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Letzte Aktualisierung: 10.03.2022
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Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!Die konsequente Umsetzung der neuen Klimaziele der Bundesregierung erhöht den Strombedarf in den Wirtschaftssektoren deutlich: Daher hat die Bundesregierung ihre Strombedarfsprognose für 2030 von ursprünglich 520 Terrawattstunden (TWh) auf jetzt 715 TWh nach oben korrigiert.
Verkehr, Wärme und Industrie sind laut des Energiewende-Index von McKinsey zufolge die Sektoren mit dem größten zusätzlichen Strombedarf in diesem Jahrzehnt.
Um die von der Bundesregierung angehobenen Ausbauziele für Erneuerbare Energien zu erreichen und den durch die Energiewende steigenden Strombedarf zu decken, muss der Ausbau von Wind und Solar bis 2030 laut des aktuellen Energiewende-Index von McKinsey & Company viel schneller erfolgen als bisher:
| Erneuerbare Energien | Status Quo 2021 | Ziel 2030 | Notwendiger Zubau-Faktor |
|---|---|---|---|
| Wärmepumpen | 1,2 Mio. installierte Wärmepumpen | 4,1 - 6 Mio. installierte Wärmepumpen | 4,9 X |
| Solar | 59 GW | 200 GW | 4,7 X |
| Offshore-Wind | 7,8 GW | 30 GW | 3,2 X |
| Onshore-Wind | 56 GW | 100 GW | 1,8 X |
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Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!Die Hälfte des Wärmebedarfs soll nach den Plänen der Politik bis 2030 mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Deren Anteil lag 2020 jedoch noch bei knapp 15,6%. Um die Lücke zu den geplanten 50% zu schließen, müssten mehr Gebäude saniert und mit Wärmepumpen ausgestattet werden.
Für das Jahr 2021 meldet der Bundesverband Wärmepumpe einen Absatz dieser klimafreundlichen Wärmetechnologie von 154.000 Wärmepumpen. Der Verkauf müsste jedoch auf jährlich fast eine halbe Million ansteigen, wenn das Ziel des Bundeswirtschaftsministeriums von 4,1 bis 6 Mio. Wärmepumpen in 2030 erreicht werden soll.
Der zusätzliche Strombedarf für diese jährlich rund 500.000 neuen Wärmepumpen läge laut McKinsey nach ersten Schätzungen bei über 20 TWh (plus 4% gegenüber 2021).
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Unsere Experten erstellen Dir in wenigen Minuten ein Wärmepumpen-Angebot nach Deinen Wünschen. Digital & kostenlos.Aktuell sind Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 59 GW installiert. Die neue Bundesregierung strebt nun eine Vervierfachung auf 200 GW bis 2030 an.
Um dieses Ziel zu erreichen, wäre ein Ausbau der Solarkapazität von über 15 GW pro Jahr nötig. In den vergangenen zehn Jahren waren es im Durchschnitt etwa 4 GW. Das Gesamtpotenzial für häusliche Solaranlagen in Deutschland wird auf ungefähr 240 GW geschätzt.
Prinzipiell umsetzbar wäre das ambitionierte Solarausbauziel demnach schon – jedoch nur, wenn das Solarpotenzial der Privathäuser wesentlich stärker als bisher ausgeschöpft wird und zugleich auch bislang ungenutzte Gewerbe- und Freiflächen einbezogen werden.
Um den Solaranlagen-Ausbau weiter zu forcieren, bedarf es laut McKinsey weiterer Anreize für Hauseigentümer.
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Unsere Experten erstellen Dir in wenigen Minuten ein Wärmepumpen-Angebot nach Deinen Wünschen. Digital & kostenlos.Laut McKinsey steht es um die deutsche Energiewende insgesamt eher schlecht: Anhand von halbjährlich erhobenen 15 Indikatoren, die den aktuellen Status der Energiewende in Deutschland mit Blick auf die für das Jahr 2030 gesetzten Ziele charakterisieren, kommt McKinsey zu einem schlechten Fazit:
Mögliche Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Energieversorgung in Deutschland sind dabei noch nicht berücksichtigt.
„Um den Wegfall von Stromkapazitäten durch den bislang geplanten Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft zu kompensieren und weiterhin Versorgungssicherheit zu gewährleisten, wird zudem der Bau von zwei bis drei neuen, flexibel einsetzbaren Kraftwerken pro Jahr nötig sein“, erläutert McKinsey Senior Partner Thomas Vahlenkamp die Analyse.
Hierfür kommen laut McKinsey vor allem Gas- bzw. mittelfristig Wasserstoffkraftwerke in Betracht; ein Teil der Kapazität könnte allerdings auch durch den Neubau von Biomassekraftwerken gedeckt werden.