So finden Sie das beste Wärmepumpen-Angebot
Letzte Aktualisierung: 17.12.2025
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Lass Dir jetzt von unseren Experten in wenigen Minuten Dein ideales Wärmepumpen-Angebot zusammenstellen!In Deutschland werden überwiegend in Neubauten Wärmepumpen installiert. Im Zuge energetischer Sanierungen von Altbauten nimmt aber auch der Anteil von Wärmepumpen im Bestand zu. Je nach den energetischen Bedingungen des Gebäudes muss die Leistung der Wärmepumpe individuell geplant werden.
Eine genaue, bedarfsgerechte Dimensionierung der Wärmepumpen-Leistung ist besonders wichtig.
Eine Über- und Unterdimensionierungen der Leistung von Wärmepumpen sind deshalb unbedingt zu vermeiden.
Ob die Leistung einer Wärmepumpe zu groß oder zu klein ausgelegt wurde, lässt sich anhand des Leistungsanteils der Wärmepumpe auf einer Bewertungsskala von 0 % bis 100 % beurteilen:
Leistungsanteil = Maximalleistung der Wärmepumpe bei Norm-Außentemperatur ÷ Norm-Heizlast des Gebäudes
Für die bedarfsgerechte Auslegung der Wärmepumpenleistung sind folgende Daten erforderlich:
| Dämmung-Standard | Wärmebedarf |
|---|---|
| In einem Passivhaus | 0,015 kW/m2 |
| In einem Neubau nach GEG | 0,04 kW/m2 |
| In einem Neubau mit Standardwärmedämmung | 0,06 kW/m2 |
| In einem sanierten Altbau mit Wärmedämmung | 0,08 kW/m2 |
| Im Altbau mit wenig Wärmedämmung | 0,12 kW/m2 |
Die Leistung von Wärmepumpen wird herstellerseitig anhand von Temperaturangaben der Wärmequellentemperatur und der Vorlauftemperatur des Heizwärmeabgabesystems entsprechend der Europäischen Norm EN 14511 angegeben. Diese Leistungsangaben der Wärmepumpe bestehen aus Buchstaben und Ziffern, wobei der erste Buchstabe die Wärmequelle und der zweite Buchstabe die Art des Wärmeträgermediums im Heizungssystem bezeichnet. Die Zahlen beziehen sich wiederum auf die jeweilige Temperaturen in °C. Gängige Kürzel sind:
Für Sole/Wasser-Wärmepumpen wird die Leistung häufig mit B0/W35, B0/W50 oder B10/W35 angegeben. Die Leistung von Wasser/Wasser-Wärmepumpen wird vielfach mit W10/W50 oder W10/W35 definiert. Gängige Leistungsbezeichnungen für Luft/Wasser-Wärmepumpen sind A10/W35, A2/W50 und A2/W35.
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Unsere Experten erstellen Dir in wenigen Minuten ein Komplett-Angebot nach Deinen Wünschen. Digital & kostenlos.Diese Leistungsangaben der Wärmepumpe werden immer in Verbindung mit dem Wirkungsgrad, dem sogenannten Coefficient Of Performance (COP) bzw. der Leistungszahl von Wärmepumpen, angegeben und helfen bei der Auswahl einer Wärmepumpe. Folgende Leistungsangaben und Leistungszahlen geben beispielhaft diesen Zusammenhang wieder:
Da die Leistungszahl selbst immer nur den Wirkungsgrad bzw. die Effizienz der Umwandlung von Strom und Umweltwärme in Heizwärme in vorgenannten Betriebspunkten wiedergibt, kann allein aus der Leistungszahl nicht auf die ganzjährige Effizienz der Wärmepumpe geschlossen werden.
Hierzu dient die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe. Diese kann aus den Heizleistungskurven des Wärmepumpenherstellers ermittelt werden, die auch die jeweiligen Betriebszustände unter anderen Leistungsbedingungen wiedergeben.
Stehen der Wärmebedarf des Gebäudes und die einzusetzende Wärmepumpentechnik fest, so muss zur Planung der Leistung der Wärmepumpe zunächst der zulässige Einsatzbereich der Wärmepumpe anhand eines Quellen-Senken-Diagramms ermittelt werden. Daneben müssen alle denkbaren Betriebspunkte abgeklärt und hieraus ein Arbeitsfeld bestimmt werden. Dann muss geprüft werden, ob alle Betriebspunkte dieses Arbeitsfeldes innerhalb des zulässigen Einsatzbereiches liegen.
Leistungsreserven bei Wärmepumpen sind sinnvoll, um Unsicherheiten in der Heizlast, extreme Außentemperaturen oder hohe Warmwasseranforderungen abzusichern.
Sie sind nicht sinnvoll, wenn die Heizlast genau bekannt ist und die Wärmepumpe dadurch überwiegend im Teillastbetrieb läuft und häufig taktet.
Ziel ist immer eine Dimensionierung, bei der die Wärmepumpe möglichst lange und effizient durchläuft, statt kurz und häufig zu starten.
| Leistungsreserven sinnvoll | Leistungsreserven nicht sinnvoll |
|---|---|
| Unsichere oder grob ermittelte Heizlast | Exakte Heizlastberechnung vorhanden |
| Ältere oder unsanierte Bestandsgebäude | Neubauten oder gut sanierte Gebäude |
| Kalte, windreiche oder exponierte Standorte | Milde Klimaregionen |
| Hoher Warmwasserbedarf (z. B. mehrere Bäder) | Geringer Warmwasserbedarf |
| Träge Heizsysteme (z. B. Fußbodenheizung) | Kleine Heizwasservolumina, Radiatoren |
| Ziel: möglichst wenig Heizstab-Betrieb | Früh einsetzender Taktbetrieb (≥ +5 °C) |
| Moderate Reserve von ca. 5–15 % | Hohe Reserve > 15–20 % |
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