Letzte Aktualisierung: 02.02.2026

Anzeige

PV-Anlage: Bis zu 37% sparen!

Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!
Jetzt Preise vergleichen!

Modul 1, 2 oder 3: Wann lohnt sich welches Wärmepumpen-Modul?

Wer sich konkreter für eine Wärmepumpe interessiert, wird sich früher oder später die Frage stellen, ob man das Modul 1 oder das Modul 2 nimmt. Diese Entscheidung hat aber heute weniger mit dem Vergleich der Kosten des Umbaus des Zählerschranks und mit den Ersparnissen eines Heizstromtarifs zu tun, sondern viel mehr damit, ob es sich in Zukunft lohnt, auf einen dynamischen Stromtarif umzusteigen.

Bei der Wahl des passenden Modul 1,2 oder 3 für die Wärmepumpe müssen Haushalte abwägen, ob sie eine einfache pauschale Entlastung der Netzentgelte oder eine verbrauchs- und zeitabhängige Optimierung ihrer Stromkosten anstreben. Dabei spricht vieles für Modul 1 mit dynamischem Stromtarif. Im Altbau ist man aber gerade mit Modul 2 zumindest auf der sicheren Seite. (Foto: energie-experten.org)

Wärmepumpen-Module 1, 2 und 3 - was bedeutet das?

Die heutigen Wahlmöglichkeiten zur Stromversorgung von Wärmepumpen über die sogenannten Module 1 und 2 gelten in Deutschland seit dem 1. Januar 2024, Modul 3 seit 2025.

Ihre rechtliche Grundlage ist die Neuregelung des § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Verbindung mit Festlegungen der Bundesnetzagentur. Ziel dieser Regelung ist es, den stark wachsenden Strombedarf durch Wärmepumpen, Wallboxen und andere steuerbare Verbraucher netzverträglich zu gestalten – und dies auch zu belohnen.

Vor dieser Reform war die Situation deutlich einfacher - aber auch weniger flexibel. Wärmepumpen wurden entweder über einen separaten Wärmepumpenstromtarif mit eigenem Zähler betrieben oder ganz normal über den Haushaltsstromanschluss.

Netzbetreiber konnten den Strombezug zwar zeitweise sperren, einheitliche Regeln zur Steuerung, Vergütung oder Wahlfreiheit gab es jedoch nicht. Zudem waren viele Sondertarife regional begrenzt und technisch uneinheitlich.

Mit der neuen §14a-Regelung wurde erstmals ein bundesweit einheitlicher Rahmen geschaffen. Betreiber neuer Wärmepumpen müssen seitdem eine netzseitige Steuerbarkeit zulassen, erhalten im Gegenzug aber finanzielle Vorteile.

Über die Module 1 und 2 sowie die Kombination Modul 1 + 3 legen Anlagenbetreiber heute selbst fest, wie der Strom bezogen, gemessen und vergünstigt wird - abhängig von Zählkonzept, Tarifmodell und persönlicher Flexibilität.

Unabhängig von der Wahl des Moduls gilt, dass die Wärmepumpe als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet ist und technisch gedrosselt werden kann. In der Praxis erfolgt dies über ein Smart Meter Gateway oder eine andere vom Netzbetreiber zugelassene Steuerungseinrichtung.

Anzeige

Heizkosten sparen & Umwelt schonen?!

Unsere Experten erstellen Dir in wenigen Minuten ein Wärmepumpen-Angebot nach Deinen Wünschen. Digital & kostenlos.
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!

Modul 1: Pauschale Entlastung bei einfacher technischer Umsetzung

Modul 1 ist die Standardlösung für steuerbare Wärmepumpen nach § 14a EnWG und wird angewendet, wenn keine besonderen Zähl- oder Tarifmodelle genutzt werden. Die Wärmepumpe wird über den normalen Haushaltsstromanschluss betrieben und gemeinsam mit allen anderen Verbrauchern über einen Zähler abgerechnet.

Vorteilhaft ist, dass kein separater Stromzähler nötig ist, man spart also die Kosten für eine Nachrüstung von 300 bis 2.000€, je nachdem, wie aufwändig der Umbau des vorhandenen Stromkastens ist.

