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Beim Hausbau auf Versicherungsschutz achten

Naturkatastrophen, Unfall, Vandalismus – auf einer Baustelle kann viel passieren. Hier sind die richtigen Versicherungen gefragt, denn sie können dem Bauherrn Ärger und Geld ersparen. Die Immowelt AG empfiehlt Bauherren daher im Vorfeld eines Bauvorhabens, den Abschluss einer Unfallversicherung, einer Bauherrenhaftpflichtversicherung, einer Bauleistungsversicherung und einer Feuerrohbauversicherung näher zu prüfen.

Unfallversicherung: Auf vielen Baustellen greifen Freunde und Verwandte dem künftigen Eigenheimbesitzer kräftig unter die Arme. Mit der Anmeldung der fleißigen Helfer bei der Bauberufsgenossenschaft (BauBG), sind diese automatisch unfallversichert. Ein Arbeitseinsatz der Bauhelfer von insgesamt bis zu 39 Stunden bleibt dabei kostenlos. Werden mehr Stunden geleistet, erhebt die Unfallversicherung von der ersten Stunde an einen Beitragssatz, der je nach Region variiert. Wichtig: Versäumt der Bauherr die Anmeldung bei der BauBG, droht ein Bußgeld.

Bauherrenhaftpflichtversicherung: Auch bei größter Sorgalt kann es auf einer Baustelle zu Unfällen kommen. Wird beispielsweise ein Passant verletzt, springt oftmals die private Haftpflichtversicherung des Bauherren ein. Aber: Die Versicherungshöhe ist meist nicht ausreichend. Deshalb schützt eine Bauherren-Haftpflichtversicherung den Häuslebauer im Schadensfall vor den finanziellen Folgen.

Bauleistungsversicherung: Grundsätzlich deckt die Bauleistungsversicherung alle Schäden auf der Baustelle ab, die unvorhergesehen eintreten. Versichert sind Schäden, die etwa durch Naturkatastrophen, Brand, Vandalismus oder Diebstahl von bereits fest eingebauten Teilen entstehen. Unvorhersehbar sind übrigens auch solche Schäden, die durch unbekannte Eigenschaften des Baugrunds entstehen.

Feuerrohbauversicherung: Die Feuerrohbauversicherung tritt in Schadensfällen ein, die von Blitzschlag, Explosion oder Brand verursacht werden. Dabei erstreckt sich der Versicherungsschutz über die gesamte Baustelle inklusive der Baumaterialien. Viele Banken machen die Feuerrohbauversicherung zur Auflage für die Kreditvergabe. Ein separater Abschluss ist jedoch nicht immer nötig: Manchmal ist diese schon in der Wohngebäude- oder der Bauleistungsversicherung enthalten.

Quelle: Immowelt AG

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"Beim Hausbau auf Versicherungsschutz achten" wurde am 12.04.2010 verfasst