So finden Sie das beste Wärmepumpen-Angebot

Das ehemalige Berghotel-Gelände in Porta Westfalica-Hausberge hat sich in den letzten Jahren von einem verlassenen Ort zu einem Ort voller Leben gewandelt. Mit der Öffnung der Freien Evangelischen Kita und dem Einzug der ersten Senioren im Projekt "Leben am Jakobsberg" wurde ein Ort geschaffen, an dem generationenübergreifendes Wohnen und Miteinander möglich wird. Eine Wärmepumpe trägt klimafreundliche Wärme dazu bei, eine PV-Anlage auf dem Dach sorgt für günstigen Strom. (Bild: Remeha GmbH, Emsdetten/ Saerbeck)

Hybrid-Wärmepumpe versorgt "Am Jakobsberg" in Porta Westfalica

In Porta Westfalica wurde ein markantes Leerstandsobjekt, das ehemalige Ärztehaus des Porta Berghotels, in ein Vorzeigeprojekt für modernes, generationsübergreifendes Wohnen verwandelt.

Im Mittelpunkt der Kernsanierung stand die Herausforderung, eine Nutzfläche von 3.800 m2 mit einem Höchstmaß an Versorgungssicherheit und ökologischer Nachhaltigkeit zu beheizen. Die Lösung: Ein leistungsstarkes Hybrid-System von Remeha.

Das Projekt: Vom Ärztehaus zum Generationen-Quartier

Die Liegenschaft „Am Jakobsberg“ in Porta Westfalica durchlief eine umfassende Kernsanierung. Wo früher medizinische Fachabteilungen untergebracht waren, ist heute ein lebendiger, multifunktionaler Standort entstanden.

Auf rund 3.800 m2 Nutzfläche vereint das Objekt 41 Wohneinheiten für Service-Wohnen (Senioren), eine moderne Kindertagesstätte und einen ambulanten Pflegedienst.

Diese Mischung stellt besondere Ansprüche an die Gebäudetechnik, da sowohl Kleinkinder als auch ältere Menschen auf eine konstante und behagliche Raumtemperatur angewiesen sind.

Anforderungsprofil: Maximale Versorgungssicherheit trifft Dekarbonisierung

Bei der Planung der neuen Heizungsanlage standen zwei Faktoren im Vordergrund:

  • Ökologische Nachhaltigkeit: Reduktion des CO2-Fußabdrucks durch Integration erneuerbarer Energien.
  • Versorgungssicherheit: Da das Objekt sensible Nutzergruppen beherbergt, darf ein Heizungsausfall unter keinen Umständen eintreten.

Um diese Ziele zu erreichen, entschied sich der Projektträger, die FES Objektservice GmbH, für ein hybrides System, das die Stärken von Wärmepumpen mit der Spitzenlastabdeckung eines Gas-Brennwertkessels kombiniert.

Die technische Lösung: Hybride Luft-Wasser-Wärmepumpen-Kaskade

Das Herzstück der Energiezentrale besteht aus einer intelligent gesteuerten Kombination verschiedener Erzeuger.

Um die Grundlast des Gebäudes CO2-neutral zu decken, wurden zwei Remeha E-HP AW 44 Luft-Wasser-Wärmepumpen installiert. Diese arbeiten in einer Kaskadenschaltung. Das bedeutet: Die Geräte schalten sich je nach Leistungsbedarf modulierend zu oder ab. Dies schont die Hardware und optimiert die Jahresarbeitszahl (JAZ), da die Wärmepumpen bevorzugt im effizienten Teillastbereich arbeiten.

Für extrem kalte Wintertage oder bei außergewöhnlich hohem Warmwasserbedarf unterstützt ein Remeha Quinta Ace Gas-Brennwertkessel. Dieser übernimmt die „Spitzenlast“ und dient gleichzeitig als Back-up-System. Das sorgt für die nötige Redundanz, die im sozialen Wohnungsbau und im Kita-Betrieb unverzichtbar ist.

Um die Taktung der Wärmepumpen zu minimieren und die gewonnene Umweltenergie effizient zwischenzuspeichern, kommen drei Pufferspeicher mit jeweils 1.500 Litern Fassungsvermögen zum Einsatz. Diese insgesamt 4.500 Liter dienen als hydraulische Weiche und Energiespeicher, um Lastspitzen im Netz auszugleichen.

Komponenten-Check: Die eingesetzte Technik erklärt

Die E-HP AW 44 ist eine Monoblock-Wärmepumpe, die speziell für den gewerblichen und kommunalen Einsatz konzipiert wurde. Sie liefert auch bei niedrigen Außentemperaturen ausreichend hohe Vorlauftemperaturen für Bestandsgebäude.

Durch den Einsatz moderner Technik ist sie auf Effizienz getrimmt. Wichtig für die Kita und das Wohnumfeld ist zudem der schalloptimierte Betrieb der Außeneinheiten.

Der Quinta Ace ist ein Wand-Brennwertkessel, der für seine kompakte Bauweise und extrem hohe Effizienz bekannt ist. Er verfügt über eine intelligente Regelung (Ace-Plattform), die direkt mit der Steuerung der Wärmepumpen kommunizieren kann, um den optimalen „Bivalenzpunkt“ (den Umschaltpunkt zwischen Wärmepumpe und Kessel) zu finden.

Vorteile des hybriden Ansatzes für Großobjekte

Der Einsatz einer Hybrid-Wärmepumpe bietet gegenüber monovalenten Lösungen (rein Wärmepumpe oder rein Gas) einige Vorteile:

  • Investitionsschutz: Die Wärmepumpen können kleiner dimensioniert werden, da sie nicht die extremen Kältespitzen allein abdecken müssen.
  • Betriebskostensicherheit: Die Steuerung wählt automatisch den günstigsten bzw. effizientesten Energieträger.
  • Schnelle Amortisation: Durch staatliche Förderungen für Hybrid-Lösungen und die hohe Einsparung an fossilen Brennstoffen rechnet sich das System bereits nach wenigen Jahren.
Steckbrief
Projektnummer:
3951
Objekt:
Senioren-Wohnen, Pflegedienst und Kita
Ort:
Porta Westfalica-Hausberge
Hersteller:
Remeha E-HP AW 44, Remeha Quinta Ace
Thermisch Heizleistung:
32,00 kW
Baujahr:
2025


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Steckbrief
Projektnummer:
3951
Objekt:
Senioren-Wohnen, Pflegedienst und Kita
Ort:
Porta Westfalica-Hausberge
Hersteller:
Remeha E-HP AW 44, Remeha Quinta Ace
Thermisch Heizleistung:
32,00 kW
Baujahr:
2025

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