Letzte Aktualisierung: 15.06.2010

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Energie aus Reststoffen der Papierproduktion: Siemens installiert Reject-Power-Anlage in britischer Papierfabrik

Die Siemens-Division Industry Solutions hat von Saica Containerboard UK Ltd. den Auftrag erhalten, eine Anlage zur thermischen Verwertung der Reststoffe einer neuen Produktionslinie in Manchester, Großbritannien, zu liefern. Dabei kommt das Sipaper-Reject-Power-Verfahren zum Einsatz, mit dessen Hilfe die bei der Papierherstellung anfallenden Rejekte kontrolliert und dosiert und thermisch verwertet werden können. Das Ergebnis sind niedrigere Entsorgungskosten, ein reduzierter Bedarf an fossilen Energieträgern und weniger CO2-Emissionen. Das Projekt soll im Juli 2012 abgeschlossen sein.

Saica ist ein international tätiges Unternehmen, das Verpackungspapier auf Altpapierbasis produziert. Zurzeit baut das Unternehmen in Manchester, Großbritannien, eine neue Fertigungslinie mit einer jährlichen Kapazität von 425.000 Tonnen Wellpappenrohpapier auf. Um die Reststoffe aus der Produktion kostensparend und umweltschonend zu entsorgen, errichtet Siemens eine Reject-Power-Anlage. Sie besteht aus einer Brennkammer, einem Abhitzedampfkessel, einer Rauchgasreinigungsanlage und einem Kamin. Zum Lieferumfang gehören außerdem die Brennstoffdosierung und -mischung, die Schleuderradbeschickung, die Ascheausschleusung einschließlich der Lagerung sowie die Leittechnik und das Emissions-Monitoring. Siemens ist auch für die Planung, Lieferung und Montage der Anlage sowie für deren Inbetriebnahme verantwortlich.

Die Reject-Power-Anlage ist für eine effektive Feuerwärmeleistung von 22 Megawatt ausgelegt. Sie wird pro Stunde etwa 30 Tonnen Dampf mit einem Druck von 6,5 bar und einer Temperatur von zirka 175 Grad Celsius erzeugen. Dieser wird wieder in die Produktionslinie eingespeist und zur Papierherstellung genutzt. Pro Jahr können so etwa 80.000 Tonnen Reststoffe umweltschonend verbrannt und weniger fossile Brennstoffe für die Dampferzeugung eingesetzt werden. Dies entspricht einer Einsparung von etwa 17,6 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr. Die Reststoffentsorgungskosten werden ebenfalls deutlich geringer.

Das Reject-Power-Verfahren zur Verbrennung von Reststoffen mit einem Wassergehalt von bis zu 50 Prozent und niedrigen Heizwerten ist Teil des Siemens-Umweltportfolios. Damit erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Quelle: Siemens AG

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