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Heizen statt Schneeschippen: Lohnt sich eine Elektro-Außenheizung?

Mit den ersten Schneeflocken im Winter oder dem ersten Glatteis steigt die Sturzgefahr auf Gehwegen, Hauseingängen, Einfahrten oder Treppen. Um als Haus- und Wohnungsbesitzer dafür zu sorgen, dass bei Schnee- und Eisglätte niemand zu Schaden kommt, kann man früh morgens zur Schneeschippe greifen oder mit einer elektrischen Außenheizung die Einfahrt, Gehwege, Terrasse aber auch Regenrinnen oder sogar auch das Dach enteisen.

Keine Rutschpartie auf der Einfahrt mehr! Mit einer Elektro-Außenheizung lässt sich bequem die Einfahrt beheizen. (Foto: Warmup PLC Heizsysteme)

Keine Rutschpartie auf der Einfahrt mehr! Mit einer Elektro-Außenheizung lässt sich bequem die Einfahrt beheizen. (Foto: Warmup PLC Heizsysteme)

Elektrische Heizsysteme lassen sich nicht nur im Innenbereich einsetzen, sondern können auch für Außenflächen, um im Winter für schneefreie Bereiche zu sorgen. Sie funktionieren wie eine elektrische Flächenheizung und sichern so die Einfahrt oder die Eingangstreppe gezielt vorm Vereisen. So kann man seiner Pflicht des Schneeschippens ganz bequem nachkommen und vermeidet Glatteis-Unfälle und daraus resultierende Ansprüche von Sach- und Personenschäden. Zudem kann auf den Einsatz von Streusalz verzichtet werden. Das kommt der Umwelt zugute und vermeidet Schäden an Pflanzen oder hochwertigen Bodenbelägen im Außenbereich.

Die Elektro-Außenheizung ist eine typische Widerstandsheizung, die Strom sofort nahezu verlustfrei in Wärme umwandelt. Der elektrische Heizdraht besteht aus einem robusten und wasserdichten Heizleiter, der theoretisch überall im Außenbereich unter nahezu jedem Bodenbelag, im Terrassenbereich, im Wintergarten oder als Garagenheizung verlegt werden kann, wo ein Stromanschluss in der Nähe ist. Moderne Außenheizungen von z. B. Warmup PLC Heizsysteme können zudem auch Druckbelastungen unter Pflastersteinen, Fliesen oder Gehwegplatten problemlos aushalten. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die Einfahrt beheizt werden soll.

Schneeschmelz-Thermostat misst Außenwerte

Gesteuert wird die Außenheizung über ein Thermostat. Warmup bietet hierzu das Warmup ETO2 Schneeschmelz-Thermostat an, das die Außenheizung nur im Bedarfsfall aktiviert. Dabei arbeitet das Thermostat nicht nur nach den Nutzereinstellungen, sondern kann auch in Abhängigkeit der Außentemperaturen und -verhältnisse selbstständig Steuerungsbefehle ausführen. So wird mithilfe eines Bodensensors überprüft, welche Bodentemperatur und Feuchtigkeitswerte herrschen. Diese werden selbstständig gemessen und dann mit den errechneten Werten für eine Eisbildung verglichen. So lässt sich die Gefahr von Eis- oder Schneeglätte sicher und rechtzeitig erkennen. Nach der Aktivierung überwacht der Sensor die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte weiter und schaltet das System sofort wieder ab, sobald entsprechende Werte erreicht wurden.

Dachrinnen- und Rohrbegleit-Heizsysteme für Außen

Aber nicht nur von glatten Gehwegen und Einfahrten geht im Winter eine Gefahr aus. Auch Eiszapfen, die von Dachrinnen und Hausfassaden herabhängen, könnten beim Herunterfallen Menschen verletzen oder Sachschaden verursachen. Zudem haben Frostschäden durch Eisbildung in Regenrinnen oder Fallrohren oft kostspielige Reparaturen zur Folge. Mit einer Dachrinnen-Heizung schützen Hausbesitzer Ablaufbereiche und Fassaden effektiv vor Eisbildung. Hier stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die sich entweder automatisch oder im Bedarfsfall aktivieren lassen.

Auch Wasserschäden durch geplatzte oder eingefrorene Wasserleitungen stellen im Winter ein häufiges und vor allem teures Problem dar. Abhilfe schafft hier eine sogenannte Rohrbegleitheizung mit Temperaturfühler, die sich wie beim Warm up-System automatisch einschaltet, sobald die Temperatur unter 5 Grad fällt. Bis minus 20 Grad verhindert sie so das Einfrieren von Wasserleitungen und schützt durch einfaches Befestigen und Isolieren entlang der Leitung vor kostspieligen Frostschäden. Zudem eignet sich dieses Außenheizungssystem auch für die Beheizung von Frühbeeten oder auch Tiertränken.

Soviel kostet das Elektro-Schneeschmelzen

Wer sich für eine elektrische Freiflächenheizung für den Außenbereich interessiert, der wird sich zunächst fragen, mit welchen Stromkosten man denn rechnen muss. Laut Steve Mansholt, Leiter der deutschen Niederlassung von Warmup PLC Heizsysteme in Wildeshausen, belaufen sich beispielsweise die Kosten, um mit dem Warmup THS-Triaxal-Heizsystem eine Eingangstreppe mit einer Gesamtfläche von 3 m2 mit voller Leistung zu beheizen, nur auf 20 Cent pro Stunde. Eine 10 Meter lange Zufahrt mit zwei 60 cm breiten Fahrspuren soll mit lediglich 80 Cent pro Stunde zu Buche schlagen.

Tipp: Wer die Außenheizung umweltfreundlich betreiben möchte, der kann problemlos auf einen Ökostromtarif setzen oder nutzt eine Photovoltaikanlage. So kann man gezielt den produzierten Solarstrom nutzen, um über einen kleinen Umweg wieder die Sonnenenergie zu nutzen, um seine Gehwege, Einfahrten und Regenrinnen von Eis und Schnee zu befreien.

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"Heizen statt Schneeschippen: Lohnt sich eine Elektro-Außenheizung?" wurde am 12.11.2015 verfasst