Modul 1 beinhaltet gemäß §14a EnWG eine pauschale, jährliche Reduzierung der Netzentgelte von ca. 110 bis 190 Euro (brutto) pro Jahr. Die Höhe der pauschalen Netzentgeltreduzierung wird von jedem Netzbetreiber individuell nach folgender Formel berechnet:

Pauschale Netzentgeltreduzierung = 50€/a (Kosten iMS) + 30€/a (Kosten Steuerbox) + 3.750 kWh/a x APNS ct/kWh x 0,2 (Stabilitätsprämie)

Weil die Entlastung verbrauchsunabhängig erfolgt, ist Modul 1 gerade bei geringem Stromverbrauch vorteilhaft.

Nachteilig sind die höheren Stromkosten: Aktuelle Tarifvergleiche zeigen, dass spezielle Wärmepumpenstromtarife 2026 häufig bei etwa 20 ct/kWh liegen können, während der normale Haushaltsstrom bei rund 26 ct/kWh liegt – also etwa 6 Cent pro kWh günstiger als der durchschnittliche Haushaltsstromtarif.

Modul 2: Separater Wärmepumpenstrom mit verbrauchsabhängigen Netzentgelten

Modul 2 setzt auf eine klare Trennung des Wärmepumpenstroms vom Haushaltsstrom. Die Wärmepumpe wird über einen separaten Wärmepumpen-Stromzähler betrieben und kann mit einem speziellen Wärmepumpenstromtarif kombiniert werden.

Vorteile des Moduls 2 sind reduzierte Netzentgelte je Kilowattstunde und eine transparente Abrechnung des Wärmepumpenstroms.

Modul 2 sieht keine Pauschale vor, sondern eine verbrauchsabhängige Reduzierung der Netzentgelte für den Strom der Wärmepumpe. Konkret wird der Netzentgelt-Arbeitspreis je Kilowattstunde um 60 % reduziert.

Grundlage dafür sind die Festlegungen der Bundesnetzagentur, die bundesweit einheitlich vorgeben, dass nur noch 40 % des regulären Netzentgelt-Arbeitspreises berechnet werden dürfen.

Liegt das reguläre Netzentgelt bei 7 ct/kWh, werden in Modul 2 nur noch 2,8 ct/kWh berechnet. Bei einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh ergibt sich allein hieraus eine Ersparnis von rund 250 € pro Jahr, abhängig vom regionalen Netzentgelt.

Notwendig ist aber ein zweiter Stromzähler, der mit deutlichen Zusatzkosten verbunden ist:

  • Wenn der zweite Zähler in den vorhandenen Stromkasten passt, liegen die einmaligen Installationskosten inklusive Zähler zwischen etwa € 100 und € 300.
  • Wenn der Zähler nicht in den vorhandenen Stromkasten passt und der Zählerschrank zusätzlich erneuert werden muss, wird’s deutlich teurer: Je nach Umfang kann man mit etwa € 1.000 bis € 2.000 oder mehr rechnen, wenn größere bauliche Anpassungen nötig sind.

Modul 3 ermöglicht zusätzliche zeitvariable Netzentgelt-Reduzierungen

Modul 3 ist eine Ergänzung zu Modul 1 und macht die Nutzung zeitvariabler Netzentgelte möglich, bei denen sich der Netzentgelt-Arbeitspreis je nach Tageszeit und Netzbelastung unterscheidet. So kann das Heizen mit der Wärmepumpe aktiv in netzentlastende Zeiten verschoben werden.

Technisch setzt Modul 3 zwingend ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) sowie eine digital steuerbare Wärmepumpe mit entsprechendem Energiemanagementsystem voraus, um günstige Zeitfenster automatisch zu nutzen. Die Kosten liegen daher höher als bei Modul 1, da Smart Meter, Steuertechnik und ggf. Softwarelösungen erforderlich sind.

Die finanzielle Entlastung erfolgt nicht pauschal oder prozentual fix, sondern über niedrigere Netzentgelte in definierten Niedriglastzeiten und höhere Entgelte in Hochlastzeiten. Die konkreten Zeitfenster und Preisstufen werden vom jeweiligen Netzbetreiber festgelegt und können regional variieren.

