Letzte Aktualisierung: 20.05.2022

Fliesen: Auswahl, Eigenschaften und Verlegetechniken

Wohl kaum etwas prägt die Wirkung eines Raumes so, wie die Auswahl der Fliesen. Sowohl bei Fliesen auf dem Boden als auch an der Wand: Neben dem Design spielen Format und Funktionalität eine entscheidende Rolle. Die Abriebfestigkeit beschreibt den Widerstand von Fliesen, während der Härtegrad Auskunft über die Robustheit gibt und die Rutschhemmklasse Aspekte der Sicherheit beleuchtet. Erfahren Sie hier alles über Fliesen, ihre Charakteristika, Vorteile und Qualitätsstandards und nutzen Sie unsere Anleitung und Materialliste für Ihre persönliche Planung.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Format 30 x 60 cm gilt aktuell als Standardformat für Fliesen. Große Formate, wie 100 x 200 cm sind deutlich aufwendiger in der Verlegung
  • Fliesen bestehen zumeist aus Keramik oder Naturstein, jeweils unterteilt in weitere Variationen
  • Zu den Qualitätsmerkmalen gehören Mindestansprüche an Wasseraufnahmefähigkeit, Abriebfestigkeit, Biege- und Druckfestigkeit, Frostsicherheit, Ebenflächigkeit und Farbgebung
  • Zu den Verlegearten zählen der klassische Kreuzverband, Halb-, Drittel-, oder Viertelverband sowie Fischgrät und Mosaikmatten
  • Die Vorteile von Fliesen ergeben sich u.a. aus ihrer langen Haltbarkeit, der einfachen Reinigung sowie der schier endlosen Designvielfalt
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Eigenschaften von Fliesen

Fliesen sind nicht gleich Fliesen. Sie unterscheiden sich etwa hinsichtlich ihres Formats, je nachdem, ob auf die Standard-Größe zurückgegriffen wird oder aber der Wunsch nach optischen Highlights besteht. Kennzeichnend für Fliesen ist zudem die Abriebfestigkeit, die sich in fünf verschiedene Klassen unterteilt. Auch Härtegrad und Rutschhemmklassen variieren je nach ausgewähltem Modell.

Fliesenformate

Das Spektrum an verschiedenen Fliesenformaten ist enorm – von der kleinen Mosaikfliese bis zu modernen Metrofliesen, die das Erscheinungsbild der New Yorker U-Bahn imitieren. Das Format reicht hierbei von 10 x 20 cm bis hin zur ausgedehnten Fliese mit bis zu drei Metern Länge.

Das Format 30 x 60 cm gilt aktuell als Standard und findet sich nicht nur in privaten, sondern auch in Mietobjekten.

Große Formate, wie 100 x 200 cm oder 100 x 300 cm, beeindrucken zwar mit ihrem Erscheinungsbild, sind jedoch in der Anschaffung, Verarbeitung und Verlegung deutlich kostspieliger. Nicht zuletzt, weil diese Art von Fliesen bereits beim Fliesenleger auf Maß geschnitten werden muss, da es hierfür einem speziellen Fliesenschneider mit Schienensystem bedarf.

Abriebfestigkeit

Die Abriebfestigkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten. Ermitteln lässt sie sich anhand einer Schleif- und Sandstrahlprüfung. Die Abriebfestigkeit wird in fünf verschiedene Klassen unterteilt:

Abriebklasse I: Fliesen dieser Art sind nur geringfügig abriebfest und zudem kratzempfindlich. Daher sollten sie nur für Bereiche mit wenig Begehfrequenz verwendet werden, wie Schlafzimmer oder Gäste-WC
Abriebklasse II: Fliesen aus Klasse II weisen zwar nur geringen Schutz vor Kratzern auf, eignen sich aber für eine Beanspruchung mit normalem Schuhwerk
Abriebklasse III: Da diese Fliesen eine mittelstarke Beanspruchung aushalten, können sie bei mittlerer Begehungsfrequenz im gesamten Wohnbereich eingesetzt werden
Abriebklasse IV: Fliesen der Abriebklasse IV finden sich in privaten Immobilien und in öffentlichen Gebäuden zugleich, sowohl innen als auch außen
Abriebklasse V: Diese Fliesen werden vorwiegend in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr verlegt, beispielsweise in Gastronomiebetrieben, Geschäften oder Hotels

Härtegrad

Neben der Abriebklasse ist auch der Härtegrad von Fliesen entscheidend. Dieser besagt, wie weich eine Fliese erscheint und wie robust sie gegen Kratzer ist.

