So finden Sie das beste Wärmepumpen-Angebot

Hier sehen Sie ein Einfamilienhaus

Dieses 1963 erbaute Einfamilienhaus in Berlichingen wurde energetisch aufgewertet. Gedämmte Außenwände, neue Fenster und ein effizientes Wärmepumpenheizsystem sorgen für eine hervorragende Energiebilanz (Foto: STIEBEL ELTRON GmbH & Co.KG)

Wohnhaus in Schöntal-Berlichingen mit Wärmepumpe und Ölkessel

Viele Ein-, Doppel- und Reihenhäuser, die zwischen 1950 und 1980 erbaut wurden, entsprechen nicht mehr dem heutigen energetischen Standard. Deswegen hat sich Familie Stemmer aus Berlichingen, einem Ortsteil von Schöntal in Baden-Württemberg, für eine Heizungssanierung entschieden. Das Besondere: Die neue Luft-Wärmepumpe und der alte Ölkessel wurden als Hybrid-System zusammengefasst.

„Ursprünglich war es nicht geplant, die Wärmeverteilung im Haus zu verändern. Da die Heizkörper bleiben sollten und man deshalb bei kalten Außentemperaturen eine Vorlauftemperatur von 60 Grad benötigt, hat sich die Familie entschlossen, den alten Ölkessel nicht abzubauen, sondern eine bivalente Anlage zu errichten.“ Matthias Schirmer, Inhaber der Sanitär- und Heizungsfirma „Schirmer Innovative Haustechnik“, erläutert die Beweggründe der Familie Stemmer aus Schöntal-Berlichingen, bei der Sanierung der Heizungsanlage nicht auf eine alleinige Wärmepumpenlösung zu setzen.

„Das Argument, der Kessel ist ja noch funktionstüchtig, hören wir sehr häufig“, so der Experte. Dann müsse man im Einzelfall entscheiden, was die beste Lösung ist. „Grundsätzlich sind Wärmepumpen absolut dafür geeignet, die Wärmeversorgung eines Hauses alleine zu übernehmen“, sagt Stiebel Eltron-Fachberater Ralf Könen. „Auch bei Sanierungen. „Dennoch fragen viele Hausbesitzer, ob nicht der bestehende Kessel eingebunden werden kann.“ Gerade bei Luft-Wärmepumpen soll dann der Brenner unterstützend zuarbeiten, wenn die Außentemperaturen sehr tief sind. „Deshalb hat Stiebel Eltron auch für die bivalente Betriebsweise passende Geräte, insbesondere die entsprechenden Speicher.“

Das Einfamilienhaus von Familie Stemmer, Baujahr 1963, mit rund 230 Quadratmetern Wohnfläche, wurde dann doch etwas anders saniert als ursprünglich geplant. Im Ober- und Dachgeschoss ließ die Familie eine Fußbodenheizung installieren. Nur im Erdgeschoss sind die Heizkörper geblieben. Die Außenwände wurden gedämmt, die Fenster zumindest teilweise erneuert. „Dadurch hat sich der Energiebedarf des Hauses drastisch verringert, so dass die gut 20 Jahre alte Ölheizung eigentlich nicht mehr notwendig wäre“, erklärt Installateur Matthias Schirmer. Seit der Inbetriebnahme der innen aufgestellten Wärmepumpe WPL 23 E von Stiebel Eltron ist der Ölbrenner nur minimal gelaufen. „Aus den beiden 750-Liter-Öltanks, die wir im Herbst neu installiert haben, ist innerhalb der gesamten Heizperiode so gut wie gar kein Brennstoff verbraucht worden.“

Die benötigte Wärme wird also fast ausschließlich von der Wärmepumpe produziert. Der nebenstehende Kombispeicher SBS 801 von Stiebel Eltron hält das von den beiden Systemen erwärmte Heizungswasser vor. Außerdem wird das benötigte Trinkwarmwasser im Durchflussverfahren innerhalb des Speichers erwärmt. „Eine effiziente und absolut hygienische Lösung“, erklärt Ralf Könen.

Die Steuerung der beiden Wärmeerzeuger übernimmt der Wärmepumpenmanager. Diese moderne Regeleinheit von Stiebel Eltron entscheidet anhand von Außen- und Rücklauftemperatur, ob bzw. wann der Ölkessel anspringen soll. Das sei bisher kaum der Fall gewesen, berichtet die Hausbesitzerin Michaela Stemmer. „Wir hätten nicht gedacht, dass die Wärmepumpe unser Haus so effektiv und kostengünstig beheizen kann – wir sind begeistert.“

Wärmepumpe-Projekt von Stiebel Eltron

Stiebel Eltron

Steckbrief
Projektnummer:
1406
Objekt:
60er Jahre Einfamilienhaus
Ort:
Schöntal-Berlichingen
Beteiligte Unternehmen:
Schirmer Haustechnik GmbH
Hersteller:
Stiebel Eltron
Baujahr:
2015


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Projektnummer:
1406
Objekt:
60er Jahre Einfamilienhaus
Ort:
Schöntal-Berlichingen
Beteiligte Unternehmen:
Schirmer Haustechnik GmbH
Hersteller:
Stiebel Eltron
Baujahr:
2015

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