Der Netzbetreiber legt drei Preisstufen pro Tag fest (Hoch-, Standard- oder Niedertarif), die sich an der Netzauslastung orientieren (z. B. günstig bei geringer Auslastung, teurer bei hoher Auslastung).

Im deutschlandweiten Durchschnitt ermittelte das Branchenportal Variable Netzentgelte für 2026 für Modul 3 folgende Netzentgelte:

Da Modul 3 aber nicht einzeln wählbar ist, sondern nur in Kombination mit Modul 1, werden die verbrauchsabhängigen Einsparungen zur pauschalen Netzentgeltentlastung des Moduls 1 hinzugerechnet.

Anzeige

PV-Anlage im Rundum-Sorglos-Paket!

Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!
PV-Anlage online planen und kostenlos Angebote erhalten

Welches Modul spart am meisten Netzentgelte?

Aus ersten Praxisbeispielen lassen sich im Vergleich zu einem Standard-Netzentgelt von ca. 7 ct/kWh über 4.000 kWh Verbrauch und rund 280 € Netzentgelt mit folgender zusätzlicher Ersparnis pro Jahr durch das Modul 3 rechnen:

  • 2.000 kWh zu Niedriglast (3 ct) => 60 €
  • 1.200 kWh zu Standard (7 ct) => 84 €
  • 800 kWh zu Hochlast (10 ct) => 80 €

Mit Modul 3 lassen sich demnach rund 56 € Einsparung pro Jahr allein durch Netzentgelt-Optimierung via Modul 3 zusätzlich zu Modul 1 erzielen. Würde man in Modul 1 z.B. 150€ pauschal sparen, kommt man nun mit Modul 1 + Modul 3 auf rund 200€ pro Jahr.

Vergleicht man diese Ersparnis mit den verbrauchsabhängigen 60% aus Modul 2 würde sich bei einem üblichen Netzentgelt von etwa 7 Cent pro Kilowattstunde und entsprechenden Ersparnis von rund 4,2 Cent je Kilowattstunde bei einem jährlichen Stromverbrauch von rund 5.000 Kilowattstunden eine ähnlich hohe Ersparnis einstellen.

Für die Wirtschaftlichkeit von Modul 2 zählt aber ausschließlich der jährliche Stromverbrauch der Wärmepumpe, nicht der gesamte Haushaltsstromverbrauch. Die Wärmepumpe selbst müsste daher im Jahr mehr als ca. 5.000 kWh Strom pro Jahr verbrauchen, damit die prozentuale Netzentgeltreduzierung in Modul 2 höher ausfällt als die pauschale Entlastung aus Modul 1 (bzw. Modul 1 + 3).

Die Heizleistung der Wärmepumpe müsste daher in etwa 7,5 kW entsprechen, damit sich Modul 2 eher rentiert als Modul 1 + 3. Dies ist insbesondere bei Wärmepumpen im Altbau die Regel.

Viele moderne Wärmepumpen in gut gedämmten Einfamilienhäusern liegen jedoch deutlich darunter, häufig bei 2.500 - 4.000 kWh pro Jahr. In diesen Fällen reicht die verbrauchsabhängige Ersparnis von Modul 2 oft nicht aus, um die pauschale Entlastung von Modul 1 zu übertreffen - selbst ohne Berücksichtigung zusätzlicher Zähler- oder Messkosten.

Wie entscheidend sind dynamische Stromtarife bei der Modul-Wahl?

Viele Wärmepumpen-Experten raten häufig zu Modul 1, da dieses die rechtliche Grundvoraussetzung für Modul 3 schafft. Wenn die technischen Voraussetzungen erfüllt sind, vor allem ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) und die Fähigkeit zur zeitvariablen Abrechnung, und der Netzbetreiber Modul 3 in seinem Netzgebiet anbietet, kann man dann und die entsprechenden Kostenvorteile des Modul 3 nutzen.

Dabei wird insbesondere auf die Vorteile eines dynamischen Stromtarifs verwiesen. Ein dynamischer Stromtarif ermöglicht es, eine Wärmepumpe gezielt in Zeiten niedriger Börsenstrompreise zu betreiben und so die laufenden Stromkosten zu senken.

