Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald im Nordosten von Mecklenburg-Vorpommern. Geographisch liegt sie an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck zwischen den bekannten Ostsee-Inseln Rügen und Usedom.
Greifswald ist mit Gründung im Jahr 1456 die zweitälteste Universität im Ostseeraum und lehrt heute rund 10.000 Student:innen. Einige von ihnen haben mit der Arbeitsgruppe „Uni Solar Greifswald“ bereits im Jahr 2011 eine Solaranlage auf einem Gebäudedach im Stadtgebiet realisieren können.
Art der Solarstrahlung | Wert |
---|---|
Globalstrahlung | 1.094,66 kWh/Jahr |
Direktstrahlung | 554,67 kWh/Jahr |
Diffusstrahlung | 539,99 kWh/Jahr |
PV-Anlagen sind heute ein wichtiger Bestandteil bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien für die Stromproduktion. Neben der Sonnenenergie können auch die Wind- und Wasserkraft vollkommen nachhaltig genutzt werden - denn diese stehen uns unbegrenzt zur Verfügung.
Doch Photovoltaikanlagen sind, verglichen mit anderen Erneuerbaren Energie-Anlagen, zum einen kostengünstig und zum anderen für jede:n einzelne:n Bürger:in einfach auf dem Eigenheim zu realisieren. Der gewonnene Strom kann direkt zuhause verbraucht und/oder in das öffentliche Stromnetz der Stadt eingespeist werden. Letzteres wird entsprechend nach dem Erneuerbaren-Energie-Gesetz vergütet.
Monatlicher Solarertrag einer 10 kW Solaranlage in Greifswald (Grafik: PV GIS)
Die Stadt Greifswald erkennt die Notwendigkeit bei der Umsetzung einer energieeffizienten Stadterneuerung hinsichtlich der Optimierung des Energieverbrauches im Gebäudesektor. Im Mittelpunkt der Bemühungen stehen, neben energieeffizienten Heizungssystemen, eine optimale Wärmedämmung sowie eine stetig zunehmende Nutzung der regenerativen Energiequellen.
Mit dem Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2010 beschloss die Bürgerschaft in Greifswald bereits das Ziel, die CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2005 um mindestens 14 % zu senken - ein stolzes Vorhaben und bedeutsamer Beitrag auf dem Weg zur Energiewende. Solche effizienten politischen Maßnahmen sind notwendig, um auch jede:n einzelne:n Bürger:in von der Dringlichkeit des aktiven Handels zu überzeugen.
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Die im Oktober 2003 auf dem Dach der neuromanischen Bugenhagenkirche in Greifswald-Wieck besitzt eine Leistung von 27,54 kWp und spart pro Jahr etwa 24,5 t CO2. Die Solaranlage besteht aus schwarzen Solarmodulen und unterstützt seither die Elektro-Heizung der Kirche.
17493 Greifswald
Die 7 MW Solaranlage in Grimmen nahe Greifswald wurde 2010 von IBC SOLAR in Betrieb genommen, versorgt etwa 2.200 Haushalte und spart 3.644 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Die Photovoltaikanlage ist mit 19 Hektar auf einer ehemaligen Tonhalde eine der größten PV-Anlagen in ganz Mecklenburg-Vorpommern.
18507 Grimmen
In Mecklenburg-Vorpommern, genauer in Niepars, wird seit Juli 2012 Solarstrom erzeugt. Entlang der Bahnlinie zwischen Stralsund und Rostock entstand eine Solarfreiflächen-Anlage mit einer installierten Leistung von 4 MWp und erzeugt damit Strom für ca. 1000 Vier-Personen-Haushalte.
18442 Niepars
In der Gemeinde Sarnow befindet sich eine etwa elf Hektar große Freiflächen-Anlage, die per Power Purchase Agreement (PPA) den produzierten Solarstrom direkt an den Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy liefert. Beide Parteien profitieren davon gleichermaßen.
17392 Sarnow
Auf dem Dach der Agrargenossenschaft in Lindenberg konnte im Juni 2020 eine neue Solaranlage eingeweiht werden - trotz Corona Pandemie. Mit einer Leistung von 721 kWp erzeugt die PV-Anlage eine Menge Ökostrom und spart dabei schädliche CO2-Emissionen ein.
