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Neuer Index prognostiziert Auftragslage für Solar-Handwerker

Keine andere Branche ist so volatil wie die PV-Branche. Während es jedoch für die deutschen und internationalen Solarzellen-Hersteller bereits einige, aussagekräftige Indikatoren gibt, um die Auftragslage in den kommenden Monaten zu beurteilen, mussten sich die vielen tausend Solar-Handwerker dem Marktverlauf flexibel anpassen. Um auch im Endkundengeschäft der Installation von kleinen und mittelgroßen Solaranlagen verlässlicher die kommende Auftragslage planen zu können, hat die DAA GmbH aus Hamburg nun den SolarContact-Index entwickelt, mit dem sich anhand der Anzahl der Endkundenanfragen auf die zukünftige Auftragssituation schließen lässt. Dass das funktioniert, hat bereits das zurückliegende Geschäftsjahr 2012 bewiesen.

Neuer Index prognostiziert Auftragslage für Solar-Handwerker (Grafik: SolarContact)

Neuer Index prognostiziert Auftragslage für Solar-Handwerker (Grafik: SolarContact)

SolarContact-Index liefert quantitativ validen Markteinblick

Einer der bekanntesten Indikatoren zur Abschätzung der zukünftigen Geschäftslage im Markt für Erneuerbare Energien ist der Deutsche Energiewende-Index (DEX), der jeweils zur Mitte eines Quartals veröffentlicht wird. Dieser gibt die Stimmung aus Sicht der deutschen Wirtschaft wieder und basiert auf der Befragung von mehreren hundert Vorständen, Geschäftsführern, aber auch von Entscheidern auf kommunaler Ebene oder auf der Einschätzung von Verbänden. Während der DEX dabei die allgemeine Stimmung einfängt und sich dabei eher auf größere Unternehmen stützt, gibt der SolarContact-Index einen quantitativ validen Einblick in die Marktsituation auf Ebene der privaten PV-Interessenten. Die Datengrundlage bilden monatlich mehrere tausend Anfragen von hauptsächlich Endkunden, die im Internet eine Angebotsanfrage nach einer Photovoltaik-Anlage abgeben.

Deutliche Korrelation zwischen Anfragen und Aufträgen in 2012

Auf Grundlage des monatlichen Anfragevolumens im Verhältnis zum Durchschnitt der zurückliegenden 12 Monate, lässt sich mit dem neuen Solar-Index dann ablesen, ob eventuell eine Auftragsflaute droht oder, ob sich die Solar-Handwerker auf volle Auftragsbücher freuen dürfen. Mit dieser Branchenprognose können Handwerksbetriebe z. B. ihre Lagerbestände oder auch ihren Personaleinsatz besser planen. Dass die Prognose des neuen Solar-Index zutrifft, zeigte das Anfragevolumen im Geschäftsjahr 2012. Während die Anfrageanzahl nach der Ankündigung der Absenkung der Einspeisevergütung im März und April abnahmen, zeigte sich dies in weniger Neuinstallationen im Juni und Juli. In diesen Monaten stieg jedoch wieder das Interesse an Photovoltaik-Anlagen und auch die Anfrageanzahl, was sich im gleichen Ausmaß in den Installationszahlen im September und Oktober abbildet.

Auch "Sonne, Wind & Wärme" berichtet Online und Print

Für April und Mai attestiert der aktuelle SolarContact-Index ein hohes Interesse an Solar-Anlagen, wenngleich der Trend mit 133 Punkten im Mai gegenüber 158 Punkten im April leicht rückläufig ist. Im langfristigen Trend bewegt sich das Interesse aber auf einem relativ hohem Niveau und liegt noch deutlich über dem durchschnittlichen Anfragevolumen der letzten zwölf Monate. Wie sich der Index in den kommenden Monaten entwickelt, wird auch die auf Solarthemen spezialisierte Fachzeitschrift "Sonne, Wind & Wärme" monatlich online berichten. Zudem folgt auch in der Printversion von "Sonne, Wind & Wärme" alle zwei Monate eine aktuelle Auswertung.

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"Neuer Index prognostiziert Auftragslage für Solar-Handwerker" wurde am 26.06.2013 verfasst