Rechtlich gibt es aber auch kein Verbot, in Modul 2 einen dynamischen Stromtarif für den separat gemessenen Wärmepumpenstrom zu nutzen. Wenn der zweite Zähler bzw. Messpunkt viertelstundenscharf messen kann (Smart Meter). In der Praxis gibt es aber derzeit keine speziellen dynamischen Stromtarife, die ausschließlich für „Wärmepumpenstrom“ angeboten werden, wie es beispielsweise klassische Wärmepumpen- oder Heizstromtarife gibt.

Die Vorteile eines dynamischen Stromtarifs lassen sich praktisch nur mit Modul 1 bzw. Modul 1 und 3 erschließen.

Ob sich die Rentabilitätsgrenze durch Nutzung eines dynamischen Stromtarifs durch günstigere Strompreise derart verschiebt, dass auch grundsätzlich das Modul 1 (+3) sich pauschal bei größeren Wärmepumpen-Leistungen über 7,5 kW lohnt, ist hingegen aktuell fraglicher dennje.

Denn aktuelle Auswertungen wie von SMARD zeigen, dass sich der durchschnittliche Haushaltsstrompreis und der effektive Preis dynamischer Stromtarife bereits im September 2025 auf gleichem Niveau befanden. Das widerlegt die häufig pauschal getroffene Aussage, dynamische Tarife seien „automatisch günstiger“.

In der Realität gleichen sich hohe und niedrige Preisspitzen über längere Zeiträume oft aus, insbesondere wenn Verbraucher ihren Stromverbrauch nicht konsequent oder technisch unterstützt in günstige Zeitfenster verlagern können. Hinzu kommt ein zukünftiges Risiko: Mit wachsender Verbreitung dynamischer Tarife und flexibler Verbraucher könnten günstige Zeitfenster stärker nachgefragt werden, was deren Preisvorteil weiter reduziert.

Wer in Modul 1 + 3 zusätzlich einen dynamischen Stromtarif nutzt, profitiert zudem nicht „doppelt“: Da sich ein dynamischer Strompreis nach dem börsenbasierten Energiepreis (z. B. Spotmarkt) orientiert und die „netzentlastenden Zeiten“ vom Netzbetreiber abhängen, der die Zeitfenster danach definiert, ob das Netz wenig oder stark ausgelastet ist, können sich diese Zeitfenster regional unterscheiden und müssen nicht mit Niedrigpreis-Phasen an der Börse zusammenfallen.

Daher kann es in Modul 3 zu Zielkonflikten kommen. Nur mit einem automatisierten System können beide Preissignale kombiniert werden, sodass die Wärmepumpe nur dann bevorzugt läuft, wenn Netzentgelt und Strompreis gemeinsam günstig sind. Selbst mit einem automatisierten System lassen sich aber nicht immer beide Vorteile gleichzeitig nutzen.

Anzeige

Fördermittel-Beantragung oder Sanierungsfahrplan?

Unsere geprüften Energieeffizienz-Experten übernehmen Ihren Förderantrag & erstellen in wenigen Tagen Ihren Sanierungsfahrplan - zum Sparpreis!
Jetzt Angebot anfordern!

Mit welchem Modul erzielt man die günstigsten Stromkosten für die Wärmepumpen?

Aktuell ist es nach wie vor ratsam, bei der Entscheidung, welches Modul man für die Wärmepumpe nimmt, sich am prognostizierten Stromverbrauch der Wärmepumpe, den aktuellen Heizstromtarifen für Wärmepumpen und den individuellen Kosten für die Nachrüstung eines zweiten Zählers zu orientieren und die gesamten Stromkosten der Wärmepumpe miteinander zu vergleichen.

Berechnet man die gesamten Stromkosten jeder Modul-Variante nach Stromverbrauch der Wärmepumpe zeigt sich, dass Modul 2 über nahezu den gesamten betrachteten Verbrauchsbereich die günstigste Lösung ist.

Sowohl gegenüber Modul 1 als auch gegenüber Modul 3 ohne dynamischen Stromtarif weist Modul 2 durchgehend niedrigere Gesamtkosten auf, da die prozentuale Netzentgeltreduzierung je Kilowattstunde stärker wirkt als eine pauschale Entlastung oder zeitvariable Netzentgelte ohne zusätzliche Preisoptimierung.

