Letzte Aktualisierung: 21.11.2011

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Energiekosten sparen mit dezentralen Umwälzpumpen

Mit dem dezentralen Pumpensystem "Wilo-Geniax" lassen sich neben Strom- auch Heizkosten einsparen. Statt einer zentralen Heizungspumpe kommen mehrere kleine Pumpen zum Einsatz, die anstelle der Thermostatventile direkt an den Heizkörpern platziert werden.

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Energiekosten sparen mit dezentralen Umwaelzpumpen_Foto_wilo

Energiekosten sparen mit dezentralen Umwälzpumpen (Foto: wilo)

Umwälzpumpen verbrauchen im Heizungssystem eine Menge Strom. Neben neuen, hocheffizienten Umwälzpumpen bietet Wilo das dezentrale Pumpensystem "Wilo-Geniax" an, das neben Strom- auch Heizkosten einsparen kann. Hier kommen statt einer zentralen Heizungspumpe mehrere kleine Pumpen zum Einsatz, die anstelle der Thermostatventile direkt an den Heizkörpern platziert werden. Wärme wird nur noch erzeugt und in die Heizkörper gepumpt, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Zudem sorgt das System automatisch für einen hydraulischen Abgleich der Heizkörper.

Zusammen mit Temperatursensoren, einer exakten Temperatursteuerung für jeden Raum und einer zentralen Regelungselektronik, die auch den Wärmeerzeuger beeinflusst, wird jeder Raum individuell mit der jeweils erforderlichen Wärme versorgt. Die Einstellung der gewünschten Temperaturen erfolgt über einzelne Raumbediengeräte, wahlweise auch über ein Zentralbediengerät. Um zusätzlich Energie zu sparen, kann der Nutzer für jeden Raum einstellen, wann dieser z.B. nachts oder während der berufsbedingten Abwesenheit am Tage zeitgesteuert weniger beheizt werden soll. Auch wenn man urlaubsbedingt längere Zeit nicht zu Hause ist, kann die Heizung ganz einfach für diesen Zeitraum "auf Sparflamme" geschaltet werden.

In der Summe können laut Hersteller rund 20 % der Heizenergie im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizungssystem eingespart werden. Zudem ist die Leistungsaufnahme einer "Geniax"-Pumpe sehr gering, so dass sich auch der Stromverbrauch für die Wärmeverteilung im Haus gegenüber der konventionellen Ausstattung mit einer deutlich größeren zentralen Heizungspumpe um rund 50 % reduzieren lässt. Diese Einsparungen bei Heizenergie- und Stromverbrauch bestätigt ein Zertifikat des TÜV Rheinland auf Basis einer Langzeit-Vergleichsmessung, die das Fraunhofer Institut für Bauphysik durchgeführt hat.

Das Wilo-System sorgt zudem automatisch für einen hydraulischen Abgleich der Heizkörper. Bei herkömmlichen Anlagen muss der Heizungsinstallateur im Rahmen des hydraulischen Abgleichs die Druckverhältnisse in allen Heizungsrohren aufeinander abstimmen. So verhindert er beispielsweise Rauschen in den Heizkörpern und das häufig auftretende Problem, dass nicht alle Heizkörper im Haus gleichmäßig warm werden. Untersuchungen zufolge ist allerdings ein Großteil der Heizungsanlagen in Deutschland nicht hydraulisch abgeglichen. Diese haben zusätzlich zu den genannten Komfortproblemen auch einen unnötig hohen Energieverbrauch.

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