Letzte Aktualisierung: 26.04.2013

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Energiespar-Armaturen senken Warmwasserverbrauch

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Energiespar-Armaturen senken Warmwasserverbrauch (Foto: energie-experten.org)

Energiespar-Armaturen senken Warmwasserverbrauch (Foto: energie-experten.org)

Mischhebel-Armaturen verbrauchen unnötig Warmwasser: Steht der Hebel in Mittelstellung, wird bei jedem Händewaschen warmes Wasser verbraucht. Und das selbst dann, wenn nur kaltes Wasser angefordert wird. Dabei fließt dann warmes Wasser in der Leitung nach, das den Wasserhahn bei sehr kurzen Zapfzeiten nicht erreicht, und dann bis zum nächsten Händewaschen wieder abkühlt. Gegen diesen unnötigen Energieverbrauch helfen moderne Energiespar-Armaturen.

Weniger Warmwasserverbrauch ohne Komfortverlust

Die privaten Haushalte verbrauchen insgesamt rund 40 Prozent der Endenergie. Etwa 75 Prozent werden dabei für die Heizung und weitere 10 Prozent für das Erhitzen von Warmwasser eingesetzt. Hier bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum Energie sparen. Um insbesondere den Warmwasserverbrauch zu senken, ohne auf Komfort verzichten zu müssen, gibt es mittlerweile viele technisch ausgereifte Lösungen für Neu- und Altbauten. Dabei kann sich an Waschbecken der Einbau wasser- und energiesparender Armaturen lohnen.

Energiespararmaturen lohnen sich

Im Gegensatz zu herkömmlichen Mischhebel-Armaturen fließt durch moderne Energiespararmaturen nur kaltes Wasser, wenn der Mischhebel in Mittelstellung steht. Warmes Wasser wird erst dann angefordert, wenn man den Hebel nach links dreht. Eine Investition in Energiespararmaturen lohnt sich besonders bei häufiger Benutzung. Pro Armatur können dann jährlich sogar rund 30 Euro eingespart werden. Der etwas höhere Preis von Energiespararmaturen amortisiert sich dann bereits nach wenigen Jahren. Eine große Auswahl bieten z. B. Armaturen von Dornbracht und die des Herstellers Ideal Standard.

Nachrüstung von Durchflussbegrenzern

Es muss aber nicht immer ein kompletter Austausch der Armaturen sein. Mit der Nachrüstung sogenannter Durchflussbegrenzer kann die Warmwassermenge ebenfalls begrenzt werden. Dabei wird der vorhandene Perlator am Ende des Wasserhahns einfach abgeschraubt und durch einen Durchflussbegrenzer ersetzt. Dies kann helfen den Warmwasserverbrauch von 20 bis 30 Litern pro Minute in Küche oder Badezimmer auf 5 bis 6 Liter zu reduzieren. Darüber hinaus sollte beachtet werden, dass bei einem sehr langen Leitungsnetz unter Umständen eine dezentrale Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzern oder Boilern energiesparender ist.

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