Das Bild zeigt Beteiligte bei der Preisverleihung an die HanseWerk Natur in Hamburg.

Dr. Philipp Murmann (l., Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein) überreicht den Preis an HanseWerk Natur: Nikolaus Meyer (technischer Geschäftsführer), Dr. Gerta Gerdes-Stolzke (kaufmännische Geschäftsführerin) und Hendrik Voß (Betriebscenterleiter Oldenburg) / (Foto: HanseWerk-Gruppe)

Umweltpreis für die Energiezentrale Schönberg der HanseWerk Natur

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Für das klimaschonende Heizen mit Holzpellets erhielt der Wärmenetzbetreiber HanseWerk Natur in Schönberg den „Umweltpreis der Wirtschaft 2022“. Bereits im Jahr 2019 wurde das Wärmenetz der HanseWerk Natur auf komplett fossilfreie Wärme umgerüstet. Die eingesetzten Holzpellets stammen aus Rest- und Abfallstoffen regionaler Sägewerke und sind dadurch besonders nachhaltig. Dem stimmte auch die Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. im Rahmen der Preisverleihung zu.

Holz-Pelletkessel anstatt fossiler Brennstoffe in Schönberg

Bereits vor drei Jahren, im Jahr 2019, hatte die HanseWerk Natur die alte Wärmeerzeugungsanlage, die mit Heizöl betrieben wurde, durch vier Holz-Pelletkessel ersetzt. Die Kessel verfügen jeweils über eine Leistung von 220 kW. Seitdem wird auf fossile Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas am Standort in Schönberg vollkommen verzichtet.

Die eingesetzten Holzpellets sind dabei besonders nachhaltig, denn sie stammen aus Rest- und Abfallstoffen regionaler Sägewerke. Damit ist bereits die Herstellung dieser Holzpellets ressourcenschonend. Auch die zurückbleibende Asche wird dem Holzkreislauf in Form von Düngemittel wieder hinzugefügt und weiter verwertet.

Holzpellets bester Qualität reduzieren mehr als 750 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr

Die eingesetzten Holzpellets erfordern zudem die höchsten Anforderungen an die Qualität und entsprechen damit der Güteklasse ENplus-A1. Mittels einem Saug-Gebläse werden die Holzpellets dem Kessel hinzugefügt. Dieses Austragungssystem ist weniger störanfällig als die sogenannten Förderschnecken. Das Unternehmen setzt damit auf eine hohe Versorgungssicherheit in Schönberg.

„Insgesamt konnten wir durch unsere Sanierungsmaßnahme den CO2-Ausstoß am Standort Schönberg um mehr als 750 Tonnen pro Jahr reduzieren“, freut sich Hendrik Voß, Leiter des Betriebscenters der HanseWerk Natur in Oldenburg.

HanseWerk Natur strebt Klimaneutralität bis 2030 an

Rund 100 Haushalte können von dem fossilfreien Versorgungsnetz profitieren, was nun von der Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V. ausgezeichnet wurde. Die Jury würdigt mit der Auszeichnung den innovativen und wegweisenden Beitrag zur Erreichung des Unternehmenszieles, bis 2030 die Wärmeversorgung ihrer Kunden vollständig klimaneutral zu gestalten - dieses Ziel strebt die HanseWerk Natur nämlich engagiert an.

Geschäftsführerin Dr. Gerta Gerdes-Stolzke von HanseWerk Natur sagt im Rahmen der Preisverleihung: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie bestätigt uns in unserem Vorhaben der geplanten Klimaneutralität.“

Steckbrief
Projektnummer:
3255
Objekt:
Pelletheizung in Energiezentrale
Ort:
Quickborn
Beteiligte Unternehmen:
HanseWerk Natur
Thermisch Heizleistung:
880,00 kW
Eingesparte Tonnen CO2 pro Jahr:
750,00
Baujahr:
2019
Quelle:
HanseWerk


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Ort:
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Beteiligte Unternehmen:
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880,00 kW
Eingesparte Tonnen CO2 pro Jahr:
750,00
Baujahr:
2019
Quelle:
HanseWerk
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