Letzte Aktualisierung: 18.05.2010

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Telekom und ABB entwickeln Smart Grid

Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz soll der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020 auf mindestens 30 Prozent steigen. Immer mehr dezentrale und regenerative Energien machen das Verteilnetz komplexer. In den Netzen der Zukunft muss sich der Stromverbrauch stärker an der schwankenden Stromerzeugung orientieren - sonst ist ein wirtschaftlicher Betrieb des Gesamtsystems nicht möglich. Daher entwickeln der Spezialist für Energie- und Automationstechnik ABB und die Telekomtochter für Informations- und Kommunikationstechnik T-Systems künftig Lösungen für intelligente Stromnetze. So sollen Verbraucher und Energieversorger Transparenz über den Stromverbrauch erhalten und die Möglichkeit, diesen zu steuern. Außerdem werden die Netze damit für die Verteilnetzbetreiber effizienter.

"Mit ABB und Telekom bündeln zwei Unternehmen ihre Kräfte, deren Know-how sich für den Aufbau von intelligenten Stromnetzen ideal ergänzt", sagt Peter Smits, Vorstandsvorsitzender der ABB AG und Leiter der Region Zentraleuropa. "Wir bieten für die Energiebranche ein umfassendes Portfolio der Stromübertragung und -verteilung und verfügen zudem über Produkte und Lösungen für die Gebäudeautomation." Reinhard Clemens, Vorstand Deutsche Telekom und T-Systems-Chef, ergänzt: "Der Strommarkt steht vor einem Umbruch: Strom- und Datennetze wachsen zusammen. Wir haben sowohl das erforderliche breitbandige Fest- und Mobilfunknetz als auch die Service-Kräfte vor Ort und die Erfahrung im Umgang mit Massendaten. Schließlich verarbeiten wir in unseren Rechenzentren mehr als 40 Millionen Telekommunikationsrechnungen pro Monat."

Smart Grids sind in der Lage, die für die intelligente automatisierte Steuerung benötigten Informationen in Echtzeit über Datennetze zu liefern. Auf Verbraucherseite sind Smart Meter sowie geeignete Displays in der Lage, den Stromverbrauch in kurzen Intervallen zu messen und anzuzeigen. So steuern Haushalte ihren Stromverbrauch gezielter. Die intelligenten Displays können künftig einzelne Geräte ansprechen und ermöglichen so - auch bei Abwesenheit des Verbrauchers - die Nutzung von Billigtarifen. Versorger wären dann in der Lage, über Tarifsignale den Stromverbraucher zu motivieren, überschüssigen und preiswerteren Strom zu konsumieren.

Quelle: Deutsche Telekom AG

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