Der Härtegrad von Fliesen lässt sich grob in zwei Bereiche einteilen: 3-5 Mohs empfehlen sich für Wände und Boden im Badezimmer. Für den Wohnbereich dagegen werden die Werte 6-9 angegeben. Grundsätzlich gilt: je stärker eine neue Fliese beansprucht wird, desto höher sollte dementsprechend ihr Härtegrad ausfallen.

Die Mohs Härteskala beruht auf der Erkenntnis, dass härtere Stoffe weichere Stoffe ritzen können. Die Skala ordnet 10 Materialien nach ihrer Ritzhärte, vom weichsten Mineral (Talk) mit Härte 1 bis zum härtesten Mineral (Diamant) mit Härte 10.

Rutschhemmklassen

Fliesen mit ausreichender Rutschhemmung gewährleisten eine höhere Sicherheit im Alltag.

Wie rutschhemmend eine Fliese ist, lässt sich anhand der Rutschfestigkeitsklassen R 9 bis R 13 erkennen. Hier gilt: Je höher der Wert, desto höher die Trittfestigkeit.

Für Barfußbereiche wird zusätzlich nach den Kategorien A, B und C unterschieden: Klasse A hat sich bei weitgehend trockenen Bereichen bewährt, Klasse B für nasse Bereiche, wie etwa Duschen und Klasse C für permanent nasse oder unter Wasser liegende Bereiche.

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Fliesenarten

Gängige Fliesenböden bestehen zumeist aus Keramik in verschiedenen Variationen. Beliebt sind aber auch Natursteinfliesen, deren Material von Marmor über Glas bis hin zu Sandstein reicht.

Keramikfliesen

Keramikfliesen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und kommen daher auch am häufigsten zum Einsatz. Zu den Materialien dieser Art von Fliesen zählen Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug. Alle drei setzen sich aus einem Gemisch aus Ton, Sand und Feldspat zusammen.

Die Unterschiede bilden weitere Zutaten bzw. die genaue Zusammensetzung sowie unterschiedliche Brenntemperaturen.

Natursteinfliesen

Natursteinfliesen bestehen meist aus Marmor oder Granit, zum Teil aber auch aus Basalt, Kalkstein, Sandstein, Travertin, Schiefer oder Quarzit. Kennzeichnend für die hier verwendeten, natürlichen Materialien sind die verschiedenartigen Maserungen.

Auch Zementfliesen, Cotto-, Glas-, PVC- und Porzellanfliesen zählen inzwischen zum Sortiment eines gut sortierten Baustoffhandels.

Bei der Auswahl der Fliesen gilt es zudem, nach rektifizierten und nicht rektifizierten Fliesen (Fliesen mit Naturkante) zu differenzieren. Letztere zeichnen sich durch etwas rundere und unregelmäßige Kanten durch den Brennprozess aus. Der Vorteil besteht darin, dass die Fliesen nicht so exakt verlegt werden müssen und die Fugenbreite auch etwas variieren kann. Bei den rektifizierten Fliesen dagegen werden die Kanten nach dem Brennprozess exakt auf 90 Grad zugeschnitten. So fällt es leichter, ein perfektes Fugenbild mit schmaleren Fugen zu erzielen.

Qualitätsmerkmale von Fliesen

Wer sich für das Verlegen von Fliesen entscheidet, sollte Wert auf gute Qualität legen. Entscheidend sind hierbei die klar definierten Qualitätsstandards und Richtwerte nach Euro-Norm. Zu diesen zählen Mindestansprüche an Wasseraufnahmefähigkeit, Abriebfestigkeit, Biege- und Druckfestigkeit, Frostsicherheit, Ebenflächigkeit und Farbgebung.

Fliesen mit minderwertiger Farbgebung fallen unmittelbar ins Auge. Das Problem hinter farblichen Mängeln besteht aus einer ungleich verteilten Brandfarbe, was ein uneinheitliches Gesamtbild zur Folge hat.

