Letzte Aktualisierung: 29.01.2012

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Dachfenster: Dämmung, Lichteinfall und Bedienkomfort beachten

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Dachfenster Daemmung, Lichteinfall und Bedienkomfort beachten_Foto_Velux

Dachfenster: Dämmung, Lichteinfall und Bedienkomfort beachten (Foto: Velux)

Viele Eigentümer denken über die Erneuerung ihrer in die Jahre gekommenen Fenster nach, um die Wärmedämmung ihrer Dachwohnung zu verbessern. Doch was gilt es, dabei zu beachten? Neben guten Wärmedämmwerten sollten Eigentümer Lichtflächenplanung, Bedienkomfort und Material mit in Ihre Entscheidung für die neuen Fenster einfließen lassen, damit sich neben der Energieeffizienz auch die Wohnqualität durch den Fensteraustausch verbessert.

Wie groß sollten Dachfenster sein?

Wurden Fensterflächen in den 60er und 70er Jahren eher kleiner geplant, um Wärmeverluste zu verringern, sind heutige Fenster so energieeffizient, dass sie ohne Bedenken großzügig eingesetzt werden können. Außerdem bescheren sie einem Raum Energiegewinne durch die Sonneneinstrahlung. Gerade vor einem Fensteraustausch sollten sich Eigentümer daher darüber klar werden, ob die Größe der Fenster noch ihren Ansprüchen genügt. Dabei richtet sich der Lichtbedarf eines Wohnraums nicht allein nach den subjektiven Vorlieben der Bewohner. Die Summe der Breiten aller Fenster sollte mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums entsprechen, so die Vorgabe der DIN 5034. Die zu empfehlende Fensterlänge ist abhängig von der Dachneigung. Während steilere Dächer mit kürzeren Fenstern auskommen, benötigen flache Dächer längere Fenster. Die Fensterbreite muss nicht vom Sparrenabstand bestimmt sein. Die Breite der Öffnung im Dach können qualifizierte Dachhandwerker leicht an das Fenster anpassen.

Welches Dachfenster eignet sich?

Bei flach geneigten Dächern oder falls Möbelstücke direkt unter dem Fenster stehen, ist ein Schwingfenster mit Obenbedienung die richtige Wahl. So ist sichergestellt, dass sich die Fenster bequem öffnen und schließen lassen. Dieser Fenstertyp bewegt sich um seine Mittelachse. Die oben liegende Griffleiste ist einfach zu erreichen und mit einer Hand zu bedienen. Ist ein freier, ungestörter Zugang zum Dachfenster gegeben, empfiehlt sich ein Klapp-Schwingfenster. Dieser Typ verfügt über einen Griff an der unteren Fensterkante. Damit lässt sich das Fenster nach oben aufklappen. Der großzügige Öffnungswinkel erlaubt es, sogar im Fenster zu stehen. Das ist gerade für Dachgeschosswohnungen ohne Balkon interessant. Liegt das Fenster jedoch so hoch, dass es per Hand nicht zu erreichen ist, z.B. im Treppenhaus, sollten sich Eigentümer für ein fernbedienbares Modell entscheiden. Automatische Elektro- und Solarfenster sorgen zudem für einen geregelten Luftaustausch indem sie in nutzerdefinierten Zeitintervallen automatisch lüften und schließen und somit zu einem gesunden Raumklima beitragen.

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