Das Saarland wird in der zweiten Juliwoche seinen Masterplan Energie der Öffentlichkeit vorstellen. Simone Peter, saarländische Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, verwies bei dieser Ankündigung aber auch darauf, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien, Energieeffizienzsteigerungen und Energieeinsparung entsprechende Fördermittel benötige. Zudem erwartet Peter, dass auf Bundesebene auch Signale für die saarländischen Kraftwerksstandorte ausgehen, wenn es darum geht, Kapazitäten für eine sichere Energieversorgung im Bereich der Elektrizitätswirtschaft bereitzustellen: "Hier kommt den vorhandenen Kraftwerken im Saarland vor dem Hintergrund des Atomausstiegs eine besondere Rolle zu, lässt aber auch neue Investitionen, zum Beispiel in gut regelbare Gas- und Dampfkraftwerke erwarten", so Peter.
Die bereits angelaufenen vielfältigen Einzelprojekte und Maßnahmen, wie das Energieeffizienznetzwerk für Unternehmen, die Änderung des Landesentwicklungsplans Teilplan Wind, die Potentialstudien für die Erneuerbaren Energien, der Aufbau von Solarkatastern in den Landkreisen, das Förderprogramm KlimaPlusSaar und die diese Woche gestartete Kommunikationskampagne "Neue Energie und Klimaschutz - Das Saarland handelt" orientieren sich nach Aussage von Peter bereits an der Grundlage dieses energiepolitischen Rahmens. "Wir erwarten Rückenwind von den Beschlüssen des Bundes, die sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren befinden. Deshalb werden wir auch im Bundesrat in den Sitzungen Mitte Juni und Anfang Juli unsere saarländischen Interessen zum Ausdruck bringen", so Peter abschließend.
Quelle: Saarländisches Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr