Letzte Aktualisierung: 26.12.2010

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Öko-Potenzial von Wood Plastic Composites

Mischprodukte aus Holz und Plastik – so genannte Wood Plastic Composites (WPC) – sind der neue Trend. Erste Terrassendielen und Möbel aus diesem neuartigen Verbundwerkstoff sind im Handel. Gegenüber herkömmlichem Vollholz sind WPC witterungsbeständiger und in großer Formenvielfalt produzierbar. Auch ökologisch versprechen WPC großes Potenzial: Sie können Kunststoffe aus Erdöl ersetzen, den Einsatz von Tropenholz vermeiden und den Anteil von nachhaltig produziertem Holz in diesem Marktsegment erhöhen. Zudem müssen WPC zur Formgebung nicht zerspant werden – deutlich weniger Abfall entsteht. Doch noch ist das tatsächliche Potenzial der Umweltentlastung von WPC nicht vollständig erforscht. Der Erforschung der WPC hat sich nun das Fraunhofer-Institut für Holzforschung (Wilhelm-Klauditz-Institut WKI) in Braunschweig angenommen.

"Wir wollen die neuen Werkstoffe so weiterentwickeln, dass sie beispielsweise auch als Ersatz für Pfosten und Träger aus Vollholz am Bau einsetzbar sind", erläutert Dr. Frauke Cornelius, WPC-Expertin beim WKI. Im Rahmen des Projektes wolle man durch das Mischen verschiedener Kunststoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften zu so genannten "Polymerblends" die Einsatzfähigkeit und Anwendungsbreite von WPC weiter erhöhen. "Außerdem soll durch eine verbesserte Zusammensetzung der WPC die Festigkeit gesteigert, die Wasseraufnahme verringert sowie die Witterungsbeständigkeit und der Brandschutz erhöht werden. Auch der Einsatz recycelter Kunststoffe wird getestet", so Cornelius weiter.

Der Kooperationspartner ifeu wird parallel zu den Entwicklungsversuchen eine Ökobilanz durchführen, bei der die neu entwickelten WPC mit herkömmlichen Alternativen beziehungsweise den bisher üblichen WPC verglichen werden. Diese kontinuierliche Prüfung soll klären, in welcher Weise und in welchem Umfang das umweltentlastende Potenzial von WPC-Produkten tatsächlich zum Tragen kommen kann.

WPC sind eine relativ neue Klasse von Werkstoffen, die in der Regel aus einem holzartigen und einem kunststoffhaltigen Anteil bestehen. Der Füllstoff ist aus nachwachsenden Rohstoffen oder landwirtschaftlichen Nebenprodukten, wie zum Beispiel Holzmehl, Reishülsen oder anderen Naturfasern. Die Kunststoffkomponente besteht meist aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polyvinylchorid (PVC).

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

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