Darüber hinaus weisen qualitativ mangelhafte Fliesen ungewollte Größenunterschiede auf, die bei der Verlegung zu Problemen führen können. Beim Kauf ist daher auf die sogenannte Kalibernummer, welche die Größe der Fliese definiert sowie die Brandfarbennummer, die die genau errechnete Farbnuance bestimmt, zu achten: Beide müssen identisch sein.

Erkennen lässt sich einwandfreie Ware außerdem über ihre Sortierung: Entsprechen die Fliesen der Sortierung 1, sind höchste Qualitätsstandards garantiert, da sie zu maximal 5 % kleinere Mängel aufweisen dürfen.

Nicht zuletzt ist die „maßhaltige“ Produktion entscheidend, denn nur dann lassen sich die Fliesen problemlos verlegen und gewährleisten ein harmonisches Fugenbild.

Verlegetechniken

Das Erscheinungsbild von gefliesten Böden und Wänden ergibt sich nicht nur über das Format, sondern auch durch die Art der Verlegung. Neben dem klassischen Kreuzverband, bei dem alle Fugen im rechten Winkel aufeinandertreffen und so ein Kreuz bilden, stehen zahlreiche weitere Verlegearten zur Wahl.

So können Fliesen mitunter auch im Halb-, Drittel-, oder Viertelverband verlegt werden. Dabei werden sie leicht versetzt zueinander angebracht, um die Gesamtwirkung aufzulockern.

Der wilde Verband ist durch willkürliches Verlegen charakterisiert. Beliebt ist diese Technik insbesondere bei Fliesen in Holzoptik, da das Verfahren die typische Anordnung von echten Holzdielen nachempfindet.

Eine sehr traditionelle Verlegetechnik ist Fischgrät, häufig bei Holzböden anzutreffen. Hierfür empfehlen sich schmale, längliche Fliesenformate. Um eine optische Unruhe zu vermeiden, sollte diese Variante bewusst und punktuell eingesetzt werden, etwa für einzelne Wände hinter einem Waschtisch oder für die Rückwand in der Dusche.

Nicht zuletzt können Fliesen auch diagonal angeordnet werden. Wie beim Kreuzverband treffen die Fugen auch bei dieser Methode im rechten Winkel aufeinander, die Fliesen selbst liegen diagonal (meist 45 Grad). Insbesondere bei Schachbrettmustern ist die Technik populär.

Als echter Klassiker gelten Mosaikfliesen, die in der Regel auf Matten angeboten und durch ein Gewebenetz zusammengehalten werden. Dies erspart die Verlegung jedes einzelnen Mosaiksteins.

Eine zusätzliche Komponente von Fliesenböden und -wänden bilden die Abschlussschienen, welche die Kanten der Fliesen, etwa bei Vorbauwänden oder bei einer Teilverfliesung der Wand, schützen. Denn gerade hier sind Fliesen anfällig für Beschädigungen.