17111 Lindenberg
Der rund 1,4 Megawatt starke Solarpark in Neukalen an der mecklenburgischen Seenplatte erzeugt so viel Solarstrom, dass rund 70% des Strombedarfs der Stadt mit der PV-Freiflächenanlage gedeckt werden können. Der Strommix in Neukalen gestaltet sich damit überwiegend grün und klimafreundlich!
17154 Neukalen
Die Vermarktungsinitiative Meck-Schweizer aus der Mecklenburgischen Schweiz bei Malchin liefert regionale Produkte an die Haustür mit der eigenen elektrobetriebenen Kühlfahrzeugflotte. Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage betankt die E-Autos - nachhaltiger geht’s kaum!
17139 Basedow OT Gessin
Die Biogasanlage Torgelow hat im Februar 2017 eine Solaranlage installieren lassen, welche ca. 15% des jährlichen Strombedarfs decken kann. Damit werde die Kosten gesenkt und die Umwelt geschont. Insgesamt 1.944 polykristalline Solarmodule und 16 String-Wechselrichter wurden verbaut.
17358 Torgelow
Das Kirchliche EnergieWerk hat auf einem Bauernhof bei Burg Stargrad ihre erste Photovoltaik-Anlage realisiert, denn bis zum Jahr 2050 möchte die Nordkirche klimaneutral werden. Ganze 2.996 PV-Module wurden dafür auf dem Dach montiert und leisten nun einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Region.
17094 Burg Stargard
Auf dem Gelände einer ehemaligen Artilleriekaserne in Eggesin wurde ein Solarpark bestehend aus 36.000 Solarmodulen errichtet. Sie kommen insgesamt auf eine installierte Leistung von 10 MWp und erzeugen Strom für rechnerisch 3.000 Haushalte. Somit ist Eggesin rechnerisch energieautark.
17367 Eggesin
Die Kita „Strandkieker“ - ein Plus-Energiegebäude in Wustrow - versorgt sich mittels Photovoltaik energetisch nachhaltig. Die Dachanlage schafft es mit ihrer Leistung von 47 kWp, genau so viel Strom zu produzieren, wie in den Räumlichkeiten benötigt wird.
18347 Wustrow
Am Seeufer 7, 17192 Torgelow am See
Mit dem Solarpark im vorpommerschen Pasewalk wird deutlich, dass großflächige Photovoltaikanlagen nicht nur Ort zur Stromproduktion, sondern auch Lebens- und Schutzraum für Tiere und Pflanzen sein können. Auf dem 11,4 Hektar großen Areal sind 21.000 PV-Module und Biodiversität vereint.
17309 Pasewalk
Der Industriebetrieb AKC Cutting aus Rostock nutzt eine 1.220 m2 große Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 255,42 kWp, um an sonnigen Tagen den eigenen Strombedarf komplett mit Solarenergie zu decken.
18147 Rostock
Das Areal eines ehemaligen Gaswerks in Rostock stand seit 2008 leer. Heute findet hier wieder die Energieproduktion statt - dieses mal zu hundert Prozent CO2-frei! Eine von den Rostocker Stadtwerken errichtete Solaranlage erzeugt klimafreundlichen Ökostrom für 230 Haushalte in der Region.
18055 Rostock
Das Kraftwerk Zietlitz im Landkreis Rostock erntet mit seinen 190.000 Panelen jedes Jahr rund 70.000 MWh Ökostrom. Mit Stolz betonen die Projektbeteiligten die gute Zusammenarbeit sowie den Einsatz natürlicher Ressourcen.
18292 Dobbin-Linstow
Auf dem Dach des Kunst- und Medienhauses FRIEDA 23 wurde im Juni 2016 Solarmodule installiert. Insgesamt 140 Module fanden auf 190 m2 Platz und erzeugen mit einer Nennleistung von 32,2 kWp seitdem Solarstrom. Dieser wiederum wird zum Großteil ins Netz eingespeist.
18057 Rostock
Das Ostseestadion in Rostock ist neben der Spielstätte des F.C. Hansa Rostock e.V. auch ein Solarstromproduzent. Eine Photovoltaikanlage mit 700 kWp Leistung erzeugt sauberen Ökostrom auf dem Stadion und spart damit über 240 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein.
18057 Rostock
Der Solarpark Stoltera, angelegt auf der ehemaligen Deponie Diedrichshagen, ist der größte seiner Art im Rostocker Stadtgebiet. Die 2011 in Betrieb genommene Freiflächenanlage verfügt über eine Leistung von bis zu 5.432,28 kWp.
18119 Rostock