es aufwendiger, denn dann braucht die Begrünung stützende Konstruktionen, um einen geregelten Wasserhaushalt zu gewährleisten und das Abrutschen der Bepflanzung zu verhindern.
Zum ökologischen Gartenhaus gehört auch die Nutzung von Regenwasser. Für das Gießen der Gartenpflanzen ist Regenwasser ideal, denn es ist nahezu kalkfrei und hat die Temperatur der Umgebung. Auch zum Putzen ist es als "Brauchwasser" verwendbar.
Eine Regenrinne rund ums Gartenhausdach ist Standard, die das kostenlose Regenwasser sammelt und in eine Tonne leitet. Auch an modernen Gartenhäusern lässt sich eine Regenrinne leicht anzubringen, häufig verschwindet sie optisch unter der Frontblende.
Die Nutzung des Regenwassers ist umweltfreundlicher als die Verwendung von Trinkwasser, das zunächst der Landschaft entzogen und aufwändig aufbereitet wird. Sie schont auch den Geldbeutel, denn es macht sich durchaus bemerkbar, wenn das Gießwasser nicht aus der Leitung kommt.
Denkbar ist auch ein großer Regenwassertank unter dem Gartenhaus. So kann man größere Mengen an Regenwasser in der Zisterne sammeln und zur Gartenbewässerung einsetzen. Eine Regenwasserzisterne ist allerdings nicht ganz billig, hierfür müssen Sie mit Kosten von 1.500 Euro aufwärts rechnen.
Wenn es um die Einrichtung geht, geht es auch in Sachen Stil und Design ganz nach dem jeweiligen persönlichen Geschmack. Es gibt jedoch Trends und Gemeinsamkeiten, insbesondere bei den Materialien und im Bemühen, unnötigen Konsum zu vermeiden:
Wie man sieht, gibt es vielerlei Ansatzpunkte, ein Gartenhaus ökologisch zu gestalten. Auch wenn Sie nicht gleich alle Punkte umsetzen, ist jeder einzelne Schritt schon ein Beitrag zum nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen der Natur.