Letzte Aktualisierung: 30.01.2020

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Heizung-Förderung 2020: So beantragen Sie den Maximal-Zuschuss!

Wer jetzt eine neue Heizung installieren möchte, der bekommt seit Anfang 2020 massive Zuschüsse vom BAFA, im Neu- und im Altbau. Die Bundesregierung unterstützt den Einbau klimafreundlicher Heizungen wie Pelletheizungen oder Wärmepumpen seit 01.01.2020 mit einer Heizung-Förderung von bis zu 45 Prozent! Als förderfähige Kosten können bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit angerechnet werden. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie die Heizungsförderung 2020 beantragen.

Um dem Ansturm auf die Heizung-Förderung 2020 gerecht zu werden, bietet z.B. der Holzheizung-Hersteller HDG eine Begleitung beim Fördermittelantrag gemeinsam mit dem Heizungsfachbetrieb an, um die maximalen Fördersummen zu erhalten. (Foto: HDG Bavaria GmbH)

Um dem Ansturm auf die Heizung-Förderung 2020 gerecht zu werden, bietet z.B. der Holzheizung-Hersteller HDG eine Begleitung beim Fördermittelantrag gemeinsam mit dem Heizungsfachbetrieb an, um die maximalen Fördersummen zu erhalten. (Foto: HDG Bavaria GmbH)

Heizung-Zuschüsse seit Anfang 2020 von 20% bis 45%!

In bestehenden Gebäuden werden neue Heizungen gefördert, für die keine Austauschpflicht nach § 10 der EnEV 2014 vorliegen und in denen bereits seit mehr als zwei Jahren eine andere Heizung betrieben wird:

» Biomasse- Wärmepumpenheizungen: 35 Prozent Heizung-Zuschuss

» EE-Hybridheizungen (Kombinationen aus Solarkollektoranlagen mit effizienten Wärmepumpen- oder Biomasseanlagen): 35 Prozent Heizung-Zuschuss

» Solarthermie-Anlagen: 30 Prozent Heizung-Zuschuss

» Gasbrennwert-Hybridheizungen mit Erd- und Flüssiggas in Kombination mit erneuerbaren Wärmeerzeugern: 30 Prozent Heizung-Zuschuss

» Renewable Ready-Gashybridheizungen (Innerhalb von zwei Jahren wird eine förderfähige Biomasse,- Wärmepumpen- oder Solarkollektoranlage nachgerüstet): 20 Prozent Heizung-Zuschuss

In Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert, bei Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagen sind es 35 Prozent, sofern die Systeme die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

Wer seine alte Ölheizung ausmustert, kann seit Anfang 2020 eine hohe Heizung-Förderung als BAFA-Zuschuss erhalten. Für den Ersatz von Ölheizungen durch eine Biomasse-Anlage, Wärmepumpe oder Hybridanlage gibt es einen Bonus von zusätzlich 10 Prozentpunkten auf den ansonsten gewährten Fördersatz.

Für die Umstellung von alten Ölheizungen auf eine Biomasse- oder Wärmepumpenanlage oder eine Erneuerbare Energien Hybridheizung (EE-Hybride) übernimmt der Staat bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten, für eine Gas-Hybridheizung mit erneuerbarer Wärmeerzeugung 40%. Für die "Renewable Ready"-Variante gibt es keine Austauschprämie für die alte Ölheizung.

Online-Antrag muss VOR Beauftragung beim BAFA gestellt werden

Wichtig: Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen! Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA. Der Antrag auf Heizung-Förderung 2020 kann nur auf der BAFA-Webseite online gestellt werden.

Nach erfolgreicher Prüfung erstellt das BAFA dann einen Zuwendungsbescheid. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt jedoch erst nach Abschluss der Prüfung des Verwendungsnachweises. Dieser ist wiederum über das Online-Portal auf der BAFA-Internetseite zu führen und muss neben der detaillierten und vollständigen Rechnung die technischen Daten enthalten, um die Förderfähigkeit nachzuweisen.

Welche Unterlagen Sie genau einreichen müssen, hängt von der gewählten Energiequelle für Ihre neue Heizung ab.

Kostenvoranschläge von Fachhandwerkern sind 2020 Mangelware!

Die Zuwendungsbescheide werden in der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Anträge beim BAFA erteilt! Das heißt, dass man sich durchaus beeilen sollte, wenn man in den kommenden Monaten eine neue Heizung plant und von der Heizungsförderung noch 2020 profitieren möchte.

Um die Heizung-Förderung jedoch online beim BAFA zu beantragen, bedarf es eines Kostenvoranschlags für die Leistungen, die gefördert werden sollen. Die Summe der von Ihnen im Antrag angegebenen Kosten ist Grundlage für die Zuwendungsentscheidung des BAFA. Sie kann im späteren Verlauf nicht nach oben, sondern nur nach korrigiert werden.

Bei der Erstellung eines Angebots für die Heizung-Förderung 2020 sollte unbedingt auch an "Umfeldmaßnahmen" gedacht werden. Hierzu zählen alle Arbeiten, die unmittelbar zur Vorbereitung und Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme notwendig sind und/oder dazu führen, die Energieeffizienz der Gebäudeanlagentechnik zu erhöhen. Darunter fallen z. B. die Demontage und Entsorgung der alten Heizung, neue Heizkörper, ein Flüssiggastank, die Bohrung von Erdwärmesonden, ein hydraulischer Abgleich, die Einstellung der Heizkurve und natürlich die Verrohrung bzw. Anschlussleitungen.

Einen detaillierten auf das jeweilige Projekt fachmännisch erstellten Kostenvoranschlag zu bekommen, dürfte 2020 und in den Folgejahren jedoch problematisch werden. Denn der Fachkräftemangel im SHK-Sektor kann zur Bremse für die Wärmewende werden. Experten schätzen, dass sich die SHK-Fachhandwerkerlücke aufgrund des gesteigerten Sanierungsbedarfs durch die Energiewende insgesamt um mindestens 50 Prozent steigert.

Auf diesen Engpass haben sich einige Heizungshersteller bereits eingestellt: Um die Heizungs-Förderung 2020 zu bekommen, bietet der niederbayerische Hersteller von Scheitholz-, Hackschnitzel- und Pelletheizungen HDG allen Interessenten eine Förderbetreuung an. Dazu gehört unter anderem die Beratung, welche Fördermöglichkeiten es gibt um die maximalen Fördersummen 2020 zu erhalten. Die Rundum-Unterstützung geht bis zur Antragsstellung zusammen mit dem Heizungsbaufachbetrieb.

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