Bodenfliesen verlegen: Schritt für Schritt-Anleitung

  1. Maß nehmen: Bodenfläche ausmessen und benötigte Materialmenge ermitteln
  2. Untergrund vorbereiten: Der Untergrund muss tragfähig, rissfrei, sauber und eben sein. Kleinere Unebenheiten bis 5 mm können mit Fliesenkleber ausgeglichen werden, größere nach vorherigem Grundieren mit Fließspachtel
  3. Verlegebild planen: Mittellinie bestimmen und parallel zu den Wänden anzeichnen
  4. Fliesen verlegen: In der Raummitte oder an einer geraden Wand beginnen. Fliesenkleber anrühren und mit einer Glättekelle mit passender Zahnung auf der Verlegefläche auftragen und durchkämmen
  5. Fliese setzen: Erste Fliese ins Kleberbett setzen und mit leicht schiebenden Bewegungen mit dem Kleber verbinden
  6. Restliche Fliesen setzen: Die nächste Fliese direkt neben die vorherige setzen und im Fugenabstand zur Seite ziehen
  7. Zuschnitt: Für gerade, durchgängige Fliesenschnitte einen Fliesenschneider verwenden
  8. Ecken zuschneiden: Ecken und Aussparungen mit dem Winkelschleifer aus der Fliese ausschneiden
  9. Abstand beachten: Fliese ins Kleberbett legen und reihenweise weiterarbeiten. Auch hier eine Fugenbreite Abstand zu den angrenzenden Objekten oder zur Wand lassen
  10. Schwierige Stellen: An problematischen Stellen, wie Heizungsrohren, schmale Ausschnitte aus der Fliese herausschneiden. Zwei Schnitte mit dem Winkelschleifer ausführen, anschließend den Streifen mit einer Kneifzange oder einer Fliesenlochzange herausbrechen. Fliesenkleber auf die Rückseite des Abschnittes auftragen und in die Lücke hinter dem Heizungsrohr einsetzen
  11. Fliesensockel anbringen: Fliesenkleber auf die Rückseite der zugeschnittenen Sockelfliese auftragen und an die Wand setzen. Zur jeweiligen Bodenfliese eine Unterlage, z. B. Fliesenkeile, einsetzen
  12. Verfugen: Flexfugenmörtel anmischen, mit einem Gummibrett diagonal zu den Fliesenfugen auftragen und ansteifen lassen
  13. Reinigung: Fläche und Schwammbrett mit sauberem Wasser ab- bzw. auswaschen
  14. Abdichtung: Übergänge zwischen Bodenfliesen und Wandfliesen oder Sockelfliesen sowie alle Fugen zu angrenzenden Objekten dauerelastisch mit Sanitär-Silikon verfugen. Fugenmasse mit einem Fugenglätter gleichmäßig abziehen

Wandfliesen verlegen: Schritt für Schritt-Anleitung

  1. Raum vorbereiten: Raum ausmessen und mit einer Richtlatte prüfen, ob die Wände eben sind. Risse und Fugen vorab verspachteln. Saugende Untergründe, wie die Gipskartonplatten am Vorwandelement, vor dem Fliesenlegen mit Tiefengrund behandeln
  2. Verlegebild planen: Fliesen idealerweise in der Hauptblickrichtung symmetrisch anordnen, ggf. an Sanitärobjekten orientieren
  3. Abdichten: Bereiche in der Dusche und über der Badewanne sorgfältig gegen Spritzwasser abdichten. Wasseranschlüsse mit Dichtmanschetten versehen
  4. Flüssigabdichtung anbringen: Duschbereich innerhalb einer gesetzten Markierung mit Flüssigabdichtung zweimal abdichten. Die zuvor angebrachten Dichtmanschetten und das Dichtungsband in beiden Schichten mit Flüssigabdichtung überstreichen
  5. Fliesen am Vorwandelement verlegen: Passend zum geplanten Verlegebild den Fliesenkleber mit einer Glättekelle in passender Zahnung auf die Wand auftragen
  6. Richtung: Bei großen Fliesenformaten von unten nach oben arbeiten, damit die Fliesen nach unten gestützt sind und nicht abrutschen. Hierfür die erste Fliese bündig am Rand ansetzen. Zum Boden hin Fliesenkeile einsetzen, damit eine Bodenfuge entsteht
  7. Zuschnitte: Aussparungen, z. B. für den WC-Anschluss, auf der Fliese anzeichnen und mit dem Winkelschleifer ausschneiden. Hierfür eine Hartschaumplatte unter die Fliese legen
  8. Löcher für Wasseranschlüsse: Bei Bohrungen für Wasseranschlüsse oder Stockschrauben einen Bohrkranz verwenden
  9. Übergang zwischen Vorderfront und Seitenfläche: Fliesenkleber seitlich auf passende Fliesenschienen auftragen und Profil einbetten. Fliesenkeile für den richtigen Abstand zwischen Dekoprofil und Fliesen einsetzen
  10. Eckstücke: Mit passenden Eckstücken Übergänge an den Dekoprofilen vom senkrechten zum waagerechten Profil herstellen
  11. Fliesen an Dusch- und Badewannen verlegen: Höhe und Breite der Wanne auf die Wand aufzeichnen. Die freien Bereiche auf ganze Fliesenbreite vergrößern. Freie Bereiche werden beigefliest, wenn Dusch- und Badewanne gesetzt sind
  12. Fensterlaibung fliesen: Bei der Planung den durchgängigen Fugenverlauf zu den Wandfliesen berücksichtigen. Mit den Wandfliesen beginnen
  13. Verfugen: Flexfugenmörtel anmischen, mit einem Gummibrett diagonal zu den Fliesenfugen auftragen und ansteifen lassen
  14. Reinigung: Fläche mit sauberem Wasser abwaschen, Profilleisten und Dekorleisten mit einem sauberen Tuch nachreiben
  15. Abdichtung: Übergangsfugen zwischen Badobjekten und Wandflächen mit Sanitär-Silikon dauerelastisch ausfugen. Anschließend mit einem Fugenglätter abziehen
Tabelle: Benötigte Materialien für das Verlegen von Boden- und Wandfliesen
  Bodenfliesen Wandfliesen
Fliesen ja ja
Flexfugenmörtel ja ja
Flexkleber ja ja
Fließspachtel ja
Grundierung ja ja
Klebeband ja ja
Randdämmstreifen ja
Sanitär-Silikon ja ja
Übergangsprofile ja ja
Dekoprofil ja
Dichtband ja
Dichtmanschette ja
Eckstück ja
Flüssigabdichtung ja
Holzlatte ja
Spachtelmasse ja
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Vorteile von Fliesen

