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Letzte Aktualisierung: 14.07.2025
PV-Anlage: Bis zu 37% sparen!
Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!Während aktuell rund 1 Terawatt Photovoltaikleistung weltweit installiert sind, werden ab circa 2030 in jedem einzelnen Jahr Zuwächse in der Größenordnung eines Terawatts nötig. Bereits jetzt benötige die Photovoltaikbranche rund 20 Prozent des weltweit abgebauten Silbers. Daher muss Silber perspektivisch als Metallkontakt von Solarzellen ersetzt werden.
Kupfer ist ein adäquater Ersatz, ebenfalls sehr leitfähig, und gehört zur selben chemischen Hauptgruppe wie Silber.
Lange Zeit konnte sich die Photovoltaikbranche jedoch nicht für das Material erwärmen: Es hat die nachteilige Eigenschaft, in die Siliziumschicht der Solarzelle zu diffundieren und dort Defekte zu erzeugen.
Für das Problem haben die Projektpartner RENA Technologies – ein Anlagenbauunternehmen – und das Fraunhofer ISE in aufeinander aufbauenden Forschungsprojekten eine Lösung gefunden: Zwischen Silizium und Kupfer wird eine dünne Nickelschicht als Barriere eingefügt. Das wiederum gelingt am besten durch galvanisches Abscheiden von Nickel und Kupfer.
Elektrischer Strom sorgt hierbei dafür, dass sich geladene Kupferteilchen am Zielort abscheiden und somit leitfähige Kupferleiterbahnen bilden. Sogar die Leistung wird dadurch verbessert. Denn die Kupferleiter sind dank Laserstrukturierung besonders schmal. Durch den extrem kleinen Durchmesser von nur 19 Mikrometer ist die Verschattung der lichtaufnehmenden Siliciumschicht geringer als bei den Silberbahnen.
Im Gegensatz zu Silberpaste ist bei der Kupfergalvanik kein Hochtemperaturbrand erforderlich, wodurch thermische Spannungen und die Diffusion von Verunreinigungen in den Siliziumwafer vermieden werden. Das Ergebnis ist eine sauberere, robustere Zelle – mit höherem Anfangswirkungsgrad und längerer Lebensdauer.
PV-Anlage im Rundum-Sorglos-Paket!
Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!AIKO, ein chinesisches Clean-Tech Unternehmen mit Stammsitz in Shanghai, das auf hocheffiziente Photovoltaik Zellen und -Module spezialisiert ist, hat nun ein erstes Modul mit Kupferverbindungen auf den Markt gebracht, das Stellar ABC-Modul.
Die Kupferverbindung von AIKO bietet eine außergewöhnliche Mikrorissbeständigkeit:
Dies bedeutet eine bessere Leistung bei mechanischer Beanspruchung, Stößen und – was entscheidend ist – unsichtbaren Mikrorissen, einer der Hauptursachen für langfristige Energieverluste.
Jüngste Tests hätten gezeigt, dass die ABC-Module von AIKO mit Kupferverbindung bei identischen Aufprallbedingungen deutlich weniger Leistungsverluste aufweisen als TOPCon-Module.
Das Stellar ABC-Modul – AIKOs Flaggschiff-Lösung für floatende PV-Anwendungen – ist derzeit das weltweit einzige kommerziell erhältliche Doppelglasmodul mit Kupferverbindung, hoher Zugfestigkeit und bewährter Mikrorissbeständigkeit.
Die Kupferverbindung von AIKO ist nicht nur eine Innovation in der Fertigung – sie ist auch ein klares Signal für langfristiges strategisches Denken, so AIKO, und bietet konkrete Vorteile für Generalunternehmer und Anlagenbesitzer:
All dies unter Verwendung eines nachhaltigeren, kostenstabileren Materials, das mit den langfristigen Zielen der Lieferkette übereinstimmt.
Im Gegensatz zu z. B. TOPCon-Zellen haben All-Back-Contact-Zellen (ABC) eine grundlegend andere Architektur:
Das bedeutet u.a. auch, dass ABC-Zellen auch mit einer Monoglas-Verkapselung kombiniert werden können, ohne die Zuverlässigkeit zu beeinträchtigen – so können die Vorteile des geringen Gewichts von Glas-Folien-Modulen mit der hohen Leistungsfähigkeit moderner N-Typ-Zellen vereint werden.