Letzte Aktualisierung: 07.11.2010

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Heizung rechtzeitig auf Funktionsfähigkeit prüfen

Am 31. Oktober wurden die Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt. Grund genug auch die Zeiteinstellungen der Heizungsanlagen zu überprüfen. "Die Hauptsaison für Heizungen hat begonnen - so wie viele Berufspendler jetzt ihr Auto wintertauglich machen, sollten auch Hausbesitzer ihre Heizanlagen für die kalte Jahreszeit fit machen", empfiehlt Günter Neunert von der EnergieAgentur.NRW. Nur so könne die Betriebssicherheit garantiert werden. "Außerdem sorgt ein gründlicher Check-Up im Herbst für niedrige Emissionen, eine lange Lebensdauer, einen günstigen Wirkungsgrad und damit geringere Heizkosten", so Neunert.

Zu Beginn jeder Heizperiode unerlässlich ist dabei die Prüfung des Wasserdrucks im Heizkreislauf. Gegebenenfalls müssen die Heizkörper entlüftet und mit Wasser aufgefüllt werden. Bei ständig abfallendem Druck muss die Ursache beseitigt werden, Neunert. "Es kann sich zum Beispiel um ein Leck im Heiznetz oder um ein defektes Ausdehnungsgefäß handeln." Grundsätzlich sollten auch Zeit- und Temperatureinstellung an der Regelung überprüft werden, denn nicht jede Anlage stellt automatisch von Sommer- auf Winterzeit um. Brummt die Heizung im Winter auf Sommerbetrieb, könnten zusätzliche Kosten entstehen, weil sie nach der Nachtabsenkung morgens eine Stunde früher als nötig die Arbeit wieder aufnimmt.

War die Heizungsanlage im Sommer außer Betrieb, wie es zum Beispiel bei Heizungsanlagen ohne Warmwasserbereitung in der Regel der Fall ist, muss zusätzlich die Funktion der Heizungspumpe überprüft werden. Bei den meisten Heizungsanlagen führt der Schornsteinfeger jährlich eine Abgaswegeprüfung und eine Immissionsschutzmessung durch. Die EnergieAgentur.NRW rät außerdem, ein Mal pro Jahr die Heizanlage von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. Wer einen 15 oder gar 20 Jahre alten Heizkessel im Keller stehen hat, sollte einen Komplettaustausch planen. Alte Anlagen sind fast immer überdimensioniert und haben einen schlechten Wirkungsgrad. Moderne Heizkessel verbrauchen dagegen bis zu 30 Prozent weniger Energie.

Quelle: EnergieAgentur.NRW

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