Sowohl auf Böden als an Wänden werden Fliesen vielfach eingesetzt. Verständlich, wenn man ihre Vorteile betrachtet.

Fliesen sind sehr robust

Ob Wasser, Zigarettenglut oder spitze Absätze – mit einer ausreichenden Abriebklasse halten Fliesen solchen Belastungen unbeschadet stand.

Fliesen sind antistatisch

Die Türklinke anfassen und einen unangenehmen Wisch bekommen – mit Fliesen wird das nicht passieren. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Bodenbelägen lädt sich das Material nicht elektrisch auf.

Fliesen in fulminanter Designvielfalt

Vom zierlichen Mosaik bis hin zur 80x80 cm großen Platte sind kaum Grenzen gesetzt. Auch die Farben und Muster bilden mit blumigem Landhausstil, Schieferoptik oder Schachbrettmuster eine beachtliche Auswahl.

Fliesen sind leicht zu pflegen

Stundenlanges Putzen gehört bei Fliesen der Vergangenheit an: Staubsaugen, feucht wischen, fertig. Kalkflecken lassen sich unkompliziert mit Essigwasser, hartnäckiger Fettschmutz mit speziellem Küchenreiniger entfernen.

Fliesen sind ideal für Fußbodenheizungen

Kaum ein Bodenbelag eignet sich mehr für die Installation einer Fußbodenheizung. Dank einer sehr guten Temperaturleitfähigkeit der Fliesen spart die Heizung Energie, da sie mit einer geringeren Vorlauftemperatur gefahren werden kann.

Fliesen schaffen ein angenehmes Wohnklima

Durch die hohe Dichte der Oberfläche haben Milben und andere Mikroorganismen, die für zahlreiche Allergien verantwortlich sind, kaum eine Überlebenschance. Darüber hinaus dünstet Fliesenboden keine Schadstoffe aus.

Fliesen sind lange haltbar

Je nach Material und Verlegungsart erreichen Fliesen ein Alter von mindestens 30 Jahren. Bei vielen, sehr alten Häusern, sind die Fliesenbeläge aber auch nach 100 Jahren noch völlig intakt.

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Häufige Fragen (FAQ) zu Fliesen

Welche Fliesenarten gibt es?

Fliesenböden bestehen meist aus Keramik in den Varianten Steingut, Steinzeug und Feinsteinzeug. Beliebt sind aber auch Natursteinfliesen, deren Material von Marmor über Glas bis hin zu Sandstein reicht.

Wie lässt sich eine gute Qualität von Fliesen erkennen?

Wichtige Merkmale hochwertiger Fliesen sind klar definierte Qualitätsstandards, die Richtwerte nach Euro-Norm, die Kaliber- und Brandfarbennummer sowie eine maßhaltige Produktion.

Was bedeutet Abriebfestigkeit?

Mit der Abriebfestigkeit ist die Widerstandsfähigkeit glasierter Fliesen und Platten gemeint. Sie lässt sich mithilfe einer Schleif- und Sandstrahlprüfung ermitteln. Die Abriebfestigkeit wird in fünf verschiedene Klassen unterteilt.

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