Erst in einem Sonderfall verschiebt sich das Bild: Wenn Modul 3 mit einem dynamischen Stromtarif kombiniert wird, der eine dauerhafte Stromkostenreduktion von etwa 20 % ermöglicht, kann diese Variante bei kleinen bis mittleren Wärmepumpen bis etwa 10 kW Heizleistung - dies entspricht einem Verbrauch einer Luftwärmepumpe von rund 7.000 kWh - wirtschaftlicher sein.

Dieser Kostenvorteil von Modul 3 mit dynamischem Stromtarif setzt optimale Bedingungen voraus – also dauerhaft günstige Börsenpreise, hohe zeitliche Flexibilität und aktive oder automatisierte Steuerung. Ohne diese Voraussetzungen bleibt Modul 2 die wirtschaftlich stabilste und risikoärmste Wahl.

Bezieht man allerdings deutlich höhere Kosten für den zweiten Stromzähler von 40€ pro Jahr mit ein, so verschiebt sich die Betrachtung: Dann lohnt sich der Wechsel zu Modul 2 erst ab einem Jahresverbrauch von etwa 3.500 bis 5.000 kWh.

Tabelle: Ab wie viel kWh Jahresverbrauch lohnt sich der Wechsel von der Pauschale (Modul 1) zum reduzierten Arbeitspreis (Modul 2)?
Verbrauch (Wärmepumpe) Ersparnis Modul 1 (Pauschale) Ersparnis Modul 2 (Netto-Rabatt)
2.500 kWh 150 € 85 € (125 € Rabatt - 40 € Zähler)
4.000 kWh 150 € 160 € (200 € Rabatt - 40 € Zähler)
6.000 kWh 150 € 260 € (300 € Rabatt - 40 € Zähler)

Modulwechsel auch später möglich

Modul 1 ist ideal für effiziente Häuser (Neubau) mit geringem Heizbedarf oder wenn eine PV-Anlage den Netzbezug der Wärmepumpe stark reduziert. Modul 2 lohnt sich bei größeren Bestandsbauten, hohem Wärmebedarf oder wenn Sie zusätzlich ein E-Auto über denselben steuerbaren Zähler laden.

Bei dieser Entscheidung für ein Modul 1, 2 oder 3 ist man jedoch keinesfalls an ein Modul gebunden: Ein späterer Wechsel zwischen den Modulen nach § 14a EnWG, zum Beispiel von Modul 2 zu Modul 1, ist grundsätzlich möglich und rechtlich vorgesehen.

Die Modulwahl ist nicht dauerhaft bindend, der Wechsel gilt jedoch immer nur für die Zukunft und in der Regel zu festgelegten Stichtagen, etwa zum Jahresbeginn. Voraussetzung ist, dass die jeweils technischen Anforderungen des Zielmoduls erfüllt werden.

Ein Wechsel von Modul 2 zu Modul 1 ist meist unkompliziert, da lediglich der separate Zähler nicht mehr genutzt wird. Umgekehrt ist der Wechsel von Modul 1 zu Modul 2 nur möglich, wenn ein zusätzlicher Stromzähler installiert oder nachgerüstet wird.

Sie haben eine Frage zu diesem Artikel? Wir sollten auch Ihre News bei uns veröffentlichen? Schreiben Sie uns unkompliziert eine Email an unsere Redaktion unter info[at]energie-experten.org

Wärmepumpe

Kostenlos Angebote von Wärmepumpen-Experten in Ihrer Nähe anfordern

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Heizung planen

    Mit unserem Heizungsplaner ermitteln Sie einfach online ein Heizungskonzept, das Ihre Heizwärmeanforderungen am Besten erfüllt. Dabei richtet sich die…

    Heizung planen
  • Solarrechner

    Mit unserem Online-Solarrechner können Sie sofort prüfen, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaik-Anlage technisch eignet und finanziell lohnt. Mit nur wenigen…

    Solarrechner
  • Dämmung berechnen

    Mit unserer Online-App "Dämmkostenrechner" ermitteln Sie in wenigen Schritten einfach & unkompliziert, welche Dämmung in welcher Dicke wie viel kostet, was sie…

    Dämmung berechnen

Ihre Suchanfrage wird bearbeitet