Letzte Aktualisierung: 19.05.2011

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RWE Innogy weiht dritten Onshore-Windpark in Polen ein

RWE Innogy weihte heute offiziell den polnischen Onshore-Windpark Tychowo ein. Der Windpark liegt im Bezirk West-Pommern und ist bereits im Dezember 2010 ans Netz gegangen. Er verfügt über eine installierte Leistung von 35 Megawatt und erzeugt jährlich über 70.000 Magawattstunden Strom. Dies reicht aus um umgerechnet den jährlichen Strombedarf von gut 35.000 Haushalten in Polen zu decken und 65.000 Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden. Die 15 Windturbinen der Firma Siemens verfügen über eine Leistung von jeweils 2,3 Megawatt, eine maximale Höhe von 150 Metern und einen Rotordurchmesser von 93 Metern.

"Wir wollen in Polen bis 2015 rund 300 Megawatt Windenergie installiert haben. Tychowo bringt uns diesem Ausbauziel einen großen Schritt näher", erklärt Paul Coffey, Chief Operating Officer bei RWE Innogy. Tychowo ist bereits der dritte Windpark, den RWE Innogy in Polen eröffnet. Zusammen mit den Windparks in Suwalki und Piecki verfügt das Unternehmen aktuell über ein Wind-Portfolio von rund 108 Megawatt in Polen.

Der Windpark Tychowo liegt nahe der Stadt Stargard Szczecinski. Während der einjährigen Bauzeit konnte RWE in der Region zahlreiche neue direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen. Zudem wurde die lokale Infrastruktur ausgebaut.

"Polen verfügt über hervorragende Standorte zum Ausbau der Windenergie. Auch die ökonomischen Rahmenbedingungen sind attraktiv, so dass die Onshore-Windkraft einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren in Polen leistet", ergänzt Paul Coffey. Die polnische Regierung will die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 5,7 Prozent im Jahr 2010 auf 19,5 Prozent in 2020 steigern.

Um die Ausbauziele für Erneuerbare in Polen zu erreichen, wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien über ein System "grüner Zertifikate" unterstützt. Stromanbieter sind verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz der in das Netz eingespeisten Energie auf Basis erneuerbarer Energien anzubieten. Von dieser Verpflichtung können sie sich über den Zukauf "grüner Zertifikate" befreien.

Quelle: RWE AG

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