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Letzte Aktualisierung: 03.12.2025
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Wir sparen für Sie bis zu 37% - durch unseren Experten-Vergleich!Der bundesweite Pelletpreis ist im November erneut gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) kostet eine Tonne Pellets bei einer haushaltstypischen Abnahmemenge von sechs Tonnen im Durchschnitt 392,62 Euro. Das entspricht einem Plus von rund sieben Prozent gegenüber Oktober. Regional liegen die Preise im November zwischen etwa 386 und 397 Euro pro Tonne.
Damit erreicht der DEPI-Preis ein Niveau, das zuletzt im August 2023 in ähnlicher Höhe beobachtet wurde. Nach einer längeren Phase deutlich niedrigerer Werte liegt das aktuelle Preisniveau somit wieder im oberen Bereich der letzten anderthalb Jahre.
| 2023 | 2024 | 2025 | |
|---|---|---|---|
| Januar | 482,75 €/t | 309,02 €/t | 289,11 €/t |
| Februar | 411,66 €/t | 297,84 €/t | 348,85 €/t |
| März | 352,95 €/t | 280,01 €/t | 364,78 €/t |
| April | 330,54 €/t | 272,75 €/t | 328,24 €/t |
| Mai | 340,47 €/t | 264,79 €/t | 302,51 €/t |
| Juni | 390,48 €/t | 266,58 €/t | 288,19 €/t |
| Juli | 406,63 €/t | 265,79 €/t | 286,71 €/t |
| August | 388,24 €/t | 263,13 €/t | 295,67 €/t |
| September | 365,36 €/t | 257,1 €/t | 318,15 €/t |
| Oktober | 354,42 €/t | 264,21 €/t | 350,56 €/t |
| November | 335,65 €/t | 262,18 €/t | 374,65 €/t |
| Dezember | 314,25 €/t | 270,31 €/t |
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Konfiguriere jetzt online Deine eigene Solar-Anlage + erhalte in wenigen Minuten die besten Experten-Angebote aus Deiner Region!DEPI ordnet den Anstieg vor allem saisonal ein: Mit sinkenden Temperaturen steigt die Nachfrage, weil viele Haushalte jetzt nachbestellen. Dieser Effekt sorgt traditionell in den Wintermonaten für Auftrieb bei den Preisen.
Auffällig ist jedoch der Blick zurück: In den Herbstmonaten 2023 und 2024 zeigte sich kein typischer, durchgängiger Preissprung von September bis Dezember – 2023 gingen die Preise in dieser Phase sogar kontinuierlich zurück. Der diesjährige Anstieg fällt damit in diesem Zeitfenster deutlich stärker aus als in den beiden Vorjahren.
Trotz des Preisschubs bleiben Pellets im laufenden Betrieb konkurrenzfähig. Laut DEPI liegen die reinen Brennstoffkosten aktuell bei 7,85 ct/kWh. Zum Vergleich: Heizöl kostet 9,48 ct/kWh, Erdgas 10,70 ct/kWh. Pellets sind damit pro Kilowattstunde weiterhin der günstigste der drei Brennstoffe.
Wichtig ist dabei: Diese Werte beziehen sich ausschließlich auf die Brennstoffpreise – also nicht auf Anschaffung, Wartung oder weitere Systemkosten.
Neben der Nachfrage stellt sich die Frage, welche weiteren Einflüsse das Preisniveau aktuell hochhalten. DEPI verweist in seinen Marktinformationen regelmäßig darauf, dass auch Produktions- und Logistikkosten mitwirken.
In der Praxis können dazu gestiegene Energie- und Betriebskosten in der Herstellung, höhere Transport- und Lieferkosten sowie ein knapperes Rohstoffangebot aus der Holzverarbeitung gehören. Ob und wie stark diese Faktoren derzeit zusätzlich wirken, wird sich in den kommenden Wochen genauer zeigen.
Ob sich der Preisdruck im Winter verschärft, hängt vor allem davon ab, wie sich Nachfrage, Lieferketten und Rohstofflage entwickeln. Ein kalter Winter mit anhaltend hoher Bestellmenge, steigende Transportkosten oder eine geringere Verfügbarkeit von Sägenebenprodukten könnten die Preise weiter stützen.
Eine Entspannung ist typischerweise erst außerhalb der Heizperiode zu erwarten – sofern keine neuen Belastungen auf der Angebots- oder Kostenseite hinzukommen.
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Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte daher Investitionskosten, die aktuelle Pelletheizung-Förderung, Platzbedarf und den erwarteten langfristigen Brennstoffpreis gemeinsam bewerten.
Kurzfristig gilt: Preise regional vergleichen und rechtzeitig ordern. Wer die Möglichkeit hat, sollte das Pelletlager künftig stärker in den warmen Monaten auffüllen – dann ist die Nachfrage niedriger und saisonale Aufschläge fallen